Reviews - The Recent Foresight

Inhalt

Printmags
Legacy, 13/15 Punkten
Metal Hammer, 5/7 Punkten
Heavy!, 9/12 Punkten
Sonic Seducer
EMP / Metalmessage, 9/10 Punkten
Terrorizer (UK), 7/10 Punkten
Metallian (FR), 4,5/6 Punkten
Rock Tribune (BE), 75/100 Punkten

Webzines
Heavyhardes, 6/6 Punkten
Pure Metal, 6/6 Punkten
Metal-Dungeon, 10/10 Punkten
Pandaimonix, 9,5/ 10 Punkten, Album des Monats Dezember 2007
Metal-District, 9/10 Punkten
Deadfall eZine, 9/10 Punkten
Heavy World Online, 9/10 Punkten
Metalglory, 8,5/10 Punkten
Neckbreaker, 8/10 Punkten
Darkness Magazin, 8/10 Punkten
Sleepless Zine, 8/10 Punkten
Metallized, 8/10 Punkten
Aberration Online, 4/5 Punkten
Bright Eyes, 10/13 Punkten
Music-Scan, 7,5/10 Punkten
Visions Underground, 7,5/10 Punkten
Feindesland, 11/15 Punkten
Metalnews, 5/7 Punkten
Heavy-Metal.de, 7/10 Punkten
Metal Mirror, 7/10 Punkten
The Pit, 7/10 Punkten
Interregnum, 7/10 Punkten
Dragon Metal, 7/10 Punkten
FFM-Rock
Hateful Metal
Terrorverlag
Gästeliste.de
Metalspheres
Dark Festivals
Metal Inside
Amboss Magazin
Nocturnal Hall (A/GER), 8/10 Punkten
Schwermetall (CH), 11/13 Punkten
Sleaze-Metal (CH), 8/10 Punkten
Pavillon 666 (FR), 9,5/10 Punkten
Metallinks (NL), 8,5/10 Punkten
Burning Misery (NL), 8/10 Punkten
Rockezine (NL), 8/10 Punkten
Zwaremetalen (NL), 75/100 Punkten
Blastbeat Magazine (NL), 75/100 Punkten
Lords Of Metal (NL), 75/100 Punkten
Blackfuel eZine (NL), 70/100 Punkten
Vampire Magazine (NL)
Metal Experience (NL)
Mindview (BE), 6/7 Punkten
EUTK (ITA), 7,5/10 Punkten
Babylon Magazine (ITA), 7,5/10 Punkten
Metal Italia (ITA), 7/10 Punkten
Metallus.it (ITA), 7/10 Punkten
Negatron (ITA), 7/10 Punkten
Rock Heavy Loud (POR), 9,5/10 Punkten
Northern Metal (NO), 9/10 Punkten
The Streets Metal Webzine (NO), 9/10 Punkten
Metal-Revolution (DK), 76/100 Punkten
The Metal Observer (CAN), 8,5/10 Punkten
Mrocznastrefa (PL), 7,5/ 10 Punkten
PAYO UG Webzine (CZ), 9/ 10 Punkten
Metal Zone (GRE), 75/100 Punkten
Flight Of Pegasus (GRE)


Legacy Nr.52
13/15 Punkten

Die 2002 gegründeten LYFTHRASYR aus Karlsruhe stehen für die neue Generation des melodischen Black/Dark Metals. Schon das Debütalbum "The Final Resurrection" findet beachtliche Zustimmung in den Medien, und auf dem jetzt anstehenden Nachfolger "The Recent Foresight" schaffen sie es, den hohen Erwartungen gerecht zu werden und ihren Stil noch zu verfeinern. Wobei dem Wort 'Widerspruch' eine Art magischer Bedeutung zuteil werden zu scheint. Dieser findet sich bereits im Albumtitel, der Vergangenes und Zukünftiges in einer Phrase verbindet, setzt sich in den Songtiteln und Texten fort und findet seine Vollendung in der Musik. Einem dunklen und symbolschwangeren Thriller könnte das Intro 'The Addiction To Peace' entstammen, dessen Atmosphäre gleich von der ersten aggressiven Stakkato-Attacke in 'Rage Towards Apathy' abrupt gekippt wird. Die Stakkato-Momente sind es dann auch, die es LYFTHRASYR offensichtlich sehr angetan haben. Überfallartig folgen Breaks und Tempowechsel aufeinander, Raserei geht einher mit Ruhe, innovative Keyboards wandern mal hintergründig, mal als dominantes Klangelement durch die Songs. Pianesk oder sphärisch vermögen sie sehr unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen und driften nur selten in leicht nervige Klimperorgien ab. Hauptsongwriter, Bassist, Keyboarder und Sänger Aggreash keift, flüstert und growlt einem unerbittlich seine anspruchsvollen lyrischen Ausformulierungen ins Ohr. Gitarrist Insorior weiß durch punktgenaues Riffing und packende Melodiebögen ebenso zu überzeugen wie der neue Schlagzeuger Skytorian durch sein überaus variables Drumming. "The Recent Foresight" ist eines dieser Alben, die einen mit jeden Durchlauf etwas Neues entdecken lassen, auch wenn man insgesamt eine sehr wohl definierte Linie fährt. Ob nun 'Servants In Silent Devotion', 'Exhaling The Spirit Of Time' oder 'Perception Never Expected', nur selten wird eine kurze Ruhepause gegönnt, vielmehr scheint eine wuterfüllte Hetzjagd zu entbrennen. Lediglich bei 'Visions Of Hope And Despair' geht es streckenweise etwas gemäßigter zu; die für LYFTHRASYR-Verhaltnisse sehr liebliche Keyboardmelodie wird ihren Anteil daran haben. Die Einflüsse sind nach wie vor bei Bands wie Dimmu Borgir, Cradle Of Filth oder nun auch Behemoth zu suchen, doch hier klammert man sich nicht an Inspirationsquellen, sondern kreiert seinen eigenen hochentzündlichen Sud. "The Recent Foresight" ist ein durchweg würdiger Nachfolger, und man fragt sich, wie LYFTHRASYR das noch toppen wollen.


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Metal Hammer 05/08
5/7 Punkten

Das zweite Album der Karlsruher Band um Sänger, Keyboarder und Bassist Aggreash setzt den mit THE FINAL RESURRECTION eingeschlagenen Weg konsequent fort: treibender Dark/Black Metal über die ganze Bandbreite von melodisch bis rasant.

In stilistischer Hinsicht fühlt man sich zuweilen an Größen wie Dimmu Borgir und Cradle Of Filth erinnert, aber man merkt der Band das Bestreben an, ihr eigenes Ding durchzuziehen – und das mit vollem Einsatz: Ein Indiz ist der Sound, denn die Scheibe wurde im renommierten Fredman-Studio produziert, im Cutting Room gemastert – und ballert demzufolge ordentlich und erstklassig. Die Songs selbst sind abwechslungsreich gestaltet, lassen aber zuweilen wirklich herausragende Melodien oder Riffs vermissen. Spaß macht die Scheibe dennoch, denn wirkliche Schwachstellen sind nicht zu nennen. Im Gegenteil: Lyfthrasyr wissen ihre Stärken auszuspielen. Besonders das exzessive Schlagzeugspiel von Skytorian und der abwechslungsreiche Gesang von Aggreash stechen positiv hervor – wenn die Band jetzt noch ihre eigene Note weiter ausarbeitet und etwas an den Ideen feilt, dürfte die dritte Scheibe ein echter Hammer werden!

Black/Dark Metal-Fans, die es heftig, aber nicht bis zum Anschlag extrem mögen, sollten THE RECENT FORESIGHT auf alle Fälle anzutesten. Die Band hat Unterstützung verdient!


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Heavy! Nr.106
9/12 Punkten

Schön kraftvolle Mischung aus Black und Death Metal, die mit Atmosphäre und Melodie nicht spart. Erfreulich!


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Sonic Seducer 01/08

Viel vorgenommen haben sich die Herren Lyfthrasyr und federführend ihr Mastermind und Frontmann Aggreash, der sich für Gesang, Bass, Programming, Text und Melodie verantwortlich zeichnet. Doch trotz aller Finesse, die Aggreash dem Nachfolger des überaus erfolgreichen Debüts "The Final Resurrection" verordnet hat, zeigt sich Lyfthrasyr vor allem gelenkig. Der Spagat zwischen Stakkatoriff begleitet von rhythmischem Shouting der 80er an Filth-igen Gesangsausflügen, begleitet von Piano und geschicktem Sampleling gelingt. Immer mal wieder gibt es ausgiebig atmosphärische Ausflüge, die aber nie kitschig ausfallen. Dann wieder geht's richtig zur Sache, überhaupt gibt es keine erheblichen Verschnaufpausen, so dass auch der missmutigste Geselle beseeltes Wohlgefallen empfinden wird. Ausreißer wie klassischer Choralgesang und IndustrialMetal-Passagen verzieren ansprechend die musikalisch eingeschlagene Richtung, während man textlich über die ewigen Verfehlungen der Menschheit und die Suche nach maßvoller Balance sinniert. Hierfür baut Aggreash anspruchsvoll auf Ideen des römischen Philosophen Epikurs auf, aber auch ohne diesen steht "The Recent Foresight" auf zwei sehr festen Beinen. Lyfthrasyr gehen im New Wave Of German Black Metal ihren eigenen Pfad, werden aber sicher zur Speerspitze der Szene gehören, sobald diese sich als solche entdeckt hat.


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EMP Katalog / Metalmessage
9/10 Punkten

Neues in Sachen Schwarzmetall aus Karlsruhe: Feinsten Melodic Black Metal mit obskuren Stimmungsschichtungen und atemberaubend orchestrierten Bombast-Arrangements zelebrieren diese immens fähigen Dunkeljünger. Zwei Jahre nach dem superben Debütalbum „The Final Resurrection“ zeigt die entschlossene Band somit beeindruckend auf, dass ihnen „ihre“ Sache mehr als Ernst ist. Und genau so entsteht in der Regel betont eigenständige schöpferische Güte. Das vorliegende Resultat „The Recent Foresight“ ist von bedrohlich verschwörerischer Anmut. Und kann mich erneut in allen Belangen begeistern. Denn das befremdlich-dämonische Gefühl, welches einen beim Hören der neuen perfiden Hymnen beschleicht, ist von nachhaltiger Wirkung. Dafür sind nicht zuletzt die finsterkalten und obermystischen Gitarren-Riffs verantwortlich, auf welchen spukhaft gespenstische Grummel- und Schimpf-Vokalisierungen in beschwörend okkulter Manier verzückt herumtanzen. Mächtig, geheimnisvoll und so was von gut. Und solcherlei wuchtig-dynamisch treibendes Höllentakt-Drumming, wie es Schlagwerk-Teufel Skytorian hier aufführt, hat wohl im deutschen Melodic Black Metal absoluten Seltenheitswert. Das hier ist echte Musik. Das hier sind echte Könner.


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Terrorizer Issue 166 (UK)
7/10 Punkten

These Germans advocate stylish Symphonic Black Metal with Dimmu Borgir sized aspirations, and “The Recent Foresight” treads the flaming path where debut ‘The Final Resurrection’ left off. From the choir synth and strings combination of dramatic opener ‘The Addiction to Peace’ to the militant pummelling that is glazed with a glossy atmosphere, fondly reminiscent of Septic Flesh and Rotting Christ, it’s clear these guys could go far. ‘Servants In Silent Devotion’, possibly the most sophisticated track on the disc, showcases a healthy variation in stylistic and cohesive qualities that was absent in their past effort, the gothic synth arrangements, rich in bombast, rise above a barrage of machine-like battering and scornful riffs that flare with a shrouding venomous appeal. “The Recent Foresight” exemplifies the Lyfthrasyr’s maturity and ability as much as their potential to achieve the heights of acclamation achieved by their peers but unfortunately falls a little short of anything memorable.


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Metallian No. 50 (FR)
4,5/6 Punkten

S'il existe en ce bas monde un groupe de black / death facilement reconnaisable entre tous, ce groupe pourrait bien être Lyfthrasyr tellement son art est exécuté de manière originale. En premier lieu, de nombreux changements de tempos et de riffs interviennent à des moments inattandus et ce dans chacun des titres, ce qui peut dérouter mais aussi enrichir les morceaux. On peut donc retrouver sur l'espace de quatre petites minutes du Behemoth, du Limbonic Art ou du Cradle Of Filth et même quelques plans électro clairvoyants! Les claviers sont utilisés à toutes les sauces et à outrance, en nappes ou carrément sur des parties de piano. La seconde marque de fabrique de Lyfthrasyr est le chant d'Aggreash, agressif et surtout rapide comme une mitraillette, car le bougre se fait un malin plaisir à suivre le rythme effréné imposé par ses deux autres compères. De plus, ce qui ne gâche rien, les textes sont plutôt bien écrits et le propos sous-jacent semble intelligent. Pour finir, quelques trop lisse, trop synthétique, mais cela sied assez bien au style. The Recent Foresight est donc un album assez rentre-dedans avec des arrangements extrêmement nombreux, un chant bien typé et un côté très moderne, et ce, grâce à l'utilisation récurrente de rythmes très syncopés. Lyfthrasyr est donc un groupe à part dans le monde vaste du black death, et c'est tout à son honneur. Il serait intéressant de voir comment le trio allemand va évoluer par la suite...


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Rock Tribune (BE)
75/100 Punkten

We hoordern de naam Lyfthrasyr al wel eens rondwaren in de wandelgangen, maar det is de eerste keer dat ze hier doorheen het kantoor galmen. "The Recent Foresight" is de tweede plaat nvan de band uit Karlsruhe, Duitsland, en we moesten al slechter doorworstelen. Het trio brengt een vrij eigen soort dark/blank metal, die vaak pompeus sen symfonische al meer dan eens en de pingelende keyboards werken soms wel wat op de zenuwen, maar gelukkig wordt dat ondervangen door de hakkende speelstijl van de heren, die soms erg machinaal en inhumaan overkomt. Dat draagt veel meer bij tot de algemene sfeer en overheerst gelukkig ook. Vaak doet het denken aan bands als Shadow's Land of Hate en misschien daarom dat we bij een eerste beluistering even dachten dat her hier om een Poolse band ging. "The Recent Foresight" is geen plaat die onmisbaar is in je collectie, maar ze geeft je toch veertig minuten luisterplezier waarvan je zeker niet het gevoel hebt dat her vergooide tijd was.


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Heavyhardes [webzine]
6/6 Punkten

Das Trio aus Karlsruhe hat sich mit ihrem zweiten vollständigen Album reichlich Zeit gelassen, datiert das Debut The Final Resurrection bereits aus dem Jahre 2005. Doch wie heißt es so schön? Gut Ding will Weile haben.

Und das Warten hat sich definitiv gelohnt. Lyfthrasyr liefern uns mit The Recent Foresight ein kurzweiliges und abwechslungsreiches dunkles Album ab. Black Metal heißt hier die Grundessenz, derer man melodischen Death Metal der Göteborg-Schiene hinzugefügt hat. Auch Elemente des Dark Metal hat man hier nicht außen vor gelassen. Herausgekommen ist ein sehr homogenes Album, das im Nu verfliegt. Die Karlsruher schaffen es, durch abwechslungsreichen Songaufbau, der zwischen schneller Raserei mit Black Metal-Attacken und melodischem Midtempo scheinbar mühelos hin und her zu pendeln scheint, den Hörer stets zu fesseln und nicht wieder los zu lassen. Zarte Pianoklänge wechseln sich ab mit Double-Bass-Eruptionen. Die apokalyptische Stimmung, die sich in vielen Songs spiegelt, ergießt sich in Melodiebögen, die spontan unterbrochen werden, nur um sie an anderer Stelle wieder aufzugreifen. Zieht euch einfach mal "Venture And Value" rein, und ihr wisst, was ich meine.

Hervorzuheben ist auch der Gesang von Aggreash, der daneben auch noch für den Bass und die Keyboards zuständig ist. Hier wird die breite Palette von Flüstern, über tiefe Grunts bis hin zu schwarzmetallischem Gekreische/Gekeife geboten, was die Songs besonders zugute kommt. Wenn man schon einen Kritikpunkt hier anbringen muss, dann der, dass bei manchen schnelleren Parts, zusammen mit dem Gekeife, Assoziationen mit Cradle Of Filth vor dem geistigen Auge erscheinen. Doch soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, Lyfthrasyr orientierten sich an den Briten. Ein gelungenes Album voll schwarzer Kunst.


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Pure Metal [webzine]
6/6 Punkten

Vor mir liegt das neue Werk der Melodic Black/Death Metal Band "Lyfthrasyr". Das, was man bei dieser ersten Beschreibung erwartet, wird auch gekonnt umgesetzt auf ihrem neuen Werk "The Recent Foresight". Produziert in den Fredman Studios, gibt es qualitativ mächtig was auf die Ohren; die Fehler, die beim Vorgänger Album "The Final Resurrection" entstanden sind, werden hier mal locker verarbeitet und in ein ausdrucksstarkes und impulsives Meisterwerk umstrukturiert.

Mächtige Gitarren, innovative Keyboards und mörderische Drums geben diesem Werk eine ganz besondere Note, was das Mastermind "Aggreash" zum Multitalent kührt: Nicht nur, dass "Aggreash" ein stimmliches Genie ist - er beherrscht auch seinen 4-Saiter und die Keyboards wie kein anderer! Auf dieser 8-Track starken Scheibe wird geknüppelt, was das Zeug hält. Vernehmliche Inspirationen wurde sich hier bei Vorbildern wie Cradle of Filth und Dimmu Borgir geholt.

"Servants in Silent Devotion" ist hier das perfekte Beispiel: Kraftvoll, impulsiv und dämonisch geht es zu Werke. Das macht schon allein diesen Song zum ultimativen Killer, doch würde man nur diesen Song bewerten, wäre es ja nur halb so schön! Deshalb sollte man Augenmerk auf das gesamte Schaffen legen, das sich wie eine heiße Klinge durch die Boxen schneidet.

Mein Fazit: Produktionstechnisch ein absolutes Non Plus ultra, spielerisch, als auch atmosphärisch nicht zu toppen. An diesem Werk der Melodic Black Metal/Dark Metal Kunst gibt es nichts auszusetzen.


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Metal-Dungeon [webzine]
5/5 Punkten

Interessanter Weise hatte ich diese Cd vor der Promo, mit anderen Worten ich fand das neue Silber der Karlsruher Schwarzklopper so geil, dass ich sie mir selber gekauft habe, wie ich das schaffte es vor der Promo zu haben versteh ich zwar nicht, ist aber auch egal. Das Intro The "Addiction to Peace" birgt Böses bevor sich dann in "Rage towards Apathy" eine silbenbetontes Stakkato-Monster entreißt und ein schönes Stück Schwarzblech vorlegt. Naja, dieses gute Stück ist nur ein Einstieg, mit "Venture and Values" gibt es erst einmal Kultfaktor vorgesetzt. Zum mitbrüllen tauglich sorgt "Venture and Values" für den bösen Blick der uns in Einkaufsgassen unsere Aura verleiht. Alles in allem herrscht bishier noch nicht wirklich das hohe Tempo, sonder mehr die böse Stimmung und das tiefe growlen. Zwar ist "Ventures and Values" schon sehr stark ins Black Metal, aber mit "Servants in silent Devotion" geht es stimmungsvoll und deutlich typischer, soweit man das sagen will, in Richtung Black. Der Riff klingt zwar irgendwie vertraut und die Melodie und die Arrangements sind zwar sehr gut gelungen, aber keine Neuheit, doch der Gesang ist über geil. Zwischen Shouts und tiefe bösen Growl, aber nicht solche blubber Dinger geht es richtig zur Sache. Allein das Tempo das Mastermind Aggreash an den Tag legt ist erstaunlich. So hält sich "Servants in silent Devotion" als erstklassiger Song an der Spitze des Albums, welcher derzeit auch mein Lieblingssong überhaupt ist. Scheiße, denkste, dieses Level können die nie nich halten. Pustekuchen!! Zwar ist der Ultrahit vorbei aber mit stimmungsvollen Intro von "Visions of Hope and Despair" geht’s weiter und dann Doppelfell auffe Fresse. So bleibt das dann auch. Einfach mal bei Myspace sind die neuen Songs reinhorchen, wem die gefallen, der muss kaufen!Allgemein und wie treue Leserwissen, gefällt mir dieses Werk sowieso nur deshalb, weil es kein urtypischer Black Metal ist, es geht also mehr Richtung Dimmu Bürger und Waage voll Dreck. Insgesamt herrscht viel Wechsel, sowohl in Stimme zwischen Shout,Growl und Geflüster und natürlich auf musikalischer Ebene.

Ich persönlich habe diese CD seit vier fünf Tagen auf Durchlauf und habe sie bestimmt schon 30 mal gehört. Meine Freundin ist zwar entnervt, aber das kann sie ab.Geile Mucke, wer nicht hat, hat sie nicht!


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Pandaimonix [webzine]
Album des Monats Dezember 2007
9,5/10 Punkten

Was auf "The final ressurection" seinen vielversprechenden Anfang nahm, kommt auf "The recent foresight" zur Vollendung. Kurz vor Jahresende erscheint mit dem zweiten Album der Karlsruher Blackmetaller Lyfthrasyr einer DER Höhepunkte, des an guten Alben im harten Gefilde sicherlich nicht armen Jahres 2007!

"The recent foresight" ist ein brutales, dunkles Album geworden und zeigt eindrucksvoll auf, dass böse sein nicht unbedingt mit einem grottigem Kellersound und 2 Spuren gleichzusetzen ist. Schon auf ihrem Debut zogen Lyfthrasyr soundtechnisch ordentlich vom Leder und nahmen in den Finnvox Studios auf. Für "The recent foresight" sicherte sich das Trio die Dienste der Herren Nordström und Engelmann und beehrte die heilige Hallen der Fredman respektive Cutting Room Studios. Daraus resultierend knallt die Scheibe noch einen Ticken amtlicher, als das schon sehr gute Debüt.

Das Songwriting ist ebenfalls über alle Zweifel erhaben und legt die Messlatte für vergleichbare Veröffentlichungen sehr, sehr hoch. Lyfthrasyr spielen aggressiven Blackmetal, der sich aber nicht in sinnloser Raserei verliert, sondern sehr strukturiert und akzentuiert aus den Boxen hämmert. Spieltechnisch gibts hier in keinster Weise etwas zu bemängeln. Trotz heftiger Keyboarduntermalung und dem nicht geraden seltenen Einsatz eines Pianos klingen Lyfthrasyr weitaus roher und brutaler, als die Vorreiter in Sachen "kommerziellen" Blackmetal, Dimmu Borgir oder Graveworm.

Stilistisch passt der Sound in etwa in Richtung der letzten Dark Fortress-Scheibe oder, mit Abstrichen, Naglfar. Ein absolutes Hammerteil und Fest für jeden Blackmetalfreak - ok, ausser halt die eingefleischte Garde, die alles, was sich nicht wie eine Gerölllawine anhört, als zu kommerziell verdammt ... . Aber auch alles anderen Metaller und Liebhaber härterer Mucke dürfen ein Ohr riskieren und sich zu "Rage towards apathy" die Rübe vom Hals bangen.

9,5 Punkte - ich lasse mir noch einen halben Punkt Luft fürs nächste Album!


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Metal-District [webzine]
9/10 Punkten

Thema Schubladen. Im Grunde eine praktische Erfindung, kann man in einem halbwegs ordentlichen CD Shop doch so viel schneller finden, was man sucht. Auch praktisch, um Freunden eine Band schmackhaft zu machen, da man ja die Lieblingsschublade des Freundes kennt. Man kann sich auch prima generell über bestimmte Schubladen lustig machen, Klischeewitze sind eben doch die Besten. Oder sich selbst gleich ein kuscheliges Eckchen in einer ausbauen. Was aber tun, wenn man an eine Band gerät, die sämtliche Schubladen aus dem fein säuberlich sortierten Apotherschrank gerissen hat, grosse Löcher in die Verblendungen sägt, um den Horizont ja nicht von sowas wie einer Grenze überschatten zu lassen und auf dem Stapel thront, als gäbe es gar keine Schubladen? Dann steht man da und fragt sich, wie man das Ergebnis beschreiben soll.

So geht es mir bei LYFTHRASYR aus Karlsruhe, die ihre Musik selbst als Melodic Black/Dark Metal beschreiben, aber diese Schublade ist definitiv zu eng für das Trio, dessen kreativer Motor wohl Sänger, Songwriter, Basszupfer und Tastenquäler Aggreash ist.

Was hier aus den Boxen dröhnt, ist eine durchaus ansprechende Mischung aus Black Metal Gitarren und einem eher im technischen Deathmetal beheimateten Drumming, das auch gerne mal Ausflüge in den Thrash unternimmt. Hier und da streut auch mal Core seine Metastasen, auch die Elektroabteilung in Form von IndustrialEBM hat deutliche Spuren im Soundgewand hinterlassen. Und dazwischen klimpert ein vom Wahnsinn getriebenes Keyboard seinen Anteil zu einem auch auf gesanglicher Ebene sehr abwechslungsreichen HighSpeed-Album.

Klingt chaotisch? Ist es manches mal auch, macht aber jede Menge Spass. Auch das Keyboard, für die meisten ja ein eher störendes Element, fügt sich hervorragend in das geplante Chaos und macht sich in dieser metallischen Legierung wirklich gut, vor allem, weil es eben nicht für die Atmo zuständig ist und friedlich Klangteppiche im Hintergrund webt, sondern meist einfach das macht, worauf es gerade Bock hat, sich denkt "ich bin das Keyboard, mir kann keiner was" und spielt so auch mal fröhlich gegen den Strom. Das Erstaunliche: das zerreist den Song nicht etwa, eher im Gegenteil, es fügt Ecken und Kanten an genau den richtigen Stellen hinzu und ergänzt so die meist düstere Stimmung auf eine Art, wie man Keys nur selten hört.

Das Ergebnis ist ein recht eigenwilligen Gebräu, das aber durchaus schmeckt. Wobei hier klare Parallelen zu Jägermeister zu ziehen sind, das mag man auch erst nach ein paar Mal Solidaritätsmitsaufen gerne, will sagen, ein paar Durchläufe braucht dieses Werk schon, damit man das gepflegte Chaos zu schätzen weiss. Bis dahin darf man sich getrost gnadenlos überrollt fühlen, Gefangene werden hier nicht gemacht.

Seinen Soundmantel bekam "The Recent Foresight" übrigens im Cuttingroom in Schweden, wo sich schon Sonata Arctica, Amon Amarth und Dimmu Borgir ihre Kleider nähen liessen und auch dieser ist ausgesprochen gelungen, mit klaren Linien und schnörkellosen Designakzenten, der die vielschichtig-chaotische, aber durchaus strukturierte Instrumentierung wirklich gut betont. Matschig oder undifferenziert wird das ganze zu keinem Zeitpunkt. Auch Vokalist Aggreash ist extrem flexibel und so reicht der Gesang von Deathgegrunze über Blackgekreische und eher rhythmisch betontem Beinahecleanvocals bis hin zu leisem Flüstern, womit die interessanten Lyrics noch mehr Tiefe verliehen bekommen.

Kleine Abzüge in der B-Note gibt es trotzdem, denn aus den 8 Songs des Albums kann man keinen wirklich herausheben. Nicht, dass "The Recent Foresight" deswegen langweilig oder eintönig wäre, aber die Songs sind konsequent aus einem Guss, mit reichlich Abwechslung, Tempiwechseln, flexiblem Gesang für den andere Bands drei Sänger bräuchten, vielen coolen Drum-Passagen, catchigen Melodien und eben das völlig durchgeknallte Keyboard, das immer wieder für Überraschungen sorgt. So ungewöhnlich und im wahrsten Sinne des Wortes unbeschreiblich diese Mischung auch ist, so interessant ist sie auch.

Die ganze Ladung Wahnsinn kann man im "Venture and Value" auf LYFTHRASYRs MySpace-Seite antesten.


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Deadfall eZine [webzine]
9/10 Punkten

Lyfthrasyr sind gerade erst aus dem Demostadium heraus und präsentieren uns nun ihr erstes Album was nicht in Alleingang gemacht wurde. 2005 konnten sie mit ihrem Debüt Album "The Final Resurrection" bereits so manche Lorbeeren einheimsen und diesen Weg führt man nun als komplette Band weiter fort.

Ende Oktober erscheint über Twilight Music mit "The Recent Foresight" ihr erstes Labelalbum und schon sägt Lyfthrasyr an den Thron der großen Acts. Lyfthrasyr könnte man mit den aktuellen Dimmu Borgir vergleichen, einzig das ganze Bombast/Chor Gedöns wird hier bewusst weggelassen und es gibt einfach voll auf die Fresse. Man besitzt zwar ein Keyboard, dieses wird aber nur zur Untermalung und Atmosphärenerzeugung genutzt. Zwar zerstört das geile Drumming an einigen Stellen die Melodien der Songs, aber die Killerparts des Drummers machen das durchaus wieder wett.

Der größte Teil der Melodien bleibt aber erhalten und gemischt mit dem abwechslungsreichen Gesang haut Lyfthrasyr mit der sägenden Gitarrenfront hier ganz schön auf den Putz.

Gesangstechnisch bleibt hier aber auch kein Auge trocken, von Death Metal Gegrunze über Flüstergesang und Gekeife ist hier alles vorhanden, aber alles in einem perfekten Verhältnis.

Endlich mal wieder eine Black Metal Scheibe die vom ersten bis zum letzten Song wirklich hörbar ist und man das sogar mehrmals hintereinander tun kann ohne danach ein Rasenmähersummen im Ohr zu haben. Black Metal mag zwar Krieg sein, aber Lyfthrasyr sind einfach nur geil.


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Heavy World Online [webzine]
9/10 Punkten

Zwei Jahre nach ihrem überragenden Debüt „The Final Resurrection“ melden sich LYFTHRASYR mit ihrem Zweitwerk zurück. Da ist die Erwartungshaltung natürlich hoch, schließlich ist man gespannt ob sie das Niveau halten oder sogar noch eines drauflegen können. Den Pessimisten unter euch kann ich gleich den Wind aus den Segeln nehmen, denn „The Recent Foresight“ besitzt nahezu alle Stärken des brillanten Vorgängers. Die Mischung aus neumodischem Black Metal mit Versatzstücken aus dem Gothic und Dark Metal Bereich funktioniert immer noch prächtig. Zwar fällt der Einstieg mit dem Vergleichsweise sehr auf das Schlagzeug fixierte „Rage Towards Apathy“ etwas schwer, doch spätestens nach den ersten dezenten Keyboardansätzen bin ich wieder hellauf begeistert. Die Verbindung zwischen brachialen Drums und harmonischen Keyboardmelodien, die übrigens angenehm im Hintergrund agieren,funktioniert ebenso gut wie das variabel gestaltete Tempo. Der Wechsel zwischen brachialen Hochgeschwindigkeitspassagen und atmosphärischen Mid-Tempo Klängen ist absolut fliessend und bringt eine Menge Dynamik in die Stücke. LYFTHRASYR verstehen es sowieso ziemlich gut, ihre Kompositionen sehr abwechslungsreich zu gestalten.

Wenn man etwas bemängeln könnte, dann ist es die Spielzeit von nur 40 Minuten. Ich will mehr von dieser starken Band hören. „The Recent Foresight“ zeigt, wie sich heutzutage moderner Melodic Black / Dark Metal anzuhören hat!


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Metalglory [webzine]
8,5/10 Punkten

Was sich vor zwei Jahren mit dem bei mir wie eine Bombe einschlagenden Debütalbum The Final Resurrection schon angedeutet hat, wird nunmehr Gewißheit: Die deutsche Nachwuchshoffnung in Sachen "Melodischer Black / Dark Metal" schickt sich mit ihrem aktuellen Album nunmehr endgültig an den pechschwarzen und mit blutroten Rubinen ausstaffierten Thron zu erobern, der momentan verwaist zu sein scheint, denn mir fällt außer DIMMU BORGIR keine andere Band ein, die auch nur annähernd LYFTHRASYRs Stil kolportiert bzw. zelebriert und auch dieser Vergleich hinkt deutlich, denn beide Bands sind einfach zu unterschiedlich.

Bei einem unglaublich drückenden und gleichzeitig transparanten Sound, der einem erstmal den Atem stocken läßt, zieht das Trio auf einer knappen Dreiviertelstunde alle Register zeitgenössischer Extremmetalkunst und zündet ein wahres Feuerwerk durchdachter modern klingender dunkler Weisen, welche sich harmonisch auf- und abbewegen in den Spannungsfeldern "Melodik – Brutalität", "langsam – schnell" und "Melancholie – Raserei". Hierbei entsteht so manche geniale Passage, mal schwärmerisch-emotional, mal brachial-derb, mal orchestral-pompös.

Anspieltip und das soeben Gesagte eindrucksvoll untermalend, ist gleich das dritte Stück, Venture And Value, welches, aufsetzend auf einem dem unheimlichen Minimal-Grundthema aus dem ersten "Halloween"-Film nicht unähnlichen Klavierthema, ein wahres Stakkato-Gewitter an von allen Seiten zu kommen scheinendem Drumming nebst fräsenden Gitarren, einer auf und abwabernden Melodie und engagiertem Gesang zwischen Gegrowle und Gekeife präsentiert. Prädikat: "Das bläst jeden um !"

Und so geht es fesselnd und höchst unterhaltsam, aber auch äußerst schweißtreibend weiter: Dieses Album transportiert nicht nur die immense der Band innezuwohnen scheinende Energie zum Zuhörer, sie verlangt diesem aufgrund der aufwühlenden und höchst abwechslungsreichen Songs emotional und physiologisch (Nackenöl bereithalten!) auch alles ab.

Weitere Anspieltips sind somit nicht vonnöten, da es kein Ausfallstück gibt und jeder Song seine ureigenen Duftmarken versprüht, so daß man dieses Album – gute Kondition vorausgesetzt – eigentlich auf "Repeat" durchlaufen lassen kann, bis der Arzt oder der erboste Nachbar kommt...

Eine derart aufwühlende CD kann niemand einfach nur so "anhören" – so abgebrüht ist niemand. The Recent Foresight hinterläßt also bei jedem/jeder seine Spuren – mehr oder weniger tief … bei mir haben die acht Stücke immerhin 8,5 Punkte rausgekitzelt...


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Neckbreaker [webzine]
8/10 Punkten

Im Jahre 2002 entstand durch den Karlsruher Sänger, Songwriter, Bassist und Keyboarder Aggreash das Projekt LYFTHRASYR. Nach dem erfolgreichen Debüt-Album „The Final Ressurection" will nun auch der zweite Longplayer „The Recent Foresight" mit einer Mischung aus Melodie, Black-, Death- und Darkmetal überzeugen. Diese Mischung birgt innovative Möglichkeiten innerhalb einer Band und wir können gespannt sein ob diese wieder ausgeschöpft wurden.

Nach einem mystischen Intro, welches durchaus in der Lage ist eine gewisse Spannung aufzubauen, steigen mit „Rage Towards Apathy" die Drumms und Gitarre sofort in die Vollen um kurz darauf Aggreash für einen Flüsterpart Platz zu machen. Nachdem schließlich wieder Vollgas gegeben wird, wird schnell klar, dass ein weites Spektrum an musikalischen Stilistiken ausgepackt wird. Melodie trifft auf Gerumpel, langsame melancholische Parts treffen auf pure Entladung von Aggressionen. Auch vom Gesang schenkt sich Aggreash nichts und präsentiert von dunklen Shouts bis zu hellem Gekeife alles was das Herz, von Freunden der härteren Gangart, höher schlagen lässt.

Nicht nur reines Keyboard findet seinen Weg in die musikalische Gestaltung. Auch klassische Elemente wie das Piano finden ihren Einklang, was in „Venture and Value" eindrucksvoll bewiesen wird. Mal steht das Tasteninstrument eindeutig im Vordergrund, während es in anderen Passagen eher im Hintergrund den letzten Schliff des Songs ausmacht.

LYFTHRASYR haben sich mit diesem Album eindeutig Mühe gegeben. Während man teilweise glaubt den alten Sachen von CRADLE OF FILTH zu lauschen, glaubt man im nächsten Moment Anleihen von BEHEMOTH rauszuhören. Diesen beiden Bands wird aber nicht nachgeeifert. Aggreash und seine Mitstreiter haben ihren ganz eigenen innovativen Weg gefunden.

Es handelt sich bei „The Recent Foresight" um ein abwechslungsreiches Album, welches von Anfang bis Ende Spaß macht zu hören. Freunde von melodischem Death-, Blackmetal sollten hier schnellstmöglich reinhören. Alle anderen, die einer härteren Musik nicht gänzlich abgeneigt sind sollten auch ruhig ein Ohr riskieren.


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Darkness Magazin [webzine]
8/10 Punkten

Es ist schon einige Jährchen her, damals blätterte ich noch hier und dort mal in den Printzines, welche angeblich als Metal Zeitschriften angepriesen werden, sich aber nur dem Mainstream und den MTV/VIVA Metallern widmen. Gut, zugegeben, ab und zu gibt es sicherlich auch dort interessante Artikel zu lesen, anderseits widert es mich an, das Metal dort als Produkt angepriesen wird, aber ich schweife schon wieder ab. Nun, damals schlug ich also die Zeitung auf, mein einziges Augenmerk blieb dabei in der Demozone hängen, dort schaffte es nämlich eine junge Melodic Black Metal Band, die als nicht-kitschig bezeichnet wurde zum Demo Des Monats. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir noch, gut irgendwann wirst du da mal reinhören. Es sollte ein bisschen dauern. Um genau zu sein, bis Anfang 2006, zu dem Zeitpunkt hatte ich schon meine Tätigkeit im hiesigen Magazin begonnen und fragte bei der Band, nach ihrem Debütalbum. Die Band sagte zu und ich stieß auf ein modernes Album, das sich in den Welten des Dark Metals einfindet, ohne dabei gewisse Black Metal Spuren zu vernachlässigen.

Beinahe drei Jahren, nachdem also "The Final Resurection" erschienen ist steht nun Album Nummer zwei ins Haus. "The Recent Foresight", so der Titel erscheint auch wieder über den Twilight-Vertrieb und klar ist, der Black Metal Underground wird hier keine Freude dran finden, soll er auch gar nicht, zumindest wenn er sich engstirnig verhält wie eh und je. Aber das ist auch hier nicht das Thema.

So nun endlich zum Eigentlich Thema, der neuen Platte. Die Messlatte haben sie sich mit ihrem Debüt selbst sehr hochgelegt. Nicht nur, das Songwriting zeugte von viel Talent, auch was die Produktion anging präsentierten sich LYFTHRASYR wirklich klasse. Auf dem jetzigen Output darf man der Band aber eine Reifung nicht absprechen. Die Stücke wirken durchdachter, deftiger und treffsicherer auf den Punkt gebracht. Auch sind die Keyboards etwas mehr zurückgefahren worden, generell ist das Trio nicht mehr so melodisch wie auf "The Final Resurection".

Eher widmet man sich den Death Metal Einflüssen, die Doublebass und die Riffs kommen viel deftiger aus den Boxen. Viel geradliniger, aber leider auch berechenbarer als zuvor. Auch der Gesang schließt sich diesem an. Einzig in den Parts, wo das Keyboard die Führung übernimmt, das aber sehr verhalten, erklingt Geflüster, in dieser Kombination im Übrigen sehr gelungen, schön düster. Auch klingen LYFTHRASYR nach wie vor nicht böse, nicht hasserfüllt, sondern einfach nur dunkel und irgendwie modrig. Zeitweise schlägt sich diese Mischung in hymnenhaften Stellen nieder, welche schlichtweg über jeden Zweifel erhaben sind.

Leider muss ich gestehen, das mir das Debüt trotz der Weiterentwicklung ein bisschen besser gefallen hat. Mir gefielen die verspielten Keyboard Passagen, welche hörbar in den Hintergrund gerückt worden sind einen Tick besser als diese Death Metal Einflüsse, vor allem weil man nie in so orchestrale Ausschweifungen wie etwa DIMMU BORGIR geraten ist.

Insgesamt machen LYFTHRASYR auf "The Recent Foresight" also einen weiteren Schritt auf ihrer Entwicklungsskala. Das ich weniger Punkte als beim Debüt vergebe ist wohl subjektives Empfinden, trotzdem gibt's von mir eine deutliche Kaufempfehlung an jene, welche gerne gut produzierte, düstere Musik hören.


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Sleepless Zine [webzine]
8/10 Punkten

Nach ihrem überraschenden Debüt "The Final Ressurection" melden sich Lyfthrasyr aus Karlsruhe nun mit ihrer zweite Scheibe "The Recent Foresight" zurück. Wem das Erstlingswerk schon gefallen hat, kann sich getrost auch das neue Album zulegen.

Zwar fällt "The Recent Foresight" doch aggressiver aus, was vor allem bei den vermehrt auftretenden tiefen Crowls und der doch teils deutlich schnelleren Nummern bemerkbar ist, aber dennoch bleiben die unverwechselbaren Grundelemente die Lyfthrasyr ausmachen, nach wie vor vorhanden.

Nach einem Intro, bekommt man mit "Rage towards apathy" gleich einen kleinen Vorgeschmack, auf das was noch kommen soll. Wobei schon hier eine leichte progressive Attitüde sich bemerkbar macht, die sich durch einige Songs des Albums zieht. Mit deutlich mehr wumms geht es bei "Venture and value" zur Sache. Mit einem abwechslungs- aber temporeichen Schlagzeugspiel wird dieser Song mächtig nach vorne geprügelt. Auch die Gitarren fräsen sich hier eine Schneise durch die Landschaft. Was jetzt schon auffallend ist, ist die Tatsache, dass die Keyboardanteile, die auf dem Debüt noch stärker vertreten waren, hier etwas in den Hintergrund getreten sind und nur bei kurzweiligen Breaks sich im Vordergrund befinden. Dadurch gehen leider auch die Melodien und die atmosphärische Untermalung ein klein wenig, aber bei weitem nicht ganz verloren.

Fast schon mit Stakkato-Riffing kommt "Servants in silent devotion" daher. Mit dem sich in Blastbeatregionen befindlichen halsbrecherischen Drumming, geht es auch hier ordentlich zur Sache. Sänger Aggreash zeigt auch hier sein charismatischer Gesang, den er im Vergleich zum Debüt doch deutlicher vervielfältigt hat. So gibt's neben den überwiegenden Crowls auch das gewohnte Kreischen. Hin und wieder kann er mit einem Flüstergesang, den Songs eine extra dämonische Note verpassen. Bei "Visions of hope and despair" kann die Truppe im Refrainteil sehr gute atmosphärische Stimmung erzeugen, bei der die Gitarren mit einer eingängigen Melodie und das Drumming in gewohnter Manier nach vorne preschen, die Keys aber das alles sehr dezent untermalen. Als markante Zwischenspiele gibt es hier kurze nur vom Keyboard vorgetragene Sequenzen.

Mit "Exhaling the spirit of time" dürfte man wohl den schnellsten Song um die Ohren geschmettert bekommen. Wobei "schnell" auf diesem Album relativ ist, zumal die einzelnen, im allgemein allesamt flotten Stücke, immer wieder durch Tempowechsel abgebremst werden und im nächsten Moment wieder davonrasen. Gleiches gilt auch für "Obsession in a convenient manner", wobei dieser Song, neben den gewohnten Klavierklängen auch mit synthetischen Spielereien, wie man sie aus dem Industrialbereich kennt etwas angereichert wurden, was allerdings bei dem hohen Tempo, das die Drums und die Gitarren hier an den Tag legen, fast untergeht und nur im Hintergrund wahrzunehmen ist. Bei "Perception never expected" fühlt man sich bei den Keyboardspielereien ein klein wenig an Pain erinnert, wobei der restliche Song nicht im geringsten mit Pain zu vergleichen ist. Überhaupt eine vergleichbare Band zu nennen, ist im Falle von Lyfthrasyr fast unmöglich. Bei der Schubladenbezeichnung "Melodic Black / Dark Metal" wird manchem wohl Dimmu Borgir oder Cradle of filth einfallen, allerdings hat die Musik von Lyfthrasyr höchstens ansatzweise Ähnlichkeiten mit den beiden Bands. Hier sollte sich jeder selbst ein Bild von machen.

Zum Abschluss ist zu sagen, dass Lyfthrasyr mit ihrer zweiten Scheibe sich deutlich zum Debüt weiter entwickelt haben, allerdings ohne dabei den für Lyfthrasyr typischen Stil groß zu verändern. Mit guter Produktion und deutlich mehr Tempo kommt das Teil daher und weiß doch zu gefallen. Es ist für manche Geschmäcker vielleicht ein Tick zu Progressiv ausgefallen.


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Metallized [webzine]
8/10 Punkten

Knapp zwei Jahre ist es her, dass Lyfthrasyr ihr offizielles Debüt "The Final Resurrection" veröffentlicht haben und damit fast wie aus dem Nichts in der Dark Metal Szene eingeschlagen sind. Schon damals hat die Band mit ihrem sehr synthetischen und sterilen Sound polarisiert und trotzdem schaffte man es schnell, sich einen Namen zu machen. Unter anderem gelang dies auch durch Auftritte beim Wave Gotik Treffen in Leipzig oder dem Barther Metal Open Air.

Was schon beim ersten Hören des Zweitwerks auffällt, ist der Sound, der sich kaum gewandelt hat. Die Drums sind immer noch sehr stark getriggert und auch der Hang zu häufigen Breaks ist der Band geblieben. Somit steht schon jetzt fest, wem der Sound damals nicht gefallen hat, der wird auch bei „The Recent Foresight“ nicht anders denken. Trotzdem scheint es, als sei die Band variabler geworden und man legt nun etwas mehr Wert auf die Abwechslung, denn auf dem neuen Album befinden sich neben den klassischen Kompositionen auch einige Songs, die brutaler und finsterer klingen, als auf dem Vorgänger, und auch mit etwas weniger Keyboard auskommen. Grundsätzlich baut man aber weiter auf die Art von Arrangements, die schon damals zum Erfolg geführt haben, nämlich sehr starkes Stakkato-Riffing und aggressive Melodieführungen in Verbindung mit starken Blast Attacken und einer Vielzahl an Breaks. Dies wird durch die wirklich hervorragenden Keyboardmelodien ergänzt, so dass sich starke Kontraste bilden können, die im musikalischen Gesamtkonzept aber wieder genau passen. Ein ähnliches Prinzip zeichnet sich bei den Vocals ab, denn hier wechselt Sänger Aggreash immer wieder zwischen leiseren, fast geflüsterten Passagen und kräftigen Grunts.

Wenn man das gesamte Konzept betrachtet, dann findet man sicherlich diverse Parallelen zu Bands wie Dimmu Borgir oder auch Cradle Of Filth, aber kopiert wird hier zum Glück nicht. Wer nichts gegen den häufigen Einsatz von Breaks und die sterile Produktion hat, der wird hier ein wirklich sehr gutes Album vorfinden und deshalb ist eine Empfehlung für alle, die die älteren Dimmu Scheiben wie „Stormblast“ und „Enthrone Darkness Triumphant“ bevorzugen, vollkommen gerechtfertig. Aber auch alle anderen Freunde des Symphonic Black Metal bzw. des Dark Metal sollten hier einmal etwas genauer hinhören.

Anspieltipps sind vor allem Stücke wie "Rage Towards Apathy", "Venture And Value", "Obsession In A Convenient Manner" oder "Perception Never Expected".


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Aberration Online [webzine]
4/5 Punkten

Die Band legt hier ihr zweites Album vor, dass einige wirklich geniale Ansätze hat. Ich würde die Musik mal als progressiven Dark Black Metal bezeichnen. Schnelle blackige Passagen mit Double Bass Attacken und dämonischen Vocals wechseln sich mit halsbrecherischen Breaks und abgefahrenen spacigen Keyboards ab. Diese Passagen werden auch mit Melodien gespickt und sind ausgsprochen geil. Teils gelingt der Band aber nicht der Wechsel zu den schnellen Parts, bzw. dieser wirkt etwas aufgesetzt und unausgewogen. Hier fehlt es mir am stimmigen Arrangement, auch wenn die harten Passagen der Band gut stehen. Dadurch wirkt das Material teils etwas konfus. Die Ideen sind aber echt geil und wenn man weiter an den Arrangements arbeitet, hat die Band Potential zu grossem.


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Bright Eyes [webzine]
10/13 Punkten

Schon der Vorgänger von LYFTHRASYR erfreute mich 2005 mit superbem Sound (damals Finnvox) und toller Digipack-Aufmachung. Auch 2007 haben sich Aggreash und seine Spießgesellen ein gutes Klanggewand schneidern lassen (Fredrik Nordstörm hat hier im Studio Fredman gut gearbeitet, im Gegensatz zu Nightmare), das die 7 meiste recht flotten Nummern druckvoll aus den Boxen knallen lässt. Bloß bei den Drums habe ich arge Zweifel, ob die wirklich von einem Schlagwerke aus Fleisch und Blut eingeprügelt wurden, denn das hört sich doch bei den ersten Nummern stark nach programmierten Schlagerzeugnissen an. Anyway, LYFTHRASYR hauen sich durch 7 aggressive, im Schnitt fast 6 Minuten dauernde Melodic Black Metal-Nummern, die – die Band möge es mir verzeihen – einige Cradle Of Filth-Anleihen hat (allerdings von deren ersten 3 Alben, heißt also Melodie und Schmiss und nicht Bombast-Gothic-Vampir-Quatsch!), diese wurden mit einigen Death Metal-Riffattacken und latenter Belphegor-Attitüde (‚Rage Towards Apathy’ , ‚Venture And Value’) angereichert. „The Recent Foresight“ ballert trotz eines fetten Melodie-Unterbaus brachial und brutal aus den Boxen und steht härtetechnisch (und von der Stimmung) dem neuen Limbonic Art-Scheibchen in nichts nach (heißt: gelungene Kombination zwischen Gitarre und Tasten). Wer’s brutal und melodisch mag, sollte sich mal das Album-Highlight ‚Exhaling The Spirit Of Time’ in die Birne hämmern lassen. Runde Sache!


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Music-Scan [webzine]
7,5/10 Punkten

Mit 'The Recent Foresight' liegt ein wirklich spannendes Werk in Sachen Dark Metal vor, die zweite Platte der melodischen Krachbrüder aus Karlsruhe macht beim Hören eine gute Figur. Zuweilen fühlt man sich durch die Keyboardlinien stark an Bands wie Cradle Of Filth erinnert, auch wenn man bei Lyfthrasyr keine Dani-Filth-typischen Screams vorfindet. Alles ein paar Oktaven tiefer; die Platte durchzieht ein angenehmer Wechsel aus Death-Growls und diabolischem Geflüster. Eben jenes Geflüster, welches zunächst einmal ein bißchen experimentell und gewöhnungsbedürftig klingt, zeigt sich als interessantes Gegenstück zu den schweren Gitarrenriffs und dem dominanten Schlagzeug. Langweilig wird die Scheibe auch nach mehrmaligem Hören nicht, die Songs sind abwechslungsreich gestaltet, trotzdem wirkt sie nicht anstrengend. Es gibt eine Menge ruhiger Parts, doch Freunde von handfesten Blasts werden auch nicht enttäuscht. Als Anspieltips bieten sich 'Rage Towards Apathy' und 'Servants In Silent Devotion' an.


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Visions Underground [webzine]
7,5/10 Punkten

Mit Ihrem zweiten regulären Album „The Recent Foresight“ zeigen Lyfthrasyr, dass Deutschland offenbar immer noch ein guter Nährboden für den aus der zweiten skandinavischen Black Metal-Welle geborenen Stil ist. Lyfthrasyr braucht sich vor vergleichbaren, bekannteren Bands wie Borknagar zu Zeiten der späten Neunziger oder Old Man´s Child nicht zu verstecken. Auch wenn teils härter am Schlagzeug geholzt wird, teils deutlich mehr Keyboards eingesetzt werden, die Ideengeber sind deutlich herauszuhören. Oftmals wird der Vergleich mit Dimmu Borgir bemüht, wenn auch wohl nur aus Gründen der allgemeinen Bekanntheit über die Szene hinaus. Die Qualität, Eingängigkeit und Professionalität, die eine Band vom Kaliber Dimmus mitbringt, hat man bei Lyfthrasyr (noch) nicht erreicht. Zweifelsohne können die Karlsruher Jungs mit ihrem Zweitling beeindrucken; fixe Gitarrenläufe, ein ultraschnelles Drumming (Trigger, ick hör dir trapsen), dazu ein abwechslungsreiches Wechseln der Gesangsparts zwischen Growls und Keifen sind die Grundzutaten für ein amtliches Dark/Black Metal Album. Wie das ganze sich live anhört, würde mich aber trotzdem interessieren; ich bin mir ziemlich sicher, dass sich ein Song wie „Rage towards apathy“ on stage eher schlecht macht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man trotz einer stark melodischen Grundausrichtung richtig griffige Riffs vermisst. Einen absoluten Überflieger Song konnte ich auch nach mehrmaligem Hören nicht ausmachen. Dafür gibt es aber auch keinerlei „Totalausfälle“ zu vermelden. „Exhaling the Spirit of Time“ ist für mich der geheime Hit der Scheibe, auch wenn der Mittelteil mit den gehauchten Vocals doch im Vergleich zum Restsong etwas abfällt. Dafür gibt es hier mal ein paar nette Midtempo Mitmoshparts, abwechselnd eingesetzt mit Black Metal typischen Doublebass-Nackenbrechern. Wer melodischem Black Metal mit Keyboard etwas abgewinnen kann und nicht ein Hitgewitter a la „Enthrone Darkness...“ erwartet, kann hier bedenkenlos zugreifen. Gutes Album für die Zielgruppe.


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Feindesland [webzine]
11/15 Punkten

Die Geschichte von "Lyfthrasyr" reicht bis in das Jahr 2002 zurück, als ein gewisser Aggreash (Keyboarder, Bassist und Songwriter) die Kapelle aus der Taufe hob. Zwei Jahre später traten Insorior (Gitarre) und Mathar (Schlagzeug), mittlerweile ersetzt durch Skytorian, der Band bei, so dass das Trio schon bald darauf die ersten Auftritte absolvieren und das erste, im Jahre 2005 erschienene Album "The Final Resurrection", veröffentlichen konnte.

Die Pressereaktionen auf den Longplayer waren sehr positiv, was "Lyfthrasyr" nicht dazu brachte, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, sondern auf vielen Konzerten mit namhaften Größen, wie z.B. Belphegor, Suidakra, oder Master zu spielen, was den Bekanntheitsgrad noch erhöhte und der Band eine Tour mit Kataklysm, Behemoth und Aborted einbrachte.

Nun steht also "The Recent Foresight" in den Startlöchern, ein melodisches Black/Metal-, oder besser gesagt Dark Metal Album, dass sich laut Infoblatt des Labels durch folgende Charakteristika auszeichnet: Dämonischer Gesang, mächtige Gitarren, innovative Keyboards und ein halsbrecherisches Drumming. Doch damit dürfte, für einen Großteil der Leser, die Beschreibung nicht ausreichend genug sein, da solche Aussagen in beinahe jeder Bandbiographie lesbar sind, so dass ein genauerer Einblick in die praktizierte Musik erforderlich ist, um sich ein ausreichendes Bild machen zu können.

Deshalb sei zunächst als grober Vergleich "Dimmu Borgir" erwähnt, da die deutlichen Parallelen kaum zu leugnen sind. Nicht nur der Gesang lässt Ähnlichkeiten erkennen, sondern auch die Tastentöne kommen den scheinbaren Vorbildern recht nahe. Beinahe problemlos reihen sie sich in das ideenreiche Songgefüge ein und sorgen für das nötige Maß an Atmosphäre. Mal als kurzer Teppich, im nächsten Moment etwas verspielter gehalten, oder auch als nette Klaviereinlage für zwischendurch, ermöglichen sie dem Ganzen eine nicht zu verachtende Abwechslung. Aber ob das Wort "innovativ" bei dem Keyboardspiel zu rechtfertigen ist, sei jedem selbst als Einschätzung überlassen. Einfach gehalten erscheint es auf jeden Fall nicht.

Die Songstrukturen bewegen sich zwischen langsamen bis hin zu im Up-Tempo gehaltenen Passagen, die in ihrer Reihenfolge und Spielweise, immer wieder die eine oder andere Überraschung offen halten. Ergänzt wird das Überraschungspaket durch ein sehr passendes Schlagzeug, das von rhythmischen Momenten, bis zu druckvollen Doublebassgewittern reicht, während die fette und deutliche Produktion die düster gehaltene Schlaufe darstellt.

"Lyfthrasyr" liefern eine durchaus hörenswerte Vorstellung ab, die allerdings mehrere Hördurchläufe erfordert, um richtig greifen zu können. Dennoch glaube ich, dass es die Karlsruher noch besser draufhaben, als auf dem hier präsentierten Album und uns in Zukunft noch das ein oder andere Schmankerl offenbaren, welches etablierten Bands in nichts nachstehen dürfte. Bis dahin gibt es für "The Recent Foresight" 11 Punkte.


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Metalnews [webzine]
5/7 Punkten

Gegründet wurde die Karlsruher Band LYFTHRASYR 2002 von Aggreash. Seine musikalischen Einflüsse reichen vom nordischen Black Metal über atmosphärische Soundtracks bis hin zur klassischen Musik, was auch alles in die Kompositionen der Band mit einfließt. Schon mit ihrem Debut „The Final Resurrection“ konnten die Melo Black Metaler so die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Mit „The Recent Foresight“ geht nun ihr Zweitwerk an den Start.

Mit dramatisch untermaltem Männerchor startet das Intro „The Addiction To Peace“, doch schon bei „Rage Towards Apathy“ übernimmt der melodische Black Metal die Führung. LYFTHRASYR schaffen es, düsteren und gewaltigen Black Metal mit einer gelungenen symphonischen Untermalung anzureichern. Teilweise sind die Vergleiche, die gelegentlich mit DIMMU BORGIR gemacht werden, gar nicht so verkehrt. Allerdings ist die Bombast-Stimmung bei LYFTHRASYR noch mächtiger, wenngleich gegenüber dem Vorgänger auch noch an Härte zugelegt wurde. Ein auf „The Recent Foresight“ immer wieder eingesetztes Instrument ist das Klavier. Doch nicht nur um ruhige Abschnitte abzugrenzen. Gelegentlich marschieren der dynamische Black Metal und die Piano-Stimmung gemeinsam, was dann gar nicht fehl am Platz wirkt. An Abwechslung und interessanten Arrangements fehlt es auf diesem Album wahrlich nicht. Sehr beeindruckend ist besonders die musikalische Leistung von Bandgründer Aggreash. Er übernimmt ja nicht nur das Songwriting und sämtliche Gesangsparts – rauhen Gesang, Growls und Gekrächze – sondern zeichnet sich auch noch für den Bass und sämtliche Keyboardarrangments verantwortlich. Was allerdings nicht heißen soll, dass das Power-Drumming und die druckvollen Gitarrenriffs es an Qualität missen lassen. Alle Musiker liefern einwandfreie Arbeit ab. Sehr gekonnt werden durch die Atmosphäre auf „The Recent Foresight“ viele unterschiedliche Emotionen wie Einsamkeit, Trauer, Wut oder Verzweiflung ausgedrückt.
Als spezieller Anspieltipp sei der Rausschmeißer „Perception Never Expected“ genannt, wo fast alle oben genannten Arrangements, Stilübergriffe, Stimmungen und Emotionen einfließen.

LYFTHRASYR können sich gegenüber ihrem Debut noch steigern und liefern eine absolut bodenständige Leistung ab. Darauf lässt sich aufbauen. Wer auf ultra-Black-Metal-Geknüppel steht, sollte „The Recent Foresight“ zwar mit einer gewissen Vorsicht geniesen, aber wer eine variantenreiche Vermischung von Dark Metal und Melodic Black Metal bevorzugt, kann bedenkenlos zugreifen.


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Heavy-Metal.de [webzine]
7/10 Punkten

Lyfthrasyr haben sich Melodic-Black-Metal auf ihre Fahnen geschrieben und beglücken uns dieser Tage mit Ihrem zweiten Longplayer „The Recent Foresight“. Es handelt sich dabei um technisch anspruchsvollen Sound der sehr rhythmisch gehalten aber teilweise schwer zu hören ist weil, meiner Meinung nach, viel zu viele Breaks den Fluß der Musik zerstören. Immer wenn man sich gerade an einen Part gewöhnt hat und dabei ist sich reinzuhören gibt es einen Knall und etwas anderes wird einem um die Ohren gehauen. Trotzdem ist die Musik anspruchsvoll und abwechslungsreich, an vielen Stellen aber auch wirr und und wirkt als hätte man den roten Faden verloren. Die Keyboardeinlagen dagegen sind teilweise sehr interessant und schaffen eine düstere Grundstimmung, ebenfalls der Gesang weiss zu gefallen und klingt findter und gut. Was bei der Produktion sehr sauer aufstösst ist das Schlagzeug. Das klingt an vielen Stellen richtig furchtbar und viel zu steril. Dieses übertrieben getriggerte bewirkt dass die Basedrum zum Beispiel überhaupt keinen Eigenklang mehr besitzt und nur noch „Platsch“ macht. Der Rest der Produktion kann sich allerdings sehen lassen. Zwei der sieben Songs auf dem Album haben es mir angetan. Der Opener „Rage Towards Apathy“ ist ein gelungener Black Metal Song und „Obsession In A Convenient Manner“ ist das Highlight auf diesem Album.

Ich finde man sollte in Zukunft mal versuchen etwas kürzer zu treten was Breaks angeht, das würde das Endprodukt dann etwas hörbarer machen.


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Metal Mirror [webzine]
7/10 Punkten

Diese Band wird als die „New Generation Of Black Metal“ angekündigt. Ganz so hoch würde ich nicht stapeln, doch in der Tat sind Lyfthrasyr einzigartig. Die Band aus Karlsruhe verbindet nicht nur Death Metal-Parts mit rauhem Black Metal, nein, es gibt auch jede Menge Synthesizer-Geklimper, leichte Industrial-Anleihen und sogar ruhige Parts auf die Ohren. Diese Mischung ist beim ersten und zweiten Hören noch ein wenig verstörend. Nur langsam lichtet sich der Nebel der Genre-Vielfalt, der über diesen ganzen Songs schwebt, dabei aber durchaus erfreut. Besonders das impulsive Hochgeschwindigkeits-Drumming, das druckvoll aus den Boxen gepresst wird, hat es mir angetan. Hinzu kommt der variable Gesang von Band-Mastermind Aggreash, der gekonnt hin und her wandert zwischen tiefem Grunzen, hohem Gekeife und Flüster-Vocals. Letztere erzeugen zusammen mit den epischen Synthies und der Double-Bass eine Menge Atmosphäre, die am ehesten bei den Anspieltips „Rage Towards Apathy“ und dem industriell verspielten „Perception Never Expected“ zum Ausdruck kommt. Dennoch: Ab und an wird es einfach etwas zu viel. Die Einflüsse reichen sich so schnell den Staffelstab, dass man kaum mit kommt, gedanklich noch beim Schwarzmetall ist und plötzlich wieder von ruhigem Geklimper verwöhnt wird, bevor es im Stakkato-Tempo in Richtung Death-Grind weiter geht. Hier verliert man schnell den Überblick. Grundsätzlich überzeugen Lyfthrasyr aber. Wenn man die Freude am Experimentieren zukünftig etwas bündelt und sich ab und an im Zaum hält, können hier große Alben folgen.


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The Pit [webzine]
7/10 Punkten

Die Karlsruher Dark-/Black-Metal-Band Lyfthrasyr wurde 2002 von Sänger, Songwriter, Keyboarder und Bassist Aggreash gegründet. Nach dem Demo "Beyond The Frontiers Of Mortality" und dem Debüt „The Final Resurrection“ rücken die Jungs nun mit “The Recent Foresight” dem Volk auf die Pelle.

Gleich zu Beginn kann ich verraten, dass wohl Drummer Skytorian den härtesten Job bei der Aufnahme der Platte hatte, denn die Drums prügeln dermaßen nach vorne, dass es einen wirklich fast erschlägt. Sie sind so dominant, dass man sich echte Mühe geben muss, um dem Rest noch Aufmerksamkeit zu schenken. Ab Mitte des Albums fällt es auch sehr schwer, dieses auf Dauer monoton wirkende Gekloppe noch zu ertragen.

Das Keyboard kommt gleich danach. Auch dieses wurde sehr intensiv eingespielt und nimmt gemeinsam mit den Drums einen großen Part dieser Platte ein. Natürlich lenken diese beiden Aspekte sehr von Aggreashs Stimme und auch von der Gitarren-Arbeit von Insorior ab.

Aber nimmt man sich Song für Song vor, so sind durchaus sehr geile Sachen dabei, die in sich sehr abwechslungsreich sind. „Visions Of Hope And Despair“ ist wirklich ein begnadeter Titel. Die abwechselnden Tempos machen das Teil schwungvoll und bieten eine herrliche Chance zum Haare schütteln. In diesem Song kommt meiner Meinung auch zum ersten Mal die großartige Stimme von Wunderkind Aggreash richtig zur Wirkung, da die Vocalparts hier nicht so abgehackt und daher sehr stimmig sind.

Bei „Exhaling The Spirit Of Time“ wirkt das erbarmungslose Schlagzeug auch erstmalig nicht ganz so nervig wie sonst manchmal, sondern unterstreicht die aggressiven Growls und Krächzer des Sängers. Interessant hier sind die ruhigen und dadurch noch düsterer wirkenden Passagen – sehr cool.

Fazit: Dieser Platte würde ich eine Gebrauchsanweisung mit der Überschrift „Nicht in einem Stück hören“ beilegen, denn jeder Titel für sich hat etwas Markantes, Interessantes und Hörenswertes. Aber da von allem irgendwie zuviel in jedem Titel steckt, ist es richtige Arbeit, das Album komplett durchzuhören. Dennoch steckt Potenzial in dieser Band und ich bin sicher, dass viele andere gerade diesen brachialen Schlagzeug-Sound mögen werden. Also einfach mal reinhören!

Anspieltipps: Rage Towards Apathy, Visions Of Hope And Despair, Exhaling The Spirit Of Time


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Interregnum [webzine]
7/10 Punkten

LYFTHRASYR sind eine deutsche Band, die sich das Schlagwort “Innovation” ganz oben auf ihr Banner geschrieben hat. Kredenzt wird dem geneigten Hörer recht progressiv angehauchter Black Metal in modernem Soundgewand. Die meisten Traditionalisten werden jetzt sicher schon die Flucht antreten. Doch halt! Man sollte sich tatsächlich einmal die Zeit nehmen und sich mit diesem Silberling beschäftigen. Denn er bietet viele ziemlich eigenwillige Details, die sich im Gesamten zu einem recht schlüssigen Bild entwickeln. Gekonnt werden tragende und moderne Synthesizersounds mit flüsterndem Gesang gekoppelt, um kurz danach in Stakkatoriffs mit aggressivem Keifgesang zu kippen. Die Details in den einzelnen Songs werden gekonnt in Szene gesetzt, wie zum Bespiel in "Rage Towards Apathy" die Baßlinien. Tatsächlich bekommt der Baß hier die Möglichkeit, sich in Szene zu setzen (meistens sind die Baßisten ja die Ärsche, herzliche Grüße Herr Scheuermann!).

Immer wieder fallen die progressiven Anteile auf. Die manigfach vorhandenen Betonungen sind schon eine Ansage an den Musiker, was heißen soll, daß der Otto-Normal-Musikhörer streckenweise vielleicht schon überfordert ist. Zugegebenermaßen fordert das Album den Hörer sehr. Wer hier auf easy listening hofft, ist an der falschen Adresse. Dennoch glaube ich, daß sich LYFTHRASYR in den nächsten Jahren mit Sicherheit in der deutschen Szene neben Bands wie Secrets Of The Moon und Dark Fortress etablieren werden, denn hier sind exelente Musiker am Werke, die viel Gefühl für die Songdienlichkeit beweisen und es mit der Progressivität auch nicht übertreiben. Für Fans von klassischem Old-School-Black-Metal nicht wirklich empfehlenswert, für Musikfans, die ständig auf der Suche nach Neuem sind, allerdings ein kleiner Geheimtipp. Reinhören lohnt sich.


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Dragon Metal [webzine]
7/10 Punkten

Ich darf vorstellen: Aggreash, Insorior und Skytorian... nein, das sind nicht etwa drei Raumschiffe aus den Star Trek Filmen, sondern eine bemerkenswerte Band namens Lyfthrasyr. Schon die Aufmachung des Langeisens „The Recent Foresight“ macht richtig Lust auf die Scheibe. Der Aufmachung ist die Liebe zum Detail entstanden. Eine Detailfreude, welche dem Dreigestirn innewohnt, deutlich anmerkbar. Und daher geht es nun direkt rein ins Vergnügen. Das kurze Intro vermag bereits zu fesseln und schürt das Feuer der Vorfreude auf die Band... gelungen. Die Band verfügt über eine klare und präzise ausgefeilte Linie, welche sie über das gesamte Album problemlos halten kann. Erfrischend ist das allemal...

Man sollte sich vom Titel des Intros „The Addiction to Peace“ nicht allzu sehr irre führen lassen, denn was die Band mit Songs wie „Venture and Value“ oder „Vision of Hope and Despair“ abfeuert klingt nur bedingt nach Verbundenheit zum Frieden. Bereits im zweiten Track „Rage Towards Apathy“ stellen die Jungs nämlich klar, wo es lang geht. Wirbelnde Drums, vielschichte Gesangparts und Riffs lobenswerter Güte formen ein mehr als stimmiges Gesamtbild. Treibende Passagen wechseln mit ruhigen Klavierparts und raffinierten Loops.
Besonders herauszuheben ist, dass Lyfthrasyr eine Gradwanderung schafft, an welcher andere Bands oftmals kläglich scheitern. Mit einer fast schon aufreizenden Leichtigkeit meistern sie spielerisch das Einbremsen der manchmal schon hemmungslosen Aggressionswiderspiegelungen ihrer Songs hin zu den ruhigen Passagen und Soli. Besonders deutlich wird dies z. B. im Song „Obsession in a Convenient Manner“ (meinem persönlichen Favoriten der Scheibe), der leichtfüssig zwischen verschiedenen Schnelligkeitsgraden wechselt. Nahtlos fügen sich brutalste Drumrolls, harte Gitarrenriffs und weiche Klavierklänge zu einem mitreissenden Gesamtbild (is ja nicht umsonst mein Favorit auf der Scheibe... klingt also irgendwie schon logisch). Stellenweise erinnert die Scheibe sogar an die Kunst von Bands wie Wintersun, denke ich doch gerade an den einmaligen Song „Battle against Time“, welchem die Scheibe von Lyfthrasyr alle Ehre macht. Nach knapp mehr als 40 min beschliesst die Platte würdig mit „Perception Never Expected“... durchaus passend, Jungs!

Wer auf Härte und Schnelligkeit steht und dabei aber auch die Virtuosität gelungener Melodien nicht missen mag kann bei diesem Kracher nicht falsch liegen. Ohne Umschweife darf dieser Band eine rosige Zukunft im Lager der Metaller versichert werden. Fans weicherer Klänge, etwa im Stil der 80er Jahre, sollten jedoch gewarnt sein. Dieses Stahlgewitter treibt Poser mit Sicherheit in den Wahn.


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FFM-Rock [webzine]

Schon das Erstwerk der Karlsruher Band war für mich ein Hammer, der erst mal getoppt werden will und - ich nehme es vorweg - es hat geklappt. Nach dem düsteren Intro "The Addiction To Peace" geht es bei "Rage Towards Apathy" richtig dunkel mit Flüstergesang von Aggreash los, der zudem noch den Bass und die Keys spielt. Dann folgen wahre Knüppelparts, die immer wieder geschickt mit technischen Breaks, düsteren Keys und geilem Tempowechsel bestückt ist. Absolut geil, wie sich eine Wand aus fetten Riffs und majestätischem Keyboard bei "Venture And Value" aufbauen, die dann in halsbrecherischer Raserei von Skytorian weitergehen und dann mit breaklastigem Riffing von Isorioir münden, die sich mit sanften Pianoklängen paaren und auch eine gewisse Dunkelheit versprühen. Melodischen Black Metal mit wahnsinnig rollender Doublebass und zerstörerischen Blastbeats gibt es bei "Servants In Silent Devotion", doch auch die hymnenhaften Parts und eine gehörige Portion Bombast dürfen auch hier nicht fehlen. Mit treibenden Gitarren, gepaart mit melodischem Piano eröffnet "Visions Of Hope And Despair", dann baut sich der Track über mächtige Doublebass vor einem auf und mit einem Mix aus geilen Growls und bösen Screams passt haargenau. Vor allem Skytorian knallt hier ohne Ende, und herrlich, wie immer wieder von akustischen Breaks die Aufmerksamkeit des Hörers geweckt wird. Rasend geht es bei "Exhaling The Spirit Of Time" los, doch dann geht das Trio einen Gang zurück, um ihre technischen Finessen auf die erfreuten Ohren loszulassen. Hier gefällt vor allem der bedrohlich, aber auch geheimnisvolle Zwischenpart, der schön düster gestaltet ist. Up Tempo Melodic Black lassen Lyfthrasyr mit "Obsession In A Convenient Manner" vom Stapel, auch eine Nummer, die voller Abwechslung ist und der Rausschmeißer "Perception Never Expected" lässt es an Geschwindigkeit noch mal so richtig krachen und besticht, wie das gesamte Album, durch die phantastisch platzierten Breaks.
Mit dieser Scheibe haben die Karlsruher wirklich einen großen Wurf gemacht, ich bin beeindruckt.


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Hateful Metal [webzine]

Zwei Jahre nach dem eigenproduzierten Debütalbum The final resurrection, meldet sich Lyfthrasyr mit dem Nachfolger The recent foresight, und mit Twilight als Plattenfirma im Rücken, zurück. Vor zwei Jahren war ja bereits eine positive Entwicklung vom Demo zum Debütalbum zu verzeichnen, und auch diesmal konnte sich Lyfthrasyr steigern und verbessern. Und dies gleich in mehrerlei Hinsicht.

Auf der einen Seite wurde der symphonische und teils auch recht bombastisch wirkende Anteil merklich reduziert. Lyfthrasyr spielt zwar nach wie vor melodischen Black Metal in dem das Keyboard fester Bestandteil ist. Auf The recent foresight wurde das Keyboard jedoch insgesamt betrachtet, dezenter angewandt. Auf der anderen Seite ist das Songwriting des neuen Albums viel eigenständiger ausgefallen, die inspirative Nähe zur bekannten norwegischen Gruppe, deren Geist auf dem Vorgänger noch stark zu vernehmen war, fehlt nun gänzlich. Dafür ist das Material straffer und härter ausgefallen, was nicht nur ein wenig überrascht sondern auch eine überaus positive Entwicklung darstellt.

Dadurch, dass das Material schneller und härter ausgefallen ist und die harmonischen Keyboardklänge dezenter sind, wirkt The recent foresight nicht nur brachialer, sondern auch auf angenehme Weise schön düster. Eine andere und wesentliche Veränderung ist, dass diesmal kein Drumcomputer zu hören ist. Dies ist vor allem in den vielen brutalen und energisch gespielten Passagen spürbar, die nun – anders als auf The final resurrection – schön natürlich und kraftvoll klingen.

Auch wenn das Material schneller und härter ausgefallen ist, ist die melodisch-harmonische Komponente natürlich nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil in der Musik Lyfthrasyrs. So gibt es auch auf The Recent foresight wieder ruhig und melodisch angelegte Passagen. Doch sind diese inzwischen nur noch ein Element von mehreren und nicht mehr maßgeblich für die Musik und Atmosphäre.

The recent foresight ist eindeutig die bisher beste Veröffentlichung von Lyfthrasyr. Das Album ist ausgereift, eigenständig und zum Teil richtig schön brachial und mitreißend. Für Leute die melodischen Black Metal mögen, ist The recent foresight mit Sicherheit ein Muss!


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Terrorverlag [webzine]

Hossa! Noch nie was von LYFTHRASYR aus Schweden gehört? [Anm. von uns: Wir auch nicht... ;-)] Das solltet ihr schnellstens ändern, sofern ihr auf High-Quality Black/ Death Metal abfahrt, der sich hinter den unüberhörbaren Vorbildern DIMMU BORGIR/ BEHEMOTH absolut nicht zu verstecken braucht. Wie ein Mix aus den beiden kommt dieses Werk nämlich daher!

Auch optisch böselt man sehr stylisch-modisch aus dem Booklet, die Pseudonyme dürfen auch nicht fehlen: Aggreash, Insorior und Skytorian sorgen hier für ein Baller-Feuerwerk erster Kajüte, bei dem trotzdem sehr progressive Parts einfließen und die melodischen DIMMU-like Keyboards passen wie Arsch auf Sarg! "Servants in Silent Devotion" weckt mit seinem morbiden Key-Beginn gar selige Erinnerungen an gute alte NOCTURNUS-Zeiten, ballert dann aber rasend-sirrend alles in Grund und Boden. In eine ähnliche Kerbe schlagen der Opener "Rage towards Apathy" und "Venture and Value", während das mächtig rollende "Visions of Hope and Despair" glatt an ebenso mächtige IMMORTAL-Hymnen erinnert. Über den erstklassigen Sound braucht man bei Studio Fredman und Fredrik Nordström wohl keine Worte mehr verlieren. Wenn bei Blast nicht alle taub sind, schicken die da flugs einen vernünftigen Vertrag hin! Da DIMMU BORGIR ja etwas stagnieren in letzter Zeit, wird es Zeit für frisches Blut auf dem Sektor... und genau das bieten LYFTHRASYR!

Sie erfinden zwar das Rad natürlich nicht neu, blasen aber ordentlich Luft hinein! KAUFEN!!!


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Gästeliste.de [webzine]

Wenn Black Metal, dann gerne so: Die Karlsruher Dunkelmetal-Köche Lyfthrasyr bieten auf ihrem Folgealbum zum 2005er Debüt "The Final Surrection" einen perfekt abgeschmeckten Höllenwunschpunsch aus erhabenen Melodien, Black Metal-Gekeife, geheimnisvollem Geflüster und Death Metal-Bäuerchen (deren Methangehalt vermutlich das globale Klimakatastrophe stärker als die Viehaltung belasten. But that's another story).

Schon beim ersten Hören des symphonisch-grandosen, mit gekonnten Chören gewürzten Intros "The Addiction To Peace" ahnt man, dass hier Großes in der Tradition Dimmu Borgir in der Luft liegen könnte. Die orchestralen Parts nehmen zwar im Verlauf der folgenden (leider nur) 40 Minuten ab. Nicht aber die starken Melodien, die biestige Gitarrenarbeit, die oft ausbruchartige Schlagwerkerei und die genreuntypisch vielseitige Gesangstechnik. Beispielsweise beim rasenden, komplexen "Perception Never Expected" gerät die Mixtur nachgerade progressiv, "Exhaling The Spirit Of Time" aber wird vom entfesselten Drumtier geradezu zerballert. Scheint für Fans von Dimmu und Old Man's Child besonders geeignet, eventuell auch noch für Anhänger von Cradle Of Filth.


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Metalspheres [webzine]

Das erste Album der Band gefiel mir schon ganz gut, mit "The recent foresight" haben Lyfthrasyr aber nochmal einen ordentlichen Schritt vorwärts getan. Die acht Songs haben's wirklich in sich und wissen durch die Bank zu gefallen, allerdings ist zu konstatieren, daß sich der Stil ein wenig gewandelt hat. Lyfthrasyr lassen nunmehr vermehrt elektronische Elemente in ihren Black Metal fließen, was aber gut funktioniert und die eigene Härte beider Richtungen miteinander zu einer harmonischen Panzerfaust vereint. Hört "Obsession in a convenient manner" oder "Perception never expected", dann wißt ihr, was ich meine. Als Vergleich fallen mir mitunter Limbonic Art ein, noch eher finde ich jedoch, daß Lyfthrasyr sich mit "The recent foresight" zu den Fear Factory des Black Metals gemausert haben. Die Produktion ist richtig schön fett ausgefallen und kleidet die Musik in ein adäquates Gewand; im Grunde kann ich nur ein Manko an diesem Album finden, und das sind die zahlreichen geflüsterten Parts, welche deutlich weniger Ausdruckskraft besitzen als der Rest und mitunter nerven. Dem guten Gesamteindruck tun sie jedoch keinen Abbruch. "The recent foresight" sollten Fans, die sich angesprochen fühlen, auf jeden Fall antesten und werden es vermutlich größtenteils der Sammlung einverleiben.


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Dark Festivals [webzine]

Beim ersten Durchhören von "The Recent Foresight" überwältigt den Hörer erstmal ein kraftvoller, bombastischer Sound mit einer ganzen Menge an Vortrieb.
Man muss sich einmal vor Augen halten, dass es sich bei Lyfthrasyr nicht um eine Band mit mehrfach besetzten Instrumenten sondern um ein Trio handelt - ein Trio, das einen enormen Sound auf die CD zaubert.
Bei der Instrumentverteilung ist zu bemerken, dass Sänger Aggreash zusätzlich zu seinem Gesang nicht etwa die Gitarre sondern den Bass spielt. Dies ist eine musikalisch ungewöhnliche Kombination, da Gesang und Gitarre für die Melodie zuständig sind, der Bass aber ein Rhythmusinstrument ist. Mit der Kombination Gesang und Bass vereinen sich in Aggreash also Melodie und Rhythmus in einer Person.
Auf "The Recent Foresight" sind acht Titel zu finden. Einer davon ist das Intro, also bleiben als Netto-Inhalt des Albums sieben Musikstücke. Dies ist keine große Zahl, das Album ist nicht sehr umfangreich.
Die Vereinigung von Dark Metal und Black Metal gelingt Lyfthrasyr in diesen sieben Stücken aber gut: Aus dem Black Metal übernommen wurden der Growl-Gesang und das gut gespielte, erbarmungslos donnernde Schlagzeug. Als Einflüsse des Dark Metal sind erkennbare Gitarrenmelodien und gelegentliche, den tiefen Sound aufhellende Piano-Einwürfe zu betrachten.
Lyfthrasyr experimentieren an der ein oder anderen Stelle auch mal vorsichtig, zum Beispiel in einer vom Piano dominierten Passage in "Exhaling The Spirit Of Time", bei der der Text lediglich geflüstert wird.

Fazit

Mit "The Recent Foresight" legen Lyfthrasyr ein nicht sehr umfangreiches aber dafür sehr hörenswertes Album vor.
Dem Trio gelingt das Kunststück, dass ihre Musik unverkennbar Black Metal bleibt, durch melodische und aufhellende Einflüsse aus dem Dark Metal aber auch jene Metalfans anspricht, die von purem, extremen Black Metal, bei dem man nicht viel mehr hört als Geschrei, Bass- und Schlagzeuggrollen, abgeschreckt werden.
Lyfthrasyr finden ihren eigenen Stil und setzten ihn auf "The Recent Foresight" abwechslungsreich und auf musikalisch hohem Niveau um.
"The Recent Foresight" erhält von mir eine uneingeschränkte Empfehlung.


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Metal Inside [webzine]

Die Karlsruher Band mit dem komplizierten, nicht unbedingt alkoholkompatiblen Namen LYFTHRASYR wurde 2002 von Allrounder Aggreash ins Leben gerufen, dessen Einflüsse von Klassik bis nordischem Schwarzmetall reichen, was von vornherein eher komplex ausgelegte Mucke erahnen lässt. Zu den großen Fricklern gehört das Trio aber nicht, auch wenn sämtliche Kompositionen auf "The Recent Foresight", dem zweiten vollständigen Album der Band, durchweg anspruchsvoll ausgefallen sind. Man bewegt sich fast schon symptomatisch auf den Spuren von DIMMU BORGIR oder CRADLE OF FILTH, läuft aber nicht Gefahr, als blasse Kopie zu enden, wozu auch einige geschickt eingestreute Todesblei-Abschnitte beitragen. Stücke wie der geile, stakkatoartig nach vorne peitschende Opener "Rage Towards Apathy", "Visions Of Hope And Despair" oder "Obsession In A Convenient Manner" gehören eindeutig zu den besseren Songs, die das Genre des symphonischen Black Metals in der letzten Zeit abgeworfen hat. Auch wenn in diesem Jahr die Norweger LIMBONIC ART mit ihrem überragenden Comeback-Scheibchen "Legacy Of Evil" den Vogel abgeschossen haben, so gehören LYFTHRASYR zu den Bands, die diese hart umkämpfte Sparte garantiert nicht ärmer machen, ganz im Gegenteil!


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Amboss Magazin [webzine]

Vor zwei Jahren haben die Deutschen ihr Debütalbum "The Final Resurrection" veröffentlicht, nun ist von LYFTHRASYR das zweite Album erhältlich. Keyboardlastigen Black/Dark Metal in modernem Gewand gibt es auf den 40 Minuten der CD "The Recent Forersight" zu hören. Mal geht's sehr direkt, böse und dämonisch zu Werke, mal mit mehr melodischem Taktgefühl. Sehr mächtig und fett ist der Sound, der die acht Tracks sehr zeitgemäß erscheinen lässt. Die Stücke sind sehr vielschichtig und abwechslungsreich mit druckvollen Gitarren, sich manchmal überschlagenden Drums sowie den manchmal verworrenen Keys.

Stellenweise erinnert die Musik an aktuelle Dimmu Borgir Veröffentlichungen, zeigt aber doch ein eigenes, teuflisches Gesicht. Wer auf solch bösen Sound steht, ist bei LYFTHRASYR richtig und sollte mal bei www.myspace.com/lyfthrasyr reinhören. Mir persönlich ist das Album eine Spur zu wild und an einigen Stellen zu durcheinander, sonst hätte es sicher zu 'ner Empfehlung gereicht.


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Nocturnal Hall (A/GER) [webzine]
8/10 Punkten

The Recent Foresight zündete beim ersten Mal nur teilweise. Für mich war diese Platte oberflächlich gehört nur ein weiteres Black Metal Album mit modernen Zügen. So nach und nach entwickeln einige Lieder aber eine regelrechte Sogwirkung und fesseln mit überaus starken Ideen und spannendem Aufbau. Die Kombination von knallhartem Drumming und Keyboardmelodien, teils fast unbemerkt im Hintergrund, dann wieder dominierend aber nicht nervig Melodie führend, gelingt LYFTHRASYR sehr gut. Ihre allerbesten Momente haben die schwarzmetallisch musizierenden Burschen dann, wenn Sänger Aggreash seine Stimme nur flüsternd einsetzt. Die Verbindung von Doublebass, Pianoklang und Flüsterstimme funktioniert prächtig. Doch das Organ von Aggreash kann sich auch in seiner dunkel grollenden Variante hören lassen, seine Grummellaute sind sogar recht gut verständlich. Im Allgemeinen setzen LYFTHRASYR auf eine starke Rhythmusgruppe, wechseln auch gekonnt von rasend schnellen Attacken zu Midtempo und wieder zurück. Das alles geschieht so fließend, dass kein Bruch im Lied an sich entsteht, was ein großes Geschick im Komponieren beweist. Die Refrains sind den Jungs anscheinend nicht primär wichtig, klingen diese doch nicht allzu eingängig. Dieser Umstand verhilft der Platte zu einer Langzeitwirkung, die mir mehr zusagt als ein paar Single-Hits mit Lückenfüllern. Als besonders spannend empfinde ich das dritte Lied namens Venture And Value. Ausdrucksstarker und schnell vorgetragener Gesang treffen auf eine Klaviermelodie, die dem Schlagzeugorkan problemlos standhalten kann und der Sturmwirkung noch mehr Durchschlagskraft verleiht. LYFTHRASYR haben sehr gut erkannt, dass unbändige Härte einen zarten Gegenspieler in Form von flüsternder Stimme oder zerbrechlichen Melodie-Einschüben unbedingt braucht, um seine Wirkung vollends zu entfalten.

Durch dieses Verfahren in der Komponierweise unterhalten mich LYFTHRASYR in weit überdurchschnittlichem Maße. Ich hoffe dass die Band auch auf ihrer nächsten Veröffentlichung nicht auf die leisen Töne vergisst – sie verbessern die Eindringlichkeit der gut gespielten, großteils vorantreibenden Schlagzeugraserei, die dann wie ein Überraschungsangriff wirkt, noch um einiges. Gut gemacht!


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Schwermetall (CH) [webzine]
11/13 Punkten

Auf in die zweite Runde! Lyfthrasyr veröffentlichen am 30. November 2007 den Nachfolger zu "The Final Resurrection" (eingetütet im Studio Fredman) dann auch auf normalem Wege, es ist sonst bereits seit Oktober auf den Konzerten erhältlich. Ich hatte das Glück, die Band schonmal 2006 live zu sehen. Schon da war ich vom Debüt begeistert und fragte mich, ob die Karlsruher Burschen das sehr gute Niveau halten können.

Kommen wir erstmal zum allgemeinen Teil: "Lyfthrasyr" klingen grob gesagt in Richtung neuerer "Dimmu Borgir", ohne allerdings so einen aufgeblähten Klangkörper zu besitzen. Es gibt zwar Keyboardeinsatz, allerdings nicht im Orchesterstil. Es wirkt eher unterstützend im Hintergrund oder aber an atmosphärischen Stellen, oft in Verbindung mit geflüstertem Text. Diese fügen sich einfach nur genial in die Stücke ein, sorgen für ein ständiges Wechselspiel über die gesamte Spieldauer und geben dem Album die richtige Würze! Womit wir auch beim Gesang wären, der die grösste Veränderung erfahren hat: Hier schlägt ein gewaltiger Death Metal-Einfluss durch, dies war auf dem Vorgänger defintiv nicht der Fall. Allgemein ist das Album einen ganzen Zacken schneller, aggressiver und wuchtiger ausgefallen, was teilweise leider zu Lasten der wunderschönen, früher zuhauf vorhandenen Melodien geht. Ebenso fehlt ein reines Klavierzwischenspiel, was auf dem Debüt wirklich erstklassig war. Ein Schlachtplatte servieren die Schwaben allerdings nicht. Das Schlagzeug ist am hervorstechendsten - ein selten fetter Klang! Dies kann sich die Gruppe von daher leisten, da der Trommelbub wahrlich allererster Güteklasse ist! Das Label sprach von "halsbrecherischem Drumming" und dies ist ausnahmswise mal nicht übertrieben. Auch die Gitarrenfront sägt sich sich astrein durchs Unterholz, hier kann ich nichts dran aussetzen. Ich habe mir die CD innerhalb von 2 Tagen ca. 8 - 9 mal im Volldurchlauf gegeben, welches ich wirklich selten tue. Dies spricht für die Abwechslung die geboten wird.

Um das Album zusammen zufassen: Wesentlich heftiger als der Vorgänger, nicht mehr so wahnsinnig melodiös und allgemein sehr modern - Darkthrone-Puristen werden hier wohl auf dem Absatz kehrt machen. Trotzdem bin ich von diesem Album mehr als positiv überrascht. "The Recent Foresight" wird defintiv nicht das letzte Lebenszeichen aus dem Hause "Lyfthrasyr" sein! Ein verdienter 11-Punkte-Kandidat oder in Worten ausgedrückt: "Sehr gutes, auf ganzer Linie überzeugendes Album".


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Sleaze-Metal (CH) [webzine]
8/10 Punkten

Mit dem Debut “The Final Resurrection” konnte die Band aus Karlsruhe vor zwei Jahren bei mir ordentlich punkten, nun steht mit “The Recent Foresight” das Nachfolger Werk auf dem Plan. Das dämonische Trio hat die Keyboard Parts etwas zurück geschraubt, zu hören gibt es aber immer noch den typischen „Lyfthrasyr“ Sound der sich irgendwo zwischen Dark Metal und Melodic Black bewegt. Auch auf „The Recent Foresight“ gibt es kein sinnloses Gehacke, die Mucke knallt zwar ordentlich rein wie bei „Venture and Value“ aber alles ist sehr melodisch und wird perfekt durch gezielte Key Parts ergänzt. Die Band schafft eine Atmosphäre, die man sonst nur von „Dimmu Borgir“ und „Immortal“ kennt, der Sound ist derart episch das einem fast die Luft weg bleibt. „Servants in Silent Devotion“ zum Beispiel ist unglaublich innovativ und entpuppt sich als echte Killer Nummer mit diversen Tempo Wechsel. Echt geil was die Deutschen hier abliefern, die Produktion ist ihnen übrigens auch bestens geglückt der Sound kommt fett aus den Boxen und läßt keine Wünsche offen. Die ersten 1000 Exemplare von „The Recent Foresight“ kommen übrigens im grünen Cover Design, sieht wirklich schick aus das Teil. Mir ist durchaus bewusst dass die meisten von euch die Finger von solchen Klängen lassen, aber vielleicht gibt es einige von euch die sich zwischendurch auch mal was härteres reinziehen wenn es gut gemacht ist und darauf möchte ich hier appellieren. Wir rezensieren ja sonst praktisch gar nichts aus diesem Sektor aber ich habe mir schon beim Debut gesagt, wenn ein derart geiles Album daher kommt ist es scheiss egal aus welchem Sektor und Killer Melodien gibt es hier wirklich reichlich. „The Recent Foresight“ gefällt mir zumindest ausgezeichnet, wer interessiert ist, sollte die Scheibe mal antesten.


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Pavillon 666 (FR)
9,5/10 Punkten

Trois jeunes dans le vent nous proposent du metal mélodique. Du moins c'est l'impression que j'avais en lisant la fiche promo du célèbre label TWILIGHT. Puis on insère le cd, dès fois que...Qaoutch...la mega claque! Oui, dans ce cas, c'est comme si on disait que Behemoth font de l'ambiant... Car les allemands ne rigolent pas, et - pour ceux qui connaissent - ne doivent pas aller dans leur célèbre parc d'attraction à Karlsruhe tous les jours. Second album après un << The Final Resurrection >> sorti en 2005 et que je vais, au final, m'empresser de découvrir juste après cette chronique.

Alors oui, LYFTHRASYR ca ne plaisante pas. Du black / dark mélodique, oui, mais surtout grâce aux arrangements fort bien insérés ici ou là avec des chorus, de l'orchestral, du piano, de l'électronique... mais quand ils décident de faire que du black, c'est une machine infernale implacable, avec un tempo très rapide et une batterie qui use de la double sans compter. Coté guitares, se sont des riffs ultra acérés - le guitariste est sur tous les fronts, quand au troisimième musiciens chanteurs / bassiste, sa voix est absolument terrible car passant dans tous les registres black / death, dommage que sa basse ne soit pas plus présente. Donc pour résumer, vous avez des musiciens qui touchent et qui assurent techniquement. Quand aux compos c'est comme je le disais une parfaite alchimie entre du brutal et des parties plus mélodieuses. Certains vont surement les comparer avec Dimmu Borgir, sauf qu'isi il est bien question de black (aie, je vois venir les fans hurler sur moi!). Plaisanterie à part, cet album est une véritable réussite pour ne pas dire véritable tuerie.

Bien entendu on ne navigue pas ne territoire hyper original, mais on reste bien inspiré, on apporte de la technique, des compos intéressantes, de superbes arrangements, une production en béton, et de la modernité à tout va. Un album magnifique qui divertira le peuple avec un certain talent.


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Metallinks (NL) [webzine]
8,5/10 Punkten

Two years after releasing their debut album the members Aggreash – (Vocals, Bass, Keyboard), Insorior (Guitar) and Skytorian (drums) release The Recent Foresight through Twilight records on November 30th this year. Man it sounds great, really nice melodic black with some Dark influences. The production is great and de musicians really know what they are doing. It’s just perfectly balanced and it is what you expect when you want to listen to this kind of music. So people who like bands that plays Melodic black with some dark influences (Apochrypha) I suggest you to buy this album.

My overall opinion:
Nice music to listen to, tracks won’t bore you and really something worth buying.


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Burning Misery (NL) [webzine]
4/5 Punkten

This release from Lyfthrasyr is a real masterpiece of technical and brutal metal. 2002 was the birth of this black/death metal outfit, a practicing melodic darkness and an original sense of play brought Lyfthrasyr into the world with such acts like Nile, Mourning, and Mayhem. “The Recent Foresight” sounds nothing like the aforementioned bands, but the influence is definitely there. 8 tracks and over 40 minutes of the most technical metal since the days of Chuck Schuldiner and Death. A blasting drum sequence returns the band to the early days of Cannibal Corpse/Morbid Angel. Adding a dark black metal sound mixed with death metal brings Lyfthrasyr into the ranks with the better playing acts of today.

Melancholy guitar riffs stir up the albums grim reality, Nordic Metal bands, according to the band, are a huge influence in the making of their projects. Lyfthrasyr have come forward with an opus of mixed genre and melody in a darkened way. Fans of Morbid Angel and Cannibal Corpse will love this release. Fans of black metal bands like Dark Funeral and Mourning will also eat “The Recent Foresight” up! The intro reminds me of the Nile releases, and other tracks like “Venture and Value” or Exhaling the Spirit of Time” really show the band’s melodic progression and roots from the black metal and death metal scenes. “The Recent Foresight” should definitely get the band well known in the underground world, hopefully their next release will defy the odds of the metal world!


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Rockezine (NL) [webzine]
8/10 Punkten

With demonic vocals, innovative keyboards and breakneck drumming Lyfthrasyr brings us their second album, “The Recent Foresight”.
Though I never heard of Lyfthrasyr before, they sound professional and experienced. Lyfthrasyr can be seen as part of the new generation of melodic black and dark metal. The extreme changes of speed in all the tracks amazed and surprised me. Top of this album is the third track, “Venture And Value”.

It contains all the elements that are necessary for a successful track; alternating vocals, prominent keyboards, almighty guitars and drumming that’s worth a compliment.
If you think you can handle the extreme transitions in this music and you like melodic black/dark metal with a death metal edge, this could be worth listening to.


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Zwaremetalen (NL) [webzine]
75/100 Punkten

"Lyfthrasyr; Een nieuwe generatie van melodieuze black/dark metal", staat er te lezen op de bijgeleverde infosheet. En dat is welkome informatie want anders had ik het er niet uitgehaald. Ik hoor in de muziek van deze band namelijk niet al te extreme death metal met keyboard passage's die mij desondanks niet zelden aan The Monolith Deathcult doet denken.

En waarom dan wel; Nouja, gewoon. De vocalen doen mij eraan denken (qua klank), de manier waarop grunts met screams afgewisseld worden. En ook de up-tempostukken die op The Recent Foresight aanwezig zijn, het drumwerk (de afwisseling daarin) en sommige gitaarlijnen doen mij aan deze band denken (maar nou moet ik eerlijk toegeven dat ik niet heel erg bekend ben met Monolith). Maar om Lyfthrasyr een kloon van deze band te noemen gaat erg ver. De heren van Lythrasyr zetten op The Recent Foresight namelijk zowel qua melodie af qua tempo een vrij afwisselende schijf neer. Misschien dat daarom de opsteller van de bijgeleverde infosheet het over black/dark metal heeft; Maar nog steeds, ik kan het er niet van maken. Lyfthrasyr wisselt volle up-tempo stukken die vooral gedomineerd worden door de zware en aanwezige drumpartijen af met intermezzo's waar vrij inspiratieloze keyboardmelodieën de eerste viool spelen. Het idee is aardig, maar eigenlijk al behoorlijk uitgekauwd, echter niet geheel onaardig uitgevoerd. Drummer Skytorian weet namelijk best hoe hij zijn werk redelijk boeiend moet houden.

The Recent Foresight van Lyfthrasyr is dus eigenlijk best een standaard werkje geworden, maar de uitwerking is niet onaardig. De drums en keyboard partijen overstemmen soms een beetje de rest van de muziek, maar de productie en het geluid zijn helder en vol. Verder maakt de band gebruik van zowel screams als grunts die beide ook niet onaardig klinken en zijn er hier en daar wat gitaarsoloachtige lijnen te horen maar deze laten net als de keyboardmelodieën erg te wensen over qua originaliteit.
Oftewel, de heren van Lyfthrasyr doen hun ding zeker niet onaardig; Het had alleen allemaal wel wat origineler gemogen.


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Blastbeat Magazine (NL) [webzine]
75/100 Punkten

Lyfthrasyr, een bandnaam waarvan ik geen idee heb hoe je het uitspreekt, laat staan dat ik weet wat het betekend, komt uit Duitsland. Met The Recent Foresight brengt het trio hun tweede album uit, die vanaf 30 november in de winkels zal liggen.

De CD begint met het rustige intro The Addiction to Peace. Na het intro laten de heren heren juist het tegenovergestelde horen, Lyfthrasyr is namelijk helemaal niet verslaafd aan rust en kalmte maar weet juist een goede bak herrie en chaos te produceren op dit tweede album. Ze spelen namelijk melodieuze black metal met flink wat blastbeats maar ook zijn er mooie melodieën tussen al het geweld te horen. Zo doet de toetsenist uitstekend zijn werk en weet op nummers als Venture and Value en Visions of Hope and Despair prachtige keyboard stukken te gehore te brengen. Que strakheid is er ook niks aan te merken aan Lyfthrasyr, de nummers zitten namelijk retestrak in elkaar en vooral drummer Skytorian kan er wat van. Door het technisch niveau van deze, in mijn ogen onbekende band, klinkt de CD gewoon erg professioneel. Het wiel heeft de band alleen niet uitgevonden met deze plaat maar dat maakt niet uit want het geheel klinkt namelijk gewoon erg vet. Een aanrader voor liefhebbers van black/death metal met flink wat melodie, die ook nog een hoog technisch niveau op prijs stellen.


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Lords Of Metal (NL) [webzine]
75/100 Punkten

Dark/black metal band Lyfthrasyr comes with their second album called 'The Recent Foresight'. Although they're an unknown (at least to me) band they sound very experienced and professional. The playing is technical and extremely tight, for which I compliment the excellent drummer. Stylistically one could describe them as a extreme cross-breeding between Rotting Christ, Septic Flesh and Dimmu Borgir.

The technicality of this band gives the whole a death metal edge to it. Backdrops of keyboards and piano melodies provide a melodic backbone to the fierce metal full of speed changes, breaks and screams. Death metal extremity and symphonic black meet convincingly in 'The Recent Foresight'. If you can handle the many twists and turns this one is for you.


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Blackfuel eZine (NL) [webzine]
70/100 Punkten

Achter een amper uit te spreken bandnaam gaat een Duits drietal schuil dat bruggen slaat tussen straf beukende death metal en melodieuze, symfonisch getinte black metal. Op ‘The Recent Foresight’, Lyfthrasyrs tweede plaat, gaan bulderende deathgrunts en hakkende blastbeats zij aan zij met symfonisch gepolijste passages en luid galmende en soms zelfs zoete keyboardklanken. Een niet alledaagse combinatie dus, die in veel gevallen eigenlijk best aardig uitpakt.

In strak afgemeten songs die telkens rond de vijf, zes minuten klokken, zet een technisch onberispelijk Lyfthrasyr een vrij divers geluid neer dat zowel melo-black metalfans als tolerante death metallers zou kunnen aanspreken. Wel begint de overijverige toetsenist na enige tijd wel in negatieve zin op te vallen, die met zijn voortdurend mee neuriënde toetsenwerk net wat teveel scherpe randjes heeft weg gevijld.


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Vampire Magazine (NL) [webzine]

Germany’s Lyfthrasyr peddle shiny, polished symphonic black metal with Dimmu Borgir sized aspirations, and “The Recent Foresight” builds on debut “The Final Resurrection”, which met with some acclaim back in 2005. From the choir synth and strings combination of dramatic opener “The Addiction to Peace”, it is clear that overblown isn’t necessarily a word in this band’s vocabulary, and that shock and awe is the aim rather than quiet wonderment and respect.

This album certainly has a bombastic quality; the tracks follow a similar pattern, with chuggy, staccato power chord riffs smashing away over highly triggered drums and a heavy synth atmosphere, only to be interrupted by dramatic clean piano keys in predictably spaced breaks. Intensity meets an ability to twist and turn, and the end result is a collection of tracks with a lot of force, heaviness and feeling. A mixture of shouted, screeched and whispered vocals adds a further important layer to the drama Lyfthrasyr set out to unfold.

A few things limited my enjoyment of this album; it’s a question of personal taste, but the restriction of the guitars to machine gun, death metal style riffs – with the notable exceptions of the killer lead on “Visions of Hope and Despair” and the reverbed, old-school black metal layers of “Exhaling the Spirit of Time” – disappointed me. The death metal crunch makes up for the softness of the synths, but there is no need to overcompensate for atmosphere in this dramatic and emotive genre. This is an album with little prominent lead work, and no outstanding solos. The more symphonic elements of the work also sometimes fall short; the introduction to “Servants in Silent Devotion” is fantastically melodramatic like Cradle of Filth circa “Midian”, but the clean keys on some other tracks sound weak and not integrated with the overall sound.

In all, if symphonic black metal is your favourite genre then you will definitely welcome this release; it is powerful, coherent and polished. Lyfthrasyr have achieved a lot, as varied, twisting, impressive tracks such as “Servants” prove, but a more focused integration of metal and symphony is necessary to boost them into the major league, as well as a will to broaden and add complexity to their guitar approach. This act certainly sounds like a great live proposition, and have shown great potential here to be, with maturation, one of the leading symphonic black metal acts in the studio too. One to watch for the future.


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Metal Experience (NL) [webzine]

Het Duitse Lyfthrasyr beleefde hun 'finest moment' in 2007 toen ze als opener mochten fungeren op de tour van Behemoth, Kataklysm en Aborted. Een verslag en foto's van deze tour kunnen elders op deze site gevonden worden. Na de tour kwam het nieuwe album 'The Recent Foresight' uit en vermoedelijk bestijgen deze Duitsers binnenkort weer hun paarden om te touren en dit album aan de man te brengen. Ooit begonnen als eenmansproject van Aggreash, verantwoordelijk voor de vocalen, bass en keyboards, is het na het eerste album uitgegroeid tot een volwaardige bent door de aanvulling van Insorior op gitaar en echte drummer Syktorian. Met een deal bij het degelijke undergrondlabel Twilight-Vertrieb zit dit wel snor voor de mannen. Maar is de muziek dan ook te pruimen?

Aangezien de band ooit begon als eenmansband is Aggreash's muzikale visie de overheersende. Zijn visie? Black metal met veel keyboards en een wat industrieel tintje. Vooral de drums klinken vrij mechanisch en je zou bijna denken dat drummer Syktorian vooral bezig is geweest met een drumprogramma in plaats van echte stokken en vellen. Maar zoals gezegd is het dus black metal. Na het onheilspellende intro 'The Addiction To Peace' gaat 'Rage Towards Apathy' al lekker hard van start. Al snel valt niet alleen het industriële tintje maar ook toch het degelijke vakmanschap op. Al snel worden de blasts afgewisseld door Aggreash's fluisterende stem en stukjes keyboard die extra sfeer scheppen. De band doet al meteen in het eerste nummer een lichte vergelijking oproepen met Dimmu Borgir en ook met het Franse Anorexia Nervosa, hoewel zonder de overdonderende intensiteit van de laatstgenoemde. Maar ook in de afwisseling tussen harde stukken en echt stukken met slechts een pianovleugel doen ook herinneren aan Opeth. De vergelijking gaat dan weer snel mank als de band er wel vol voor gaat. Want ook een flink potje raggen is de Duitsers niet vreemd.

De afwisseling in de nummers tussen drums en gitaar werken erg goed om een nummer allesbehalve saai te laten zijn. Zeker met de nodige intermezzo's van andere instrument (vleugels, keyboards) is dit een plaat die lekker wegluistert. Nu is dat wel zo prettig, aangezien de meeste een minuut of 5 duren. 'Servants In Silent Devotion' is een hoogtepuntje van de plaat, net als het opvolgende 'Visions Of Hope And Despair'. Beide kennen een goed uitgewerkt verhaal en weten met overtuigingskracht en goed gebruik van keyboards en riffs een duidelijk eigen identiteit te ontwikkelen. 'Obsession in A Convenient Manner' begint met een vreemd, spacy intro maar breekt los en gaat eens even flink huishouden in metalland. Het tempo bij alle nummers ligt in de harde stukken vrij hoog, maar regelmatig weet de band dat even inhouden de muziek ook ten goede kan komen. Vooral ook interessant zijn de enorme lappen tekst die Aggreash heeft weten te produceren. Bijna elk nummer kent ongeveer een boekwerk aan tekst, op hoog filosofisch niveau ook nog (voor een band dan). Dit maakt het boekje erbij pakken dan ook de moeite waard. Daarnaast is de vormgeving van dit werkje ook prima, dus daar kan je geen buil over vallen.

De nieuwe plaat van deze heren is erg geschikt voor iedereen die wel van black metal houdt. Hou je ook van een lekker mechanisch geluid, en goed gebruik van keyboards, dan is dit zeker een band die het beluisteren waard is.


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Mindview (BE) [webzine]
6/7 Punkten

Volgens oude Noorse mythen is Lifthrasir de laatste man die Ragnarok, of ondergang van de wereld, zal overleven. Deze schijf de soundtrack voor de apocalyps noemen is echt geen understatement, want wat Lyfthrasyr op de mensheid loslaat is zonder meer allesvernietigend. Een armageddon van breaks, blastbeats, sferische keyboards, ijzig gefluister en gutturale blackmetalvocals zal menig oorschelp bevredigen. Dit Duitse trio laat geen haar op je nek onaangeroerd na een veertig minuten durende technische blackmetalrit recht naar het einde der tijden, ticket eerste klas!


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EUTK (ITA) [webzine]
7,5/10 Punkten

Questi Lyfthrasyr giungono al loro secondo disco praticamente nell'indifferenza totale di tutti, almeno credo. Ed è un peccato, perchè con questo nuovo The Recent Foresight si mettono in mostra grazie ad uno stile che passa con estrema disinvoltura dal Black Metal sinfonico di band come i Dimmu Borgir (quelli del periodo Black Spiritual Dimension e Puritanical Euphoric Misanthropia) fino a raggiungere lidi devoti al Metal moderno e per alcuni versi cyber dei Fear Factory, tutte le trovate ritmiche dai toni marziali sono sostanzialmente le loro. Come funziona questo calderone di stili? In modo egregio, perchè persiste un equilibrio alla base ferreo, che dona compatezza e spessore. Prendo come esmpio le iniziali Rage Towards Apathy e Venture And Value, canzoni che si caratterizzano per un sapiente uso degli arrangiamenti, bellissimi quelli di tastiera, ma forniscono anche un attacco nella sezione ritmica che sta al passo con i tempi, evitando i soliti blast beat puramente Black Metal. E' tutto molto omogeneo ma allo stesso tempo e vario, ovviamente tutto viene sorretto da un gusto per la melodia vincente. Questi Lyfthrasyr devono aver fatto un grande lavoro di ricerca e scrittura, hanno dalla loro parte uno stile originale, ma soprattutto hanno una personalità ingombrante e una chiarezza di intenti che si manifesta in un album deciso ed elegante. Si alternano continuamente momenti tirati ad altri dalle atmosfere solenni ed imponenti, sono curioso di vedere cosa gli riserva il futuro, per ora sono sulla strada giusta.


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Babylon Magazine (ITA) [webzine]
7,5/10 Punkten

Dopo il felice debutto "The Final Resurrection" i tre tedeschi Lyfthrasyr (Aggreash, Insorior e Skytorian) ritornano a colpire con questo più maturo e articolato "The Recent Foresight", nel quale potrete assaporare l'essenza della velocità e della potenza dell'extreme metal contemporaneo, ma non solo. Il combo, prodotto dalla Twilight, etichetta/distro di Lubecca, è infatti artefice di una sorta di brutal death/black infarcito di tappeti di synth tra il sinfonico e l'industriale. Si inizia con un'intro strumentale; spettacolari "The Addiction To Peace" e la successiva "Venture And Value", a base di rocambolesche fughe di tastiera e furiose cavalcate chitarristiche infarcite di accelerazioni e stop and go, mentre "Servants..." presenta partiture black sorrette un riff portante trionfale e coinvolgente. Ottimo il refrain di "Visions...", pezzone intenso, anch'esso dalle sfumature black. Con "Exhaling..." ci si avvicina un po' ai Nocturnus (probabilmente molto ascoltati dai nostri) e in " Obsession..." si percorrono intricati saliscendi. Si finisce con la grandiosa "Perception...", song che chiude in bellezza un disco potente, sinfonico e discretamente tecnico. Consigliato ai deathster dagli interessi tastieristici.


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Metal Italia (ITA) [webzine]
7/10 Punkten

Interessante secondo lavoro per i tedeschi Lyfthrasyr, terzetto guidato dal mastermind Aggreash e completato dal chitarrista Insorior e dal batterista Skytorian: “The Recent Foresight”, successore di “The Final Resurrection” del 2005, ci presenta una band maturata e più consapevole dei propri mezzi, in grado di proporre un metal estremo piuttosto ‘crossover’, ovvero a cavallo tra black, death, gothic e industrial, il tutto supportato dall’ottimo mixaggio made in Fredman Studios by Fredrik Nordström. Immaginate un po’ di mischiare a manciate casuali Naglfar, Dimmu Borgir, …And Oceans, Fear Factory e – perché no? – Bleeding Through: dite che ne verrebbe fuori un curioso impasto, no? In questo album, infatti, si trovano bellamente sovrapposte fra loro accelerazioni lancinanti e iper-tecniche di chiara matrice death-black svedese (Naglfar), classiche ed oscure orchestrazioni sinfoniche (Dimmu Borgir), un uso capace e glaciale del programming e di qualche loop industrial (…And Oceans), un’ attitudine smodata al drumming triggerato e robotico (Fear Factory) ed infine una chiara modernità di base che perfino sfora in un metal-core estremo e parecchio darkeggiante (Bleeding Through). Tanta carne al fuoco, quindi, ed un alto rischio di creare obbrobri informi: niente paura, però, perché i Lyfthrasyr se la cavano benissimo e mettono sul piatto sette tracce (più l’intro “The Addiction To Peace”) strutturate in modo fantasioso e dinamico, ricche di variazioni mai fini a se stesse ed in grado di risultare complesse e catchy al tempo stesso. “Rage Towards Apathy” e “Venture And Value” aprono “The Recent Foresight” in grande stile, lasciando spazio ad ogni strumento e lasciando a bocca aperta per l’ottimo gusto degli arrangiamenti; ci si perde un po’ nella parte centrale, dove “Visions Of Hope And Despair” prende strade fin troppo melodiche, dimenticandosi della vena quasi prog che permea le altre composizioni; finale in rimonta con le devastanti “Exhaling The Spirit Of Time” e “Obsession In A Convenient Manner” e soprattutto con l’azzardata “Perception Never Expected”, bellissimo esempio di cyber-symphonic black metal (definizione da aggiungere subito al Dizionario del Perfetto Recensore!). E dunque, per gli amanti del black più contaminato e con velleità di successo, i Lyfthrasyr potrebbero essere una gradita scoperta. Nel caso si faccia parte di tale categoria, aggiungere un ‘+’ al voto, prego.


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Metallus.it (ITA) [webzine]
7/10 Punkten

Talvolta, frugando nella miriade di uscite cosiddette “minori” promosse dalle etichette indipendenti, ci si imbatte in piacevoli sorprese. E’ il caso dei tedeschi Lyfthrasyr, un three-piece dedito a una intrigante commistione tra black metal melodico e un thrash/death memore della lezione impartita dai primi Meshuggah e dai Death del periodo mediano. Otto brani dalle coordinate sonore complesse ma non indigeribili grazie a un notevole riguardo verso la forma canzone, schietta e mai portata inutilmente per le lunghe. Colpiscono le architetture costruite dal chitarrista Insorior, robuste, quadrate, ma capaci di lasciarsi andare a cambi di tempo repentini e a innesti di malinconia acustica che pennellano di grigio questo ipnotico viaggio tra i dolori dell’animo umano. Lo screaming acidulo del vocalist e bassista Aggreash convince e ci porta nei labirinti della mente fin dall’inquietante “Rage Towards Apathy”, per poi attraversare l’arcigna “Servants In Silent Devotion” e “Perception Never Expected”, in cui l’impronta dei Death pare farsi più spessa. L’utilizzo ben diluito delle tastiere e della voce femminile (puramente di contorno) smussano gli angoli con garbo ad un lavoro estremamente interessante. Non che i Lyfthrasyr inventino qualcosa da tramandare ai posteri, ma queste soluzioni già ben rodate nell’ambito del progressive estremo sono utilizzate dalla band con doti e personalità saldamente sopra la media.


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Negatron (ITA) [webzine]
7/10 Punkten

La dark/melodic black metal band Lyfthrasyr arriva al traguardo del secondo album nel quasi assoluto anonimato, almeno per il sottoscritto, anche se il risultato è sonoricamente e dal punto di vista della composizione e dell’arrangiamento molto professionale ed esperto. Mi preme fare i complimenti al brillante batterista Skytorian, tecnico e preciso che fa suonare la band come un incrocio fra Rotting Christ, Septic Flesh e Dimmu Borgir, seppur con cascate di tastiere e piano atte a donare atmosfera agli screams o ai sussurri, nonché ai frequenti breaks. La sinfonia del black e la rudezza del death vengono combinate in maniera convincente. La band si focalizza su una potente sezione ritmica che alterna rapidi stacchi e parti mid tempo, mentre i refrains non sembrano rivestire importanza, perché l’effetto che vuole dare è di costante credibilità senza fillers nel lungo periodo. Il gruppo sembra seguire la teoria che per avere maggior impatto la pesantezza ha bisogno di un contraltare invece che procedere monolitica dall’inizio alla fine. E funziona. Mi auguro che il prossimo disco segua le stesse coordinate, continuando ad elevarsi oltre il livello medio di tanti colleghi giunti alla seconda release con minor efficacia.


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Rock Heavy Loud (POR) [webzine]
9,5/10 Punkten

Portugese: Desde sempre inspirados em vários tipos de Black Metal, bandas sonoras de filmes, música clássica e electrónica, os LYFTHRASYR reservaram para 30 de Novembro um dos mais aprimorados álbuns do ano. A reverência e comprometimento do trio Germânico neste segundo depoimento exibem uma forma espantável e invejável, fazendo precipitadamente esquecer outros rivais mais primitivos da cena. As 8 músicas negras e hostis subjugadas e oprimidas por uma consternação constantemente melódica evidente em “The Recent Foresight”, contemplam uma conduta peculiar erguendo a banda a uma nova dimensão sonora. A nova geração de Melodic Black/Dark Metal protagonizada pelos LYFTHRASYR distingue-se por vozes endiabradas, guitarras possantes, teclados inventivos e batidas corpulentas. Em jeito de epílogo, “The Recent Foresight” é fatalmente – ao lado de “Sworn To The Dark” dos WATAIN – o melhor álbum do ano na classe Black Metal e suas divisões.

English: Since the begining inspired by several kinds of Black Metal, movie soundtracks, electronic and classical music, Lyfthrasyr have reserved for November 30th, one of the year’s most perfect records. The reverence and commitment of the Germanic trio show remarkable and enviable shape, quickly leading you to forget older scene rivals. The 8 dark and hostile songs, subjugated and oppressed by a constantly melodic consternation well evident in “The Recent Foresight” contemplate a peculiar conduit, raising the band to a whole new sound dimension. The new generation of Melodic Black/Dark Metal spearheaded by Lyfthrasyr is noticeable by their hellish vocals, imposing guitars, inventive keyboards and beefy drum beats. In a sort of epilogue, “The Recent Foresight” is fatally – together with “Swornt To The Dark” from Watain – the best album of 2007 in the Black Metal category.


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Northern Metal (NO) [webzine]
9/10 Punkten

Songwriter, bassist, growler, keyboard/piano player and band founder Aggreash gave birth to his melodic dark metal project Lyfthrasyr back in 2002. As a proud 5-year-old, the band unleashes their second offering The Recent Foresight through twilight-Vertrieb. With The Recent Foresight Aggreash, Insorior (guitars) and Skytorian (drums) seek world dominance, and to be truly honest: Lyfthrasyr is an underground metal sensation that everyone would talk about if a major label like Century Media took this album. Clocking in at a brisk forty minutes, Lyfthrasyr’s latest treks through the gates of hell, offering a sanguine recreation of hellfire with machine gun double bass drumming, keyboard swirling into outer Space locality, stabbing through rigid hooks and excessive demonic whispering/dark growls by Aggreash that would even make Satan piss his pants too.

Eight slabs of aggressive extreme metal awaits the listener, the band fronts a genre I like to call “Cybertech melodic dark metal”. Cyber due to the futuristic synth sounds/intriguing piano parts, the music is masterfully performed and especially Skytorian on drums deserves an honorable mention. Skytorian can bring the noise; he plays insanely fast and precise drum patterns (as highlighted by the seventh track, Obsession in a convenient manner ). Skytorian’s propulsive and blindingly fast blast beasts match the work of drummer legends as Hellhammer and Gene Hoglan.

Lyfthrasyr make sure to include calmer parts as opposed to the fast melodic black metal parts. These breaks are dominated by inventive keyboard parts and/or versatile vocals arrangements which span from evil whispering & audible mumbling to incredibly dark growling. The fast and aggressive parts are intense, brutal and at times threaten to overwhelm the listener. Yet at the same time, the riffs are catchy and memorable hooks abound. Examples of this can be found in Rage towards Apathy and the track with almost pop-sounding choruses, Visions of Hope and Despair. The latter tune is incredibly catchy and I literally can’t stop listening to it!

The total absence of guitar solos on The Recent Foresight is a minor annoyance, throw in some well-fitting solos and this album would be perfect. Still, Lyfthrasyr has created a masterpiece that will stir the underground and hopefully the more mainstream metal scene as well. The German metal scene is more alive than ever, and Lyfthrasyr is undoubtedly a band to keep an eye on for in the future. This album is recommended for fans of melodic death/dark bands as Dimmu Borgir (early), Belphegor, Red Harvest, Freevil and Cradle of Filth (early).

Beware of the next generation of melodic black/dark metal!


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The Streets Metal Webzine (NO) [webzine]
9/10 Punkten

Lyfthrasyr er en tysk trio som hører hjemme i den ekstreme delen av metal sjangeren. Bandet har en utgivelse på samvittigheten fra før, ’The final resurrection’ så dagens lys i 2005 og nå er altså oppfølgeren her. Dette er dog mitt første møte med bandets musikk, og et hyggelig møte ble det også for det er nemlig interessante saker denne gjengen har å by på. Musikken er brutal og trommene raser for det meste av gårde i et tempo som kan ta pusten fra noen og enhver, men det hele brytes jevnlig opp av mer groovy partier og svevende passasjer hvor keyboards og piano skaper en nærmest magisk stemning. Det skal innrømmes at det tok litt tid å komme skikkelig inn i dette verket og det krever ganske intens lytting for å oppdage alle detaljene som ligger skjult i det intrikate og mektige lydbildet. Etter første gjennomhøring satt jeg igjen med et noe kaotisk inntrykk, men etter noen flere runder sitter skiva nå som et skudd og jeg er fullstendig solgt. Låtmaterialet er imponerende sterkt hele skiva igjennom og det er heller ikke mye å utsette på fremførelsen. Skiva er for øvrig spilt inn i Studio Fredman med Fredrik Nordström bak spakene og her snakker vi en erketypisk Fredman produksjon så iskald og klinisk ren at det er en fryd for øre. Her får du brutalitet, melodi og atmosfære i skjønn forening så det er absolutt ingen grunn til å ikke løpe og kjøpe.


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Metal-Revolution (DK) [webzine]
76/100 Punkten

German dark/black metal band Lyfthrasyr comes here with their second album, a follow up to their highly acclaimed debut entitled The Final Resurrection. Two years have gone by since the release of this album and I must say that the band has improved their playing a big deal. They’ve got more mature and more experienced and now, despite of their still young age, establishes themselves finally as solid and professional trio. Their playing on The Recent Foresight is very technical and extremely tight, giving it the whole death metal edge.

Stylistically the music of Lyfthrasyr can best be described as a cross between Rotting Christ, Dimmu Borgir and Septic Flesh. On the other hand the band represents young new generation of melodic black/dark/death metal, yet sounding like Swedish-style melo death. This is underlined by the fact that The Recent Foresight has been mixed by well-known Swede Fredrik Nordström at his Studio Fredman in Gothenburg (Sweden).
It is filled with changes in speed, double bass, piano sounds, numerous breaks and screams accompanied with symphonic black elements. If you’re looking for a young and refreshing band with excellent/break-necking drumming, innovative keyboard parts, almighty guitar riffs as well as the ever present demonic vocals of Aggreash, look no further, this is the right choice for you.
Contact: http://www.lyfthrasyr.com or/and www.twilight-vertrieb.de


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The Metal Observer (CAN) [webzine]
8,5/10 Punkten

LYFTHRASYR who hail from Karlsruhe in Germany have been around for about half a dozen years and released their second album towards the end of 2007, of course this album is called “The Recent Foresight”. Do not fall for the Black Metal genre description though, purist fans of the genre will certainly find some joy here, but are sure to spit bullets about the modern sound of the music and production. However on the other side of the coin, the more liberal fans of the genre are surely in for a treat if they do decide to go get this album right now.

Using only Black Metal as a description of this music would not be entirely accurate in any case, there certainly is a lot of influences at work here, just a glance at the band members’ list of favourite albums will give a few clues to where this album is headed. This album certainly is Symphonic (THE KOVENANT, DIMMU BORGIR), Electronic (SAMAEL, DEATHSTARS), Death (HYPOCRISY), Gothic (early CRADLE OF FILTH – especially in the synth department), and a touch Progressive (DREAM THEATER) and probably a pinch PINK FLOYD makes this a very lively album. I know that might sound like quite a lot to take in and certainly this is the case, but the classical piano synthed keyboard (let’s face it, no one needs real pianos, violins etc anymore) playing over stop-start blast beats soon pulls you into this maelstrom.

Aggreash, the vocalist (also bass, keys, programming), covers a lot of ground with regards to his vocal style, going from soft through some deep Death Metal like growls to the more high pitched screams of the Black Metal variety. The lead and rhythm guitars are wielded by Insorior whose style and the sound of his leads on few occasions reminded me a bit of the guitars on the “Verisäkeet” album by MOONSORROW. Finally we have Skytorian, the third member of the band who can be found hitting the holy shit out of his drum set – a job he handles with aplomb.

In a nutshell, this is a very modern sounding work of Black Metal as it is very Electronic and Symphonic and even though it plays a prominent part in the album, it is never overbearing and is kept in its place by the tight guitars and blasting drums. LYFTHRASYS definitely is a band to look out for, because if they continue along this path, we will see the printed size of their logo on concert posters grow bigger and bigger.


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Mrocznastrefa (PL) [webzine]
7,5/10 Punkten

O niemieckiej scenie blackmetalowej nie da się powiedzieć zbyt wiele dobrego. Wszystkie te pogańsko-germańskie hordy nie wnoszą niczego nowego swoim bardzo przeciętnym plumkaniem. Wśród nich całkiem obiecująco prezentuje się LYFTHRASYR, który na takowy się nie zapowiadał. Bo to i nazwa inspirowana mitologią Wikingów, co ma się do Niemiec jak pięść do oka, a i samo to, że kapela całkiem nieznana, nie brzmiało zbyt zachęcająco. Tymczasem do drugiego albumu w historii tego bandu muzycy przyłożyli się całkiem nieźle. Miks w szwedzkim Studio Fredman sprawił, że gitary, bas i klawisze brzmią niezwykle czysto i przejrzyście. Czasem aż za bardzo, co szczególnie tyczy się komputerowych bębnów. Z kolei z wokalami jest tak, że Aggreash nie tylko wrzeszczy i growluje, ale często używa też szeptów, co pewnie w wersji koncertowej już nie wychodzi tak jak na produkcji studyjnej. Dość ciekawy to patent, chociaż kojarzy się to z CRADLE OF FILTH, z którym zresztą LYFTHRASYR ma trochę wspólnego. Jeśli pamiętacie takiego klona "Kredek", który nazywał się MYSTIC CIRCLE, to już wiecie co mam na myśli. Autorzy "The Recent Foresight" starają się jednak minimalizować wpływy symfo-black?u i choć klawiszy jest całkiem sporo na tym krążku, to ich miękkie brzmienie zbliżone do tego z ostatnich płyt DARK TRANQUILLITY równoważą bardziej death/blackmetalowe partie gitar, mięsisty bas i epickie aranże. LYFTHRASYR to takie przemieszanie ENSLAVED, DISSECTION, BEHEMOTH, CRADLE OF FILTH, SAXORIOR i DARK TRANQUILLITY, co brzmi pewnie trochę dziwnie, ale po kilkukrotnym przesłuchaniu przekonałem się, że oddaje to zawartość tego albumu i nijak inaczej nie da się tego opisać. Jeżeli wchodzi wam taki rodzaj muzy bez przysłowiowej popitki, to śmiało szukajcie tej produkcji, mimo że nie będzie łatwo, gdyż Twilight-Vertrieb nie ma na chwilę obecną dystrybutora w Polsce.


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PAYO UG (CZ) [webzine]
9/10 Punkten

Dnešní chvilka slávy patří black metalu, konkrétně německému svůdnému black metalu. Kapela, kterou vám dnes představím, se zformovala pod názvem ETERNAL DARKNESS, poté ale přišla změna na dnešní LYFTHRASYR. I když kapela funguje od roku 2002, poprvé o sobě dala vědět demo nahrávkou „Beyond The Frontiers of Mortality“ z roku 2004. Rok 2006 byl rokem, kdy vyšla osmi skladbová, velmi povedená a vysoce ceněná deska „The Final Resurrection“. Pro rok 2007 si kapela nachystala nový materiál, který zrealizovala v podobě desky „The Recent Foresight“, o které je právě teď řeč!

Pod zajímavým bookletem a úvodním obalem se skrývá opět osmi skladbový kotouč, na kterém je vměstnáno 40 minut melodického black metalu z německé dílny. Hned po odběhnutí úvodního symfonického intra „The Addiction to Peace“ se na nás vyvalí obrovská melodická masa zvuků a pějících postav v závětří v podobě skladby „Rage Towards Apathy“. Kapela si opět hraje s lehkou atmosférou a kouzlí svými klavírními melodiemi. Řekl bych, že právě trojka „Venture And Value“ je ta nejromantičtější skladba desky. Překrásné, líbezné, dlouhé a táhlé zvuky melodií klavírních ód a barevného zpěvu, zpívající kytary, lehce goticky nasládlá atmosféra a vůně letní nespavé noci. Čtverka nám už předkládá spršku elektronických zvuků v klavírním doprovodu. Sólovou basovou kytaru a opět velmi barevně sladěný melodický kontrast. Nemohu si odpustit slova chvály celkovému výkonu pěvce Aggreasha. Takhle bych mohl pokračovat dál a mluvit o každé skladbě, jak je dobrá, jak je úžasná, energická, osobitá, kouzelná a pronikavá, ale to je zbytečné! Pokud hledáte něco, co vás zaručeně osloví svojí melancholickou, zároveň pestrou a nepoddajnou atmosférou s black metalovou chrabrostí - drzostí. Dnešní počin je to, co hledáte! LYFTHRASYR si první deskou nasadili laťku velmi vysoko. Dnešním počinem laťku přizvedli ještě o pár volných míst výš. Deska je naprosto strhující podívanou, které mluví jasně a zřetelně svým melodickým black metalovým chrapotem zaměňující se s šepotem a vzlykáním, melodickými momenty, klavírní krásou a kytarovou rozmanitostí. Deska nepostrádá výborně zrealizované nápady a postupy, vynikající, jasně čitelný, precizní zvuk a zaručeně jedinečnou atmosféru s nábojem, který neupadá ani při poslechu závěrečné skladby „Perception Never Expected“. Nahrávka, která bere dech nejenom po pár prvních desítkách poslechů. Největší klad desky je ukryt v její rozmanitost a nápaditosti. Jednotlivé skladby se liší a vzájemně se hecují, předhánějí se a zkoušejí různé finty, jak přinutit tu další k ráznějšímu projevu. Zpěvák Aggreash má velmi příjemný hlas, se kterým zkouší všelijaké polohy, mění výšek, tempa, i barevnosti. Do celkového melodického kontextu – celku náramně zapadá! S texty, které mají hlavu a patu, nesoucí v sobě něco víc, než jen šepotání a vzývání nejrůznějších hrozivých sil. Největší zápor desky je ukryt ve skladbě „Venture And Value“ pro její nakažlivou přitažlivost, skladbu si pouštím už po sté. Energie, síla, melodika, odhodlání a chtíč, to vše tato deska nabízí. Dnešní nahrávku hodnotím vysoce. Není pochyb, deska i kapela si to zaslouží!

Pro dnešní noc jsem velmi mile zaskočen. Temná romantika, svůdná škodolibost, vražedná oddanost a láskyplné ohavenství. Kapela mě opět dostala! Dnešní počin „The Recent Foresight“ je osobitým úkazem - nahrávkou s obrovskými ambicemi. Kapela, stejně jako DARK FORTRESS, vystoupí jako hlavní hvězda – tahák na letošním AFOD festivale 2008. Fanoušci se tedy můžou těšit na pořádnou black metalovou / romantickou nakládačku!


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Metal Zone (GRE) [webzine]
75/100 Punkten

Δεύτερος δίσκος για τους Γερμανούς Lyfthrasyr οι οποίοι συνεχίζουν να κάνουν πολύ καλά αυτό που ξεκίνησαν με το ντεμπούτο τους, δηλαδή να μας παρουσιάζουν καλοπαιγμένο μελωδικό Black / Dark Metal. Η μπάντα έχει εμφανέστατες επιρροές τόσο από τους Dimmu Borgir όσο και από πιο Progressive Death μπάντες, ενώ δεν λείπουν και ορισμένες αναφορές στους Rotting Christ και τους Septic Flesh. Η μουσική τους χαρακτηρίζεται τόσο από τις μελωδίες οι οποίες πολλές φορές είναι βασισμένες περισσότερο στα πλήκτρα παρά στις κιθάρες, δημιουργώντας έτσι μια πολύ όμορφη ατμόσφαιρα, όσο και στα τεχνικά περάσματα τα οποία αποροφούν τον ακροατή και τον κερδίζουν. Για να είμαστε ειλικρινείς βέβαια, το The Recent Foresight δεν είναι ο δίσκος που θα αλλάξει τα δεδομένα, απλά πρόκειται για μια αξιοπρεπέστατη κυκλοφορία από μια σχετικά νέα μπάντα. Η παραγωγή είναι προσεγμένη και γενικά όλα ακούγονται επαγγελματικά, ενώ σε πολλά σημεία ίσως σας έρθουν στο μυαλό και κάποιες Brutal Death μπάντες, πράγμα που σημαίνει πως οι Lyfthrasyr είναι αρκετά ανοιχτοί με τις επιρροές και τα ακούσματά τους. Αξίζει να τους αναζητήσετε.


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Flight Of Pegasus (GRE) [webzine]

Το δεύτερο άλμπουμ του τρίο από την Καρλσρούη δεν είναι μια πολύ πρόσφατη κυκλοφορία, αλλά είναι το μέσο με το οποίο αυτά τα μάλλον ευγενικά παιδιά διεκδικούν την προσοχή μας, οπότε και έχει θέση εδώ. Παίζουν εξελιγμένο black, ολίγον τι γοτθικό, με κάποιες καταβολές από τον βίαιο ηλεκτρονικό ήχο και το παίξιμό τους είναι σταθερά καλό και δυναμικό. Επίσης, γράφουν κατεβατά στίχων και στα κομμάτια τους προσδίδουν ατμοσφαιρικό τόνο με χορωδίες και πιάνο. Το υλικό τους, ηχογραφημένο στην πατρίδα τους και μιξαρισμένο από τον Nordstrom στα Fredman, έχει διαυγή, καλή στερεοφωνική εικόνα με εφαρμοσμένες κάποιες τεχνολογικές ευκολίες. Το συγκρότημα σίγουρα προσπαθεί, θα ήθελε να ακούγεται υποβλητικό όπως οι διακεκριμένοι του είδους και αυτό δε συμβαίνει τόσο πετυχημένα, μόνο και μόνο επειδή δεν έχει πιάσει ακόμα τα συνθετικά τους στάνταρ. Πραγματικά αξιοπρόσεκτο σχήμα, έχετέ τους κατά νου γιατί ακούγονται ειλικρινείς σε αυτό που κάνουν.


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