Reviews - The Final Resurrection

Inhalt

Printmags
Metal Hammer
Heavy!, 10/12 Punkten
Sonic Seducer
Legacy, 11/15 Punkten
Nemesis Magazin
Arising Realm (A), 4,5/5 Punkten
Explicitly Intense (USA)
Mega Sin (PL), 7/10 Punkten

Webzines
Vampster [webzine]
Metalglory [webzine], 9/10 Punkten
Metal.de - The Dark Side [webzine], 8/10 Punkten
Bright Eyes [webzine], 11/13 Punkten
Metalius [webzine], 8/10 Punkten
Pandaimonix [webzine], 9/10 Punkten
Blooddawn [webzine], 4/5 Punkten
Darkness Magazin [webzine], 9/10 Punkten
Tinnitus Magazin [webzine], 7,5/10 Punkten
Obliveon [webzine], 8/10 Punkten
Metal-District [webzine], 7,5/10 Punkten
Heavy World Online [webzine], 9/10 Punkten
Bleeding for Metal [webzine], 9/10 Punkten
Evilrockshard [webzine]
Hateful Metal [webzine]
Earshot (A) [webzine], 6/7 Punkten
Blackmetal.at (A) [webzine], 8/10 Punkten
Schwermetall (CH) [webzine], 10/13 Punkten
Sleaze-Metal (CH) [webzine], 8/10 Punkten
Medazzarock (CH) [webzine], 9/10 Punkten
Metal Fanatix (USA) [webzine], 88/100 Punkten
Music Extreme (ARG) [webzine]
Metal-Daze (ARG) [webzine]
Transit Magazine (CH) [webzine]
Dark Entries (BE) [webzine]

 


Metal Hammer Juni 2005
Helden von morgen

Mit Lyfthrasyr zeigt sich eine deutsche Band, die auf restriktive True/Nekro-Attitüde keine Lust hat, sondern lieber ein melodisches und eingängiges Black Metal-Album in Eigenregie veröffentlicht. THE FINAL RESURRECTION bedient sich dabei primär der Stilistiken der größten Bands des Genres - Dimmu Borgir und Cradle of Filth. Auf hohes Gekeife a la Dani Filth wird dabei verzichtet, dafür ähnelt Aggreahs Gesang dem von Shagrath. Die Songs sind überaus harmonisch und stark Keyboard-lastig, meist deutlich über der Fünf-Minuten-Marke angesiedelt und genrekonform düster vertont. Um beim primären Einfluss Dimmu Borgir zu bleiben, wäre als ungefähre Vergleichsmarke eher das ENTHRONE DARKNESS TRIUMPHANT-Album zu nennen als deren aktuelle Werke: Klaren Gesang gibt es keinen, die Songs sind meist im Mid-Tempo-Bereich angesiedelt, und das Härte-Niveau ist moderat gehalten, wenngleich auch der eine oder andere imposante Blastbeat zum Zuge kommt. Die Songs verfügen über kompakte Strukturen, zudem ist die instrumentale Leistung bereits beachtlich. Die Klasse der Vorbilder können sie zwar noch nicht erreichen (was ja bereits vom ungleichen Produktionsbüdget vereitelt werden dürfte), aber in der richtigen Relation gesehen, ist die Leistung von Lyfthrasyr Applaus wert - zumal es keine Aussetzer während der 45 Minuten gibt. Somit könnt ihr euch sicher sein, dass in Kürze ein Lyfthrasyr-Album beim schwarzen Metallhändler um die Ecke stehen wird.


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Heavy! Nr.85
10/12 Punkten

Schicksalhafter Metal, der die traditionelle skandinavische Schwärze durch epische Momente erweitert, elektronische Sequenzen als Würze beimengt und mit einfühlsamen Pianopassagen des Shouters Aggreash verfeinert. Nur der Gesang stellt nicht immer zufrieden.


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Sonic Seducer 09/05

Nachdem Aggreash im Alleingang das Demo "Beyond the Frontiers of Mortality" auf die Beine stellte, gewann er für das inzwischen labelfündige Debüt Unterstützung, um Lyfthrasyr zu einem Trio heranwachsen zu lassen. Sowohl diese als auch die Entscheidung, "The Final Resurrection" von Mika Jussila in den Finnvox Studios mastern zu lassen, erweist sich als überaus weise, wie die vorliegenden acht Stücke imposant zeigen. Zwar bieten sich Vergleiche struktureller Art mit Größen wie Cradle of Filth, aber vor allem Dimmu Borgir, absolut an, in deren Fahrwasser bewegen sich die Jungs aus Karlsruhe jedoch keinesfalls! Statt in düsterem Einheitsbrei zu versumpfen, schaffen die abwechslungsreich gestalteten Stücke autonome Klangwelten, denen man gar nicht mehr entkommen möchte. Starkes Saitenspiel und melodische Klavierpassagen schaffen viel Atmosphäre, ohne den richtigen Biss vermissen zu lassen, denn Power genug haben die langen Nummer, vorrangig bei "Bloodlust", "Sections Of Fascinating Cruelty" und "Prescribed Destination". Doch nicht nur die musikalische Wirkung, auch der optische Auftritt hat einiges für sich, denn die CD wird im hübschen Digipack präsentiert.


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Legacy Nr.38
11/15 Punkten

Respekt – ich glaube, ich habe noch nie eine derart professionelle Eigenproduktion in den Händen gehalten. Es ist klar, dass die deutsche Band weder Kosten und Mühen gescheut hat, um ihr Liedgut unter das Volk zu bringen und das hat sich sichtlich gelohnt. Dementsprechend kommt die CD in einem schnieken, ausklappbaren Digipack daher, für die Aufnahme reiste man
eigens ins ferne Helsinki und wurde mit einem so druckvollen und klaren Sound belohnt, dass man sich hinter keiner Label-Band zu verstecken braucht. Stilistisch ist „The Final Resurrection“ zwar nicht zu 100% mein persönlicher Geschmack, aber das, was die Mannen machen, machen sie verdammt gut. So bekommt man hier symphonischen Düster-Metal geboten, bei dem sich
immer wieder Vergleiche zu Dimmu Borgir aufdrängen, bevor diese auch klaren Gesang einsetzten. Aggressionstechnisch hält man sich hier eher zurück, auch wenn dann und wann mal ein eher im Highspeed anzusiedelnder Part auftaucht, doch grundsätzlich widmet man sich vor allem der Mission, die Anhänger von schwarz eingefärbtem Bombast Metal mit symphonischen Melodien und ergreifenden Klanggebilden zu erfreuen. Dies gelingt LYFTHRASYR auch ausnehmend gut, dementsprechend zeigen sie hier sowohl ein gutes Händchen für mitreißende Melodien und düstere Stimmung wie auch für ausgeklüngelte Song-Arrangements, die zwischen Melancholie und härteren Passagen variieren. Zwar habe ich manchmal den Eindruck, dass ein bisschen mehr Brutalität und etwas weniger melancholische Instrumental-Passagen dem Songmaterial ganz gut getan hätten, doch grundsätzlich legt die deutsche Band hier ein grundsolides Album vor, bei dem Anhänger des symphonischen Düster-Metals wirklich nichts falsch machen können.


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Nemesis Magazin, Ausgabe 666

LYFTHRASYR gehören ganz sicher zu den professionellsten und besten unsigned Bands, die es momentan gibt. Alleine schon die Aufmachung des Digipaks lässt den Großteil der Konkurrenz nur staunen. Man merkt, dass die Jungs vorankommen wollen und auch alles dafür tun. Der atmosphärische Dark/Black Metal erinnert nicht selten an neuere Dimmu Borgir, ohne jedoch genau nach den Norwegern zu klingen. Bands dieses Genres haben heute ja das Problem, dass Dimmu und Cradle schon beinahe alles gemacht haben, es also nicht gerade einfach ist, noch etwas Neues zu erschaffen. Durch den Einsatz des Klaviers werden sehr dunkel-traurige Passagen geschaffen, ich bin fett beeindruckt. Lyfthrasyr sind sicher mehr Dark als Black, Sänger Aggreash artikuliert sich krächzend/grunzend. Was ihnen noch fehlt, ist ein Song vom Schlage "Mourning Palace", Lyfthrasyr traue ich für die Zukunft noch viel zu. Nicht umsonst wurden sie im Hammer zu den Helden von morgen gewählt.


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Vampster [webzine]

Bei LYFTHRASYR hat sich seit der Veröffentlichung des Erstlings 2002 ganz schön viel getan. "Beyond The Frontiers Of Mortality" wurde damals von Bandgründer Aggreash aus Mangel an talentierten Kollegen im Alleingang eingespielt. Inzwischen wurden mit Gitarrist Insorior und Live-Schlagzeuger Mathar zwei neue Mitglieder gefunden, mit denen das vorhandene Material komplett überarbeitet werden konnte.

Das aufnahmetechnische Ergebnis dieser schwarzmetallischen Mauserung liegt nun mit dem ersten Longplayer "The Final Ressurection" vor, auf dem neben drei neuen Songs vor allem die alten von "Beyond The Frontiers..." wiederzufinden sind. Wiederzufinden, aber kaum wiederzuerkennen.

Die Jungs haben beim Überarbeiten der Stücke ihre Sache so gut gemacht, dass vom ehemaligen Demotape-Charakter nichts übrig geblieben ist. Allein der um Klassen bessere Sound sorgt nun für nachhaltige Eindringlichkeit und dichtgewebte Atmosphäre, die gerade den ausschweifenden und Keyboardpassagen sehr zugute kommen.
Für eine Eigenproduktion liefern LYFTHRASYR damit einen erstaunlich ausgereiften und hörbar perfektionistisch ausgefeilten Debüt-Longplayer ab, dessen letzten Feinschliff sie in die Hände von Mika Jussila (u. a. STRATOVARIUS, EDGUY, NIGHTWISH) gaben, der das Mastern in den Finvox Studios übernahm.
Die Mühe hat sich gelohnt, neben dem ersten Platz der mp3.de-Charts und der Kür zur "Demo des Monats" bei Metal Hammer konnten die Karlsruher vor kurzem einen weltweiten Deal mit dem Twilight-Vertrieb abschließen.

Der vielschichtige, mal bedrohlich-eindringliche, mal puristisch-klassische Sound mit immer wieder starken und dominanten Keyboardklängen zwingt einen Vergleich mit DIMMU BORGIR zu "Stormblast"-Zeiten auf, auch wenn deren mystische Epik nicht erreicht wird und wohl auch nicht werden soll. LYFTHRASYR setzen immer wieder auf die starke Wirkung von Ruhepausen, spielen mit Tempo- und Dynamikwechseln, senken mit langen, atmosphärischen Pianostrecken (oder mit ganzen Instrumentalstücken wie "Eternity") Pulsschläge, um sie darauf wieder bis ultimo nach oben zu treiben.
Nach wie vor ist "Beyond The Frontiers Of Mortality" der stärkste und ausgefeilteste Song der Band. Aber im neuen akustischen Gewand können auch andere wie "Eternity" und "Bloodlust" eine mächtige und intensive Wirkung entfalten.

Mit "The Final Resurrection" ist LYFTHRASYR ein durchweg gelungenes Werk geglückt, das durch Eigenständigkeit, Liebe zum Detail und Kreativität zu überzeugen weiß. Melodischer Black Metal aus Deutschland, anno 2005 - es geht doch noch.


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Metalglory [webzine]
9/10 Punkten

LYFTHRASYR sind nach eigenen Angaben ein “Melodic Black- / Dark-Metal-Projekt” – die Karlsruher Formation besteht seit 2002 und hat nach einem Demo, diversen erfolgreichen Auftritten, der zeitweiligen Nr. 1 bei den MP3.de-Charts und der Auszeichnung „Demo des Monats“ beim Metal Hammer den Projektstatus so langsam verlassen und schickt sich nun an zur richtigen Band zu reifen.

Und .. was soll ich sagen ... das Debütalbum „The Final Resurrection“ hört sich schon jetzt sehr patent an – die anheimelnde Mischung aus melancholischem Metal mit Einflüssen aus dem Dark, Gothic und Black Metal, klassischen Elementen, emotionalen Klaviereinsprengseln und vielem mehr ist nicht nur äußerst eigenständig, diese unwiderstehliche Melange hat mein nach nassen und nach welkem Laub riechenden Herbsttagen und froststarrenden Wintergefilden lechzendes Herz gleich wie im Sturm erobert.

LYFTHRASYRs Musik ist weit entfernt von der Bombastik etwa eines DIMMU BORGIR-Albums, weiß aber durch durchdachte und überzeugend dargebrachte Songs auf Anhieb zu überzeugen und hat durch die oben angerissenen Stilelemente so etwas wie einen eigenen unverwechselbaren Stil manifestiert – und das gleich beim allerersten Album !

Entsprechende Weiterentwicklung der Band in den nächsten Jahren vorausgesetzt, kann der geneigte Schwarzheimer noch große Taten aus dem Hause LYFTHRASYR erwarten – hier entsteht vielleicht gerade eine Ausnahmeband – das Zeug dazu hat das Duo mit Live-Drummer jedenfalls.

Vorliegendes ungeschliffenes Juwel, welches auf allerhöchstem Niveau agiert, mit jedem Durchlauf mehr Fahrt aufnimmt und weitere Facetten seines edlen Innenlebens offenbart, könnte sowas wie die Eigenproduktion des Jahres werden, das melancholisch-stimmungsvollste Album des Jahres ist es jetzt schon – ganz starke Leistung: 9 Punkte.


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Metal.de - The Dark Side [webzine]
8/10 Punkten

Die im Jahre 2002 von Sänger/Keyboarder/Bassisten Aggreash gegründete Formation LYFTHRASYR konnte bereits mit dem Demo "Beyond the frontiers of mortality" positiv auf sich aufmerksam machen, auch wenn das einer der werten Kollegen damals etwas anders sah. Wie auch immer, mittlerweile hat Aggreash sich Verstärkung in Form von Insorior (guitar) und Mathar (drums) an Bord geholt und die wenigen Schwächen des Demos ausgemerzt. Auf 8 Songs und einer guten dreiviertel Stunde Spielzeit wird hier kräftig der Dunkelheit und Trauer gehuldigt, dass es eine wahre Freude ist. Die hymnischen Tracks erinnern zum Teil an DIMMU BORGIR zu deren seligen "Stormblast" Zeiten, was wohl auch an den reichlich vorhandenen Pianoparts liegen mag. Als weiterer Vergleich kommen mir auch noch die göttlichen ANCIENT WISDOM in den Sinn. Atmosphäre ist hier also Trumpf.
Bei den meist überlangen Songs kommt aber niemals so etwas wie Langeweile auf, denn man weiss mit MYSTICUM-artigen Speedattacken immer wieder einen gesunden Schuss Aggression ins Gesamtbild zu integrieren. LYFTHRASYR heben sich somit wohltuend von der großen Masse der Schema F Black Metal Bands ab, der gute Aggreash, aus dessen Feder sämtliche Musik und alle Texte stammen, hat sich also reichlich Respekt verdient. Hört euch nur mal das Pianostück "Eternity" oder das vom Demo bekannte und nochmals verbesserte "Beyond the frontiers of mortality" an. Killer!
In punkto Sound und Aufmachung gibts auch keinen Makel zu erspähen: feines Digipack und für die Soundveredelung sorgt das Mastering im bekannten Finnvox Studio - und das alles bei einer Eigenproduktion - Hut ab! Bis hier ein Label zuschlägt, dürfte hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit sein. "The final resurrection" braucht sich jedenfalls hinter Genreklassikern aus den 90ern nicht zu verstecken. Daumen hoch für Aggreash (der übrigens ausschaut wie Cronos kleiner Bruder, hehe...) und seine Mannen... ein sehr gelungener Longplay-Start!


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Bright Eyes Germany [webzine]
11/13 Punkten

Respekt, Aggreash, der Mastermind hinter LYFTHRASYR glaubt an seine Musik! Nach der selbst durch geführten Produktion durch ihn und Klampfer Insorior hat er keine Kosten und Mühen gescheut und das Material in Finnland in den legendären Finnvox-Studios durch Mika Jussila mastern lassen. Dabei spielen LYFTHRASYR keine Trauerweiden-Mucke, sondern abwechslungsreichen, melodischen Black Metal, der des Öfteren an die mittlere Phase von Limbonic Art erinnert, als bei den Norwegern der Ausgleich zwischen Härte und Melodien noch gegeben war. Die 7 meist recht langen Nummern auf „The Final Resurrection“ werden immer wieder durch stimmungsvolle und schöne Klavier-/Keyboard-Passagen aufgelockert, wie im druckvollen Opener (nach einem Intro) „Bloodlust“ bzw. dem Zwischenspiel „Eternity“. Auch wenn sich einige Ideen ähneln, bzw. erkennbar ist, woher sich die Truppe ihre Einflüsse geholt hat, ist die mehr als dreiviertelstündige Scheibe (in schönem Digipack ansprechend aufgemacht!) eine empfehlenswerte Sache für Fans von melodischem Black Metal, der neben Aggression nicht auf Atmosphäre verzichten möchte. Das Risiko sollte belohnt werden, also wendet euch an www.lyfthrasyr.com. Das Trio wird es übrigens nicht nur bei Studioscheiben belassen, sondern auch weitere Auftritte spielen. Be there!


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Metalius [webzine]
8/10 Punkten

Wow, ein dermaßen geschmackvolles, edles Digipack ist mir ja schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen. Dabei handelt es sich bei „The Final Resurrection“, dem neuen Album der Melodic Black Metal-Band LYFTHRASYR, noch nicht mal um eine Major-Produktion, sondern um eine sehr aufwändig gestaltete Eigenproduktion, die darüber hinaus auch noch in den Finnvox Studios zu Helsinki gemastert wurde – für eine in Eigenregie entstandene Scheibe ein nicht gerade unerheblicher Aufwand, wohl auch in finanzieller Hinsicht. Doch die Mühen haben sich gelohnt, denn das Album ist wirklich vorzüglich geworden, und das nicht nur in Sachen Artwork und Produktion!

Bereits der auf das Intro („The dark portal to infinity“) folgende Opener „Bloodlust“ mit seiner Mischung aus schwarzmetallischer Raserei und hymnischer Melodik vermag voll und ganz zu überzeugen, die Kombination von aggressiven Gitarrenlinien, druckvollen Blasts sowie knurrenden Vocals macht Appetit auf mehr. Und mit dem anschließenden „Sections of fascinating cruelty“ bekommt man gleich einen bärenstarken Nachschlag. Dieser Song trieft nur so vor düsterer Atmosphäre, hämmert dem Hörer brachiale Drumlinien und attackierende Gitarrenriffs um die Ohren, um alsbald mit epischen Keyboardpassagen sowie eingängigen Harmonien für enorm viel Tiefe und Abwechslung zu sorgen. Dabei wirken die Kompositionen jedoch zu keiner Zeit überladen oder gar aufdringlich bombastisch, wie es leider bei sehr vielen melodischen Schwarzheimern der Fall ist, vielmehr gelingt es den Karlsruhern jederzeit, die Gratwanderung zwischen druckvoller Raserei und atmosphärischer Komplexität fast perfekt zu meistern. Sehr positiv fällt mir in diesem Zusammenhang auch der intensive Gebrauch von Pianoklängen auf – in Verbindung mit den druckvollen Rhythmen wirken die Melodiebögen so noch viel eindringlicher und intensiver! Und mit „Eternity“ leisten sich die Badener sogar den ungewöhnlichen Luxus eines reinen Klavier-Instrumental, nur begleitet von sphärischen Keyboardharmonien – sehr schöner Song mit enorm viel Tiefgang! Überhaupt dominiert auf diesem Longplayer die Abwechslung, jeder Titel hat eigene Gesichtszüge und wartet mit immer neuen Ideen und Trademarks auf – man lausche nur mal besagtem Pianostück, um dann direkt im Anschluss das halsbrecherische „Forgotten Hope For The Relinquished“ um den Schädel geprügelt zu bekommen. Insgesamt merkt man Lyfthrasyr zwar die Nähe zu ihren „Vorbildern“ wie Cradle Of Filth oder Dimmu Borgir deutlich an, dennoch ist „The Final Resurrection“ ein sehr eigenständiges, überzeugendes Album geworden, bei dem zu keiner Zeit Langeweile aufkommt.

Allen Freunden des melodischen Black Metal sei diese Scheibe wärmstens ans Herz gelegt, doch auch Anhänger des Dark oder Gothic Metal dürfen ruhig mal ein oder zwei Ohren riskieren, denn dieses Album ist derartig abwechslungsreich und vielschichtig ausgefallen, dass man hier auf jeden Fall zugreifen sollte! Da die drei Jungs mittlerweile bei Twilight unter Vertrag stehen, sollte es eigentlich Problem mehr sein, diese Scheibe auch beim Plattendealer eures Vertrauens zu bekommen, also schlagt zu – es lohnt sich!


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Pandaimonix [webzine]
9/10 Punkten

Ein erstaunlicher Beitrag zum Thema Black Metal ist mir die Tage in Form des Debüts der Karlsruher Newcomer Lyfthrasyr in den Briefkasten geflattert - und zwar erstaunlich hinsichtlich der Qualität von "The final resurrection"! Meine Herren, das schwarze Trio scheint definitiv was grösseres vorzuhaben! Lyfthrasyr spielen symphonischen, sehr atmosphärischen Black Metal, durchsetzt mit schönen Klavierpassagen, aber auch mit ordentlich Raserei gewürzt.
Was ich mit am beeindruckendsten finde, ist die Tatsache, dass Lyfthrasyr nicht nur vom Songwriting her schon ganz weit sind, sondern auch ganz grosses Augenmerk auf eine amtliche Produktion gelegt haben. "The final resurrection" knallt gewaltig, und bietet viel mehr, als die gewohnten höhenlastigen, bassarmen "True"-Blackmetalproduktionen. Ein dickes Lob dafür, zumal extra nach Finnland gejettet wurde, um die Scheibe in den renommierten Finnvox Studios zu mastern! Sicher kein billiges Unterfangen, aber manch eine Newcomerband sollte darüber nachdenken, lieber etwas mehr Geld zu investieren und dafür bleibenden Eindruck zu hinterlassen, auch wenn´s anfangs finanziell wehtut.

Zurück zur Musik: "The final Resurrection" kann auch ganzer Linie überzeugen. Die Songs sind in sich stimmig, jederzeit nachvollziehbar, dabei mit vielen kleinen Details gespickt, die sich erst nach mehrmaligen Durchhören zur Gänze erschliessen. Das gesamte Album wirkt, auch durch die schönen Intros und Überleitungen, wie aus einem Guss. Ausschuss ist mit keiner Note vorhanden. Eine überzeugende Vorstellung, die ich gerne mit dicken 9 von 10 Punkten honoriere. Mehr kann ich für ein Debüt nicht rausrücken, auch wenn es mir in den Fingern juckt, aber ich möchte mir noch einen Punkt als eventuelle Steigerung für einen potentiellen Nachfolger offenhalten!

Da Lyfthrasyr mittlerweile einen Vertriebsdeal mit Twilight unter Dach und Fach gebracht haben, ist "The final Resurrection" problemlos über die einschlägigen Mailorder zu erhalten!


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Blooddawn [webzine]
4/5 Punkten

Es ist wirklich selten, dass man eine Promolieferung in solch' einem Umfang erhält. Neben einem Werbeplakat gibt es zusätzlich bisher geschriebene Kritiken zur Scheibe, und als Schmankerl obendrauf, das liebevoll gestaltete Digi-Pack. Folglich ist es also nicht schwer zu erahnen, dass die Recken LYFTHRASIR aus Karlsruhe einiges auf ihre Musik geben. Ein aufwendig inszeniertes Keyboard-Allerlei-Intro führt uns also hinab in die Badener Dark-Metal-Gruft. Erste Gedanken die mir in den Kopf schießen sind CRADLE OF FILTH zur "Midian"-Zeit, gepaart mit DIMMU BORGIR. Vor allem soundtechnisch klingt das ganze wie "Stormblåst" mit einer druckvolleren Produktion. Und nicht nur den Sound, sondern auch etliche Ideen hat man sich bei den norwegischen Vorbildern abgeschaut. Doch kopieren muss ja nicht zwingend schlecht sein. Lieber eine gute Kopie, als irgend eine schlechte Eigenkreation. LYFTHRASYR bieten uns auf "The Final Ressurrection" blutwarmen, melodischen Dark Metal in nordischem Soundgewand. Etliche schöne Melodiebögen, die zum träumen verleiten, gepaart mit "gruselnden" Passagen wie man sie nur allzu gut aus Horrorfilmen kennt. Gesanglich geht man ebenfalls einen etwas anderen Weg und hauptsächlich verzerrter Knurrgesang dominiert das Bild, hier und da taucht mal klarer Sprachgesang auf. Ein weiterer Unterschied zu anderen Dunkelmetall-Mitstreitern ist der extrem häufige Einsatz des Keyboard-Klaviers. Sei es als kurzes Intro für ein Lied gedacht, oder doch einfach nur als abwechslungsreiche Zwischenpassage - das Keyboard findet immer seinen festen Platz in den Liedern. Ein Händchen für epische Keyboardmelodien haben die Herren jedenfalls, was das Pianostück "Eternity" in ganzer Pracht beweist. Was mir noch ein bisschen fehlt ist die Eigenständigkeit. Man hat ein Händchen für nette Melodien, doch diese wie auch das ganze an sich, gabs schon mal irgendwo zu hören. Für mich klingt das ganze weiterhin etwas zu sanft, denn abgesehen von der Double-Bass die ab und an etwas unpassend daherhämmert, geht es relativ ruhig zur Sache. Freunde, denen MARDUK eine Nummer zu heftig, doch für die NIGHTWISH der reinste Kindergarten ist, sollten auf jeden Fall mal reinhören. Melodischer Dark Metal der Marke COF/DB mit starkem Gothiceinschlag - zum Glück hat man auf albernen Frauengesang verzichtet. Daumen hoch!


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Darkness Magazin [webzine]
9/10 Punkten

Wenn man verschieden Richtungen mixt, läuft man oft Gefahr sich böse zu vertun und ein schlechtes Album abzuliefern. Nicht so die deutschen LYFTHRASYR, die schon mit ihrer Demo „Beyond The Frontiers Of Mortality“ für Aufsehen sorgten.

Das Album beginnt nach einem kurzen Intro mit „Bloodlust“. Der Song ist in meinen Ohren das stärkste Stück des Albums. LYFTHRASYR schafft es gekonnt, eine dunkle Atmosphäre zu schaffen, und man hat sofort das Gefühl ganz allein auf einem Friedhof zu stehen und den Soundtrack zur wunderschönen, ruhigen Nacht zu hören. Tolle Keyboard Arrangements treffen auf einige Blastbeats und einen Refrain, der zum Mitsingen zwingt.

„Sections Of Fascinating Cruelty“ erinnert dagegen stark an DIMMU BORGIR, aber klingt trotz der Nähe zu den Norwegern sehr eigenständig. Auch Aggreash’s Stimme die schon eine gewisse Ähnlichkeit zu Shagrath aufweist, verstärkt dieses Stück noch um einiges.

„Eternity“ ist ein wunderschönes, etwas über drei minütiges Instrumental-Stück, was vor allem aus Klavier besteht, aber passend in die Tracklist eingefügt ist.

Um direkt mit „Forgotten Hope For The Relinquished“ die Blast Attacken wieder aufzufahren, diese sind gepaart mit schönen Gitarren Melodie und einer meisterhaften Düsternis ist.

Mit „Prescribed Destination“ kommt das letzte Stück des Albums. Black Metal meets schöne Keyboard Melodien und schwere Gitarren. Gut um auszusteigen, sich eine Jacke anzuziehen und einen Nachtspaziergang zu machen.

LYFTHRASYR schaffen es gekonnt die Melodic, Dark und Black Metal Elemente zu einem großartigen Sound zu mixen. Die Deutschen müssen sich auch im Vergleich mit DIMMU BORGIR und weiteren Szenevertretern nicht in die Hose machen, denn das, was die Band auf ihrem Debüt abliefert, ist große Klasse und kaum noch zu verbessern.


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Tinnitus Magazin [webzine]
7,5/10 Punkten

Eine kompetente Melodic-Black-Metal Veröffentlichung schmeißen die deutschen Lyfthrasyr mit ihrem Debüt "The Final Resurrection" auf den Markt. Gekonnt wagen sich die drei schwarzen Seelen mit den klirrenden Pseudonymen Aggreash, Insorior und Mathar an einen symphonischen und hörbar von Cradle of Filth und gerade Dimmu Borgir beeinflussten Sound. Und das klappt wirklich gut, auch wenn man noch nicht durchgängig die musikalische Größe der Vorbilder erreicht und auch nicht wirklich originell klingt. Aber das muss ja auch nicht immer sein... denn eigentlich beherbergt dieses Album alles, was den eher massenkompatibleren BM einst so erfolgreich gemacht hat: Zum Beispiel einen transparenten aber aggressiven Sound durch den Mix der Finnvox Studios, viele theatralische Klavier- und Orchesterparts, hymnische Gitarrenleads und abwechslungsreiche Schlagzeugbeats in allen Geschwindigkeiten nebst diabolischem Shouting. Mit "Sections Of Fascinating Cruelty" und "Forgotten Hope For The Relinquished" haben sich außerdem zwei äußerst exquisite Songs auf dem Album verewigt, die bei aller Opulenz straight auf den Punkt kommen und zeigen, dass von Lyfthrasyr in Zukunft noch einiges erwartet werden darf. Davon in Zukunft gerne noch etwas mehr. Aber auch trotz einiger eingeschlichenen Längen hört man dem Album jederzeit an dass hier mit viel Detailverliebtheit, musikalischem Verständnis und Enthusiasmus zu Werke gegangen wurde. Somit ist "The Final Resurrection" ein wirklich starker Einstand einer interessanten deutschen Black-Metal-Kapelle. Lyfthrasyr sollte man im Auge behalten!


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Obliveon [webzine]
8/10 Punkten

Mit "The Final Resurrection" legt die Karlsruher Combo um Songwriter, Sänger, Bassist, Keyboarder und Drum-Programmierer Aggreash nun ihr offizielles Debüt-Werk vor. Ursprünglich als Eigenproduktion geplant, hat Mastermind Aggreash mit seinem ungewöhnlichen Material die Aufmerksamkeit von Twilight auf sich ziehen können und einen Platten- und weltweiten Vertriebsdeal für Lyfthrasyr an Land gezogen. Auf "The Final Resurrection" sind nun unter anderem erneut die vier Songs vertreten, die bereits auf dem "Beyond The Frontiers Of Mortality"-Demo erschienen waren, mit dessen Titelsong Lyfthrasyr es sogar auf Platz 1 der mp3.de-Metal Charts schafften. Die Band, die neben Aggreash mittlerweile aus Insorior (Lead & Rythm Guitars) und Mathar (Live Drums) besteht, steht für Melodic Black und Dark Metal, der von stimmungsvollen Wechseln zwischen Düsternis, verhaltener Black Metal-Raserei und verspielten Keyboard- und Pianoklängen lebt. Wobei Aggreashs Klavier-/Keyboardparts durchaus dominant sind und noch weit vor den Gitarren klar das prägende Element der Songs darstellen. Auch wenn das die Musik in die Nähe solcher Combos wie Limbonic Art, die Black Metal-Weichspüler Dimmu Borgir (allerdings ohne deren Bombast) oder Cradle Of Filth (zur "Midian"-Phase) rückt, so geht die Karlsruher Formation gar noch einen Schritt weiter. Die Tasteninstrument-Passagen sind teilweise derart ausufernd, dass man meinen könnte, eine Ambient-Scheibe (z.B. der Italiener Metus) aufgelegt zu haben und das Keyboard-Stück "Eternity" erinnert ein ums andere Mal an die orchestralen Savatage-Einleitungen, während manche der Piano-Melodien gar bis in vermeintliche Popgefilde vorrücken. Sozusagen Dimmu Borgir meets HIM. Für die konservative BM-Fraktion dürfte "The Final Resurrection" somit ganz und gar ungenießbar sein, auf der anderen Seite entfaltet sich natürlich gerade hier das mögliche Chart-Potential der Band. Wer aber Bands wie HIM oder The 69 Eyes aufgeschlossen gegenübersteht und doch dann und wann auf aggressive Musik abfährt, der sollte Lyfthrasyr eine Chance geben. Auch wenn der Drum-Computer, der auf diesen Aufnahmen noch eingesetzt wurde, stellenweise etwas nervt. Da auch Sound (Mastering im bekannten Finnvox Studio durch Mika Jussila) und Aufmachung (mehrfach aufklappbares Digi-Pack, allerdings ohne Texte) Eindruck schinden, gibt es knappe acht Punkte. Anspieltipp: "Beyond The Frontiers Of Mortality" sowie "Voices From Beneath".


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Metal-District [webzine]
7,5/10 Punkten

Es gibt ja viele Beispiele dafür, dass Keyboard mit Black Metal nicht zwangsläufig scheisse sein muss. Gut, wenn ich jetzt mit DIMMU BORGIR komme, werden sicher viele Leute lachen, doch ich erwähne einfach mal frühe GEHENNA und LIMBONIC ART sowie SATYRICON. Wer für solche Musik nicht aufgeschlossen ist, braucht gar nicht weiterzulesen, denn LYFTHRASYR aus Deutschland sind härtetechnisch höchstens auf dem Level von DIMMU BORGIR zu "Enthrone..."-Zeiten. Überhaupt scheinen die Norweger einen grossen Einfluss auf LYFTHRASYR auszuüben, und trotzdem haben wir es hier "nicht" mit einem Plagiat zu tun.

Dies liegt vor allem daran, dass Melodieführung, Rhythmisierung und vor allem das Songwriting in vielen Aspekten eigene Ansätze enthalten und man nur an einigen Stellen sogenannte "Aha, das kommt mir irgendwoher bekannt vor"-Gedanken bekommt.

Produziert wurde die Scheibe in den berühmten Finnvox Studios, und der fette Sound macht sich auf alle Fälle bezahlt, da man sich durch die Klangfülle wohlwollend von diversen Black-Metal-Bands abgrenzt. Besonders gelungen ist auch der Gitarrensound, welcher Akzente setzen kann.

Da im Grunde alle Stücke ein bestimmtes Niveau nicht unterschreiten und "The Final Resurrection" amtlich produziert wurde, lege ich diese Scheibe allen Leuten ans Herz, die mit DIMMU BORGIR oder OLD MAN`S CHILD etwas anfangen können. Zu bekommen ist das Album über Twilight.


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Heavy World Online [webzine]
9/10 Punkten

Das Karlsruher Black / Dark Metal Trio bringt nach ihrem Demo letztes Jahr nun ihre Debütscheibe raus. 8 Songs mit einer gesamten Spielzeit von einer Dreiviertelstunde klingt von der Masse her zwar nicht übermässig viel, reicht aber voll und ganz aus. Denn auf der gesamten Scheibe ist kein einziger Lückenfüller vertreten. Stattdessen gibt es sehr melodischen Black Metal, der öfter auch mal die Pfade vom Dark und manchmal die vom Gothic Metal einschlägt. Bereits der Opener „Bloodlust“ zeigt, wo die stärken der drei Mannen liegen. Flott gespielte Riffs, gelungene Laut / Leise Dynamik dank interessanter Breaks, traurige Keyboardmelodien und ein hohes Maß an Abwechslung zeichnen „The Final Resurrection“ aus. Nicht selten wird man an bekannte Vertreter des Genres wie DIMMU BORGIR erinnert denn LYFTHRASYR besitzen eine ähnlich dichte und stimmige Atmosphäre. Während mir persönlich die grosse Kollegen allerdings zu überproduziert und bombastisch wirken, überstehen LYTHRASYR diesen Drahtseilakt mit Bravour. Einzig der etwas zu klinisch und steril wirkende Drumsound ist ein kleiner Wermutstropfen. Doch davon abgesehen ist die Produktion gelungen. Kein Wunder, denn für das Mastering zeichnet sich das bekannte Finnvox Studio in Helsinki verantwortlich.

Das schöne Digipack rundet den sehr positiven Gesamteindruck schliesslich noch ab. „The Final Resurrection“ ist ein sehr atmosphärisches Album mit wunderschönen Melodien und einem guten Schuss Aggression geworden, welches sich nicht nur Liebhaber von DIMMU BORGIR und Konsorten mal anhören sollten.


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Bleeding for Metal [webzine]
9/10 Punkten

Das erste Black Metal Album, das mir auf Anhieb so richtig gut gefällt. Aber Black Metal im klassischen, old-school Sinn ist es ohnehin nicht. Vom Label schon als "Melodic Black / Dark Metal" tituliert kann ich mich dieser Kurzbeschreibung durchaus anschließen.

An den Künstlernamen von Aggreash (Vocals, Bass, Keyboards), Insorior (Guitars) und Mathar (Drums) erkennt man noch nicht, dass die Herren aus diesem unserem mitteleuropäischen Land kommen. Auch am Sound nicht, denn auch wenn der räudige, blecherne Kellersound fehlt und durch ein angebracht sattes, nicht übertrieben fettes Soundgewand von Meister Mika Jussila (Finnvox Studios, Helsinki) ersetzt wurde, so strahlt "The Final Resurrection" doch eine gewisse nordische Kälte aus. Warm ist gelegentlich das dominante Klavier, das sehr häufig die Stimmung trägt und eine ruhige, bisweilen bedrohliche Atmosphäre erzeugt. Gerade dieses Tasteninstrument macht für mich einen ganz großen Reiz dieses Erstlingswerkes aus.

Immer wieder wird die Ruhe dann durchbrochen von Blastbeats und typisch sägenden Gitarren sowie der zwar krächzenden, aber doch melodischen Stimme von Aggreash. Dabei kommt zu keiner Zeit Hektik oder der Eindruck auf, hier würde irgendwelche Aggression erzwungen. Das passt alles sehr angenehm zusammen. Auch Raserei und Keifen stören die Atmosphäre nicht, sondern fügen sich elegant ein.

Gelegentlich fühlt man sich zwar auch schonmal an bekannte Titel von DIMMU BORGIR erinnert (Synthesizer-Intro zu 'Forgotten Hope For The Relinquished'!), ansonsten kann ich mangels tieferer Beschäftigung mit diesem Genre aber nicht viele Parallelen ziehen. LYFTHRASYR haben mit dieser Scheibe aber mit Sicherheit einen Anstoß für mich gegeben, mich mit dem Gebiet des melodischen Düstermetalls noch etwas intensiver zu beschäftigen. "The Final Resurrection" hat in den wenigen Tagen seit seiner Ankunft hier jedenfalls mit Abstand mehr Runden in meinem CD-Player zurückgelegt als jegliche andere Scheibe dieser Richtung. Und nach fast jedem Durchgang beschleicht mich das Bedürfnis, einfach wieder auf Play zu drücken...

Dazu ein gut aufgemachtes Artwork im Digipak-Format - aber leider kein Booklet, keine Texte. Dafür gibt es nur leichten Abzug, aber etwas Luft nach oben möchte ich noch lassen, denn die Herren haben bestimmt noch Steigerungsmöglichkeiten. Ich bin gespannt!

Bleeding Songs: Alle


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Evilrockshard [webzine]

Lyfthrasyr wurde 2002 von Aggreash als Projekt gegründet, inzwischen ist die Band mit Mathar und Insorior komplett. und Hier ist nun auch das Debütalbum "The Final Resurrection".

Hier wird einiges an Abwechslungsreichtum geboten, druckvoll, düster, aggressiv, aber auch melodiös zeigt sich dieses Album mit einigen Facetten. Mit 'The Dark Portal Of Infinity' und 'Eternity' befinden sich nicht nur gut gespielte, sondern auch technisch überzeugende Instrumentalstücke, wobei mir 'Eternity' etwas mehr zusagt. Die Songs sind alle auf Englisch und leider gibt es kein Booklet in dem die Texte abgedruckt sind, das ist aber eigentlich auch das Einzige was man beanstanden kann. Die etwas ruhigeren Parts werden vor allem durch einen starken Einsatz von Keyboards hervorgehoben, diese schaffen immer wieder eine besondere Atmosphäre. Natürlich wurde "The Final Resurrection" nicht einfach irgendwo aufgenommen, sondern in den Finnvox Studios in Helsinki, das hört man und das ist auch gut so.

Als Anspieltipps kann ich euch die Songs 'Sections Of Fascinating Cruelty', 'Voices From Beneath' und natürlich 'Forgotten Hope For The Relinquished' wärmstens empfehlen.

Viel besser kann man es eigentlich nicht mehr machen, hier kann ich nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Auch Live ist diese Band zu empfehlen, falls sie mal bei euch in der Nähe spielen schaut sie euch an.


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Hateful Metal [webzine]

Wer das 2004er Demo Beyond the frontiers of mortality kennt, wird wissen wohin die Reise mit Lyfthrasyr's Debütalbum The final resurrection geht. Bombastisch inszenierter und von Dimmu Borgir beeinflusster Black Metal mit anstandsloser Klangproduktion. Lyfthrasyr wenden das Keyboard und sinfonische Arrangements großzügig an, die Lieder wurden allesamt vielschichtig und abwechslungsreich strukturiert. Es gibt viele mittelschnelle Tempi bei denen die Rhythmik oft verändert wird. Schnelle und brachiale Strecken sind auch vorhanden, doch klingen die leider nicht ganz so gut wie der Rest von The final resurrection. Das liegt am Klang des Drumcomputers, der gerade bei schnellen eingängigen Passagen zu mechanisch klingt. Ansonsten ist der Klang für ein Debütalbum sensationell gut, sauber und differenziert. Für einige bestimmt zu gut und homogen.

Neben den häufigen Rhythmuswechseln und vielen melodischen Fragmenten sorgt auch der duale Gesang für Abwechslung, wobei gerade der etwas seltener eingesetzte tiefe und dunkle Gesang gut und stimmig liegt. Er klingt nicht ganz so verzerrt wie der „normale“ Gesang und besitzt mehr Atmosphäre.

The final resurrection ist ein sehr professionelles Album, die Karlsruher verstehen ihr Handwerk, daran gibt es nichts zu rütteln. Für mich persönlich sind Lyfthrasyr aber nach wie vor zu sinfonisch und zu glatt. Manchmal vermisse ich auch etwas die Eigenständig, denn bei Liedern wie Beyond the frontiers of mortality klingen Lyfthrasyr einfach viel zu sehr nach bekannten Gruppen aus Norwegen. Bei einigen eigenständig klingenden mittelschnell strukturierten Stücken hingegen, zeigen die Karlsruher dass sie sehr wohl auch anders können. Dort schaffen sie es nämlich beinahe mühelos eine ergreifende Atmosphäre zu zaubern.

Lyfthrasyr haben in jedem Fall Potential, vielleicht muss die Gruppe noch erst ihren eigenen Weg finden und zusammenwachsen. Passend zur professionellen Musik kommt das Album in einem aufwändig gestalteten Digi-Pak.


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Arising Realm (A)
4,5/5 Punkten

Bei dieser talentierten Band handelt es sich im ein Trio aus Karlsruhe, die mit ihrem Debut-Album „The Final Resurrection“ auf sich aufmerksam machen wollen. Zwar haben die Karlsruher einen Vertrieb, aber sind noch ohne Plattenvertrag. Mit einem Klappdigipack und gutem Sound beginnt die Reise in die musikalische Welt von Lyfthrasyr. Geprägt von Black Metal und keyboardlastiger Untermalung überzeugt einen die Platte recht schnell. Aggreash, seines Zeichen nach Sänger, Keyboarder, Bassgitarrist, etc. beweist in jedem einzelnen Song sein ausgeprägtes Gespür für Melodien, Rhythmus und Arrangement für Abwechslung. Nicht einmal der Drumcomputer fällt allzu negativ auf, wobei es vielleicht schon ratsam wäre, sich in Zukunft einen humanen Fellschläger zuzulegen. Um nicht allzu lange um den heißen Brei herumzureden, komme ich lieber direkt auf den Punkt: Anhören!


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Earshot (A) [webzine]
6/7 Punkten

Wie man sich doch täuschen kann...! Hielt ich doch LYFTHRASYR nach Betrachten des Covers samt Schriftzug und Bandfotos für ein Produkt aus den tiefen kalten Gefilden der drei skandinavischen Länder. Das einzig wirklich nordische an diesem Album ist jedoch der Fakt, dass „The Final Resurrection“ in Helsinki produziert worden ist.
Dieses Black Metal Werk ist ein Kind des Karlsruher Sängers, Songwriters, Keyboarders und Bassisten Aggreash zusammen mit seinen Mitstreitern Insorior und Mathar. Sie bilden eine eingeschworene Einheit, was auf dieser CD sehr gut zu hören ist, was das Zusammenspiel und die Arrangements betrifft. Hier sind die Musiker eins mit dem musikalischen Ergebnis und nicht mit dem Spektakel zu welchem Black Metal in einigen Fällen verkommt (exzessive Kriegsbemalung und Satan auf jeder Bookletseite und jedem Textfetzen, der somit als Beispiel für die angebliche Boshaftigkeit der involvierten Personen herhalten muss und schlussendlich somit zum Kasperle degradiert wird).
Sehr viel zur Zugänglichkeit von „The Final Resurrection“ verdanken LYFTHRASYR den Klavier/Keyboardklängen, welche im richtigen Moment in die Stücke eindringen und eine düstere, ja gar traurige Stimmung verbreiten und einen das musikalische Erlebnis noch intensiver spüren lassen. Ebenfalls positiv erwähnen sollte ich, das von mir so geliebte und oft verwendete Kriterium, dass die Vocals immer klar verständlich sind und nicht zu einem sinnentlehrten Gerülpse verkommen.
Dieses Album, welches durchgehend auf hohem Niveau aus den Lautsprecher dringt, hat es verdient beachtet zu werden und sollte der Band den Sprung in eine höhere Liga verschaffen.


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Blackmetal.at (A) [webzine]
8/10 Punkten

Mit "The Final Resurrection" liegt mir das Debütalbum von LYFTHRASYR aus Deutschland vor, die Band wurde 2002 gegründet und die Karlsruher beschreiben ihren Stil als "Melodic Black-/Dark Metal", was den Nagel auch präzise auf den Kopf trifft. Melancholische Elemente treffen auf Gothic-, Dark- und Black-Metal, auch der klassische Einfluss ist nicht zu überhören, er spiegelt sich mehrmals in den Klavierpassagen wider. Stellenweise treten auch Parallelen zu den alten Werken von DIMMU BORGIR vor, auch wenn die Norweger in puncto Bombast die Nase vorne haben, bleiben LYFTHRASYR - benachteiligt durch ein kleines finanzielles Budget - auf "The Final Resurrection" nicht auf der Strecke. Wer jetzt meint dass dies nach einer 08/15 Beschreibung klingt, irrt, auch wenn die Kombination dieser Elemente auf unzähligen Tonträgern mehr als ausgereizt ist, schaffen es die Deutschen dennoch den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Mit jedem Durchlauf entdeckt man neue Details in den Songs, bei entsprechender Weiterentwicklung könnte die Band in Zukunft noch von sich hören lassen. FAZIT: Insgesamt eine stimmige Produktion, Daumen hoch auch für die edle Aufmachung im Digipack. Hörproben auch unter www.myspace.com/Lyfthrasyr


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Schwermetall (CH) [webzine]
10/13 Punkten

Hoppla, diese Kapelle meint es ernst! Nicht nur die aufwendige Gestaltung des Digipacks verzückt, Aggreah und seine Mannen haben auch sonst weder Mühe noch Kosten gespart. So liess man den Klang des ersten Albums in den Finnvox Studios im verschneiten Helsinki von Mika Jussila vergolden. Hut ab für eine Band, die in Eigenregie eine solch hohe Klang- und Produktionsqualität erreicht.

Die Band-Galeone segelt in Gewässern wie Cradle of Filth oder Dimmu Borgir. Lyfthrasyr haben in dieser See ihr eigenständiges Territorium erobert, ohne in die Hoheitsgewässer von den bereits erwähnten Bands einzudringen. Der Steuermann führt seinen Dreimaster gekonnt durch Sturm und hohe Wellen, versteht es aber auch das Schiff sanft auf geglätteten Wogen treiben zu lassen. Die meist überdurchschnittlich langen Nummern leben von den stimmungsvollen Wechseln zwischen Klavier- und E-Piano-Passagen mit schwarzmetallischer Raserei. Das Karlsruher Trio ist aber keinesfalls eine Trauerweide-Band, vielmehr hat die Kapelle den goldenen Schnitt aus diabolischer Aggression, mystischer Atmosphäre und himmlischen Melodien getroffen.

Eine Band weitab von schwarzmetallischen Trends oder Klischees, Lyfthrasyr verschliesst sich aber auch nicht vor modernen Einflüssen. Auch wenn man natürlich weder musikalisch noch technisch auf der Höhe von genreähnlichen, längst etablierten Bands befindet, ist man auf bestem Wege, sich einen guten Namen zu erspielen. Ein Label sollte jedenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen…

Falls man beim Plattenhändler des Vertrauens vergeblich unter L wühlt, kann man die CD direkt bei der bandeigenen Internetseite bestellen.


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Sleaze-Metal (CH) [webzine]
8/10 Punkten

Für Leute die es auch mal gerne etwas düsterer lieben, hätte ich bezüglich Dark/Black Metal einen Geheim Tipp. „Lyfthrasyr“ aus Deutschland spielen eben genau diesen melodischen dunklen Metal, den ich überaus mag. „The Final Resurrection“ variiert zwischen knallharten Tracks und deinen Keyboard lastigen melancholischen Songs. Bei mir fliegt eine CD auf der man nur sinnloses Gekreische und dumpfes Drum gehacke hört, hochkant aus dem Player, aber diese Band überzeugt musikalisch wie auch vom Songwriting her. Man höre sich Beispielsweise mal „Forgotten Hope for the Relinquished“, dieser Song wird von unglaublich schönen Piano Parts getragen und einer Melodie die seines gleichen sucht. Auch bei schönstem Sommerwetter kommt man sich vor, als stünde man bei Schneefall in einem Wald in Norwegen. Neben den heroischen Nummern im Midtempo, glänzen die Deutschen auch bei harten Songs a la „Bloodlust“ Die Band wurde übrigens 2002 von Mastermind „Aggreash“ in Karlsruhe gegründet und „The Final Resurrection“ wurde in den Finnvox Studios in Helsinki aufgenommen. Die Produktion ist wirklich sehr fett geworden, ein Kompliment also, in Richtung „Mika Jussila“ der die Scheibe produziert hat. Wer auf Bands wie „Immortal“ steht, der wird sicherlich auch seine Freunde an „Lyfthrasyr“ haben, ich bin überzeugt dass man von diesen Mannen noch einiges zu hören bekommt.


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Medazzarock (CH) [webzine]
9/10 Punkten

Lyfthrasyr unterscheiden sich deutlich von normalen Bands. Sie spielen zwar Black Metal, jedoch beschwoeren sie mit ihrer Musik kein Hoellenfeuer herauf, man denkt eher sie haetten den Himmel in eine dunkle Eiswueste verwandelt und das dazu passende Artwork unterstreicht diese Wirkung nur noch. Das Intro „The Dark Portal to Infinity” beschwoert eine nicht wirklich passende Stimmung fuer den Rest des Albums. Es klingt eher ausdruckslos, dafuer ist man danach aber umso ueberraschter, wenn das zweite Lied mit Double Bass losgeht. Bei „Bloodlust“ spielen kraeftige Double Bass neben klaren Gitarren Riffs, gepaart mit einem Refrain, der einen zum Mitsingen anregt und live sehr gut ankommen duerfte. Der Song schwenkt aber ungefaehr ab der Haelfte in einen ruhigeren, vom Klavier dominierten Part ab, der jedoch bald wieder vom Rest der Band begleitet wird. Die Klavier Parts klingen im Gegensatz zu den Refrains etwas progressiver, allerdings keineswegs langweilig. „Voices from Beneath“ faengt mit einem wunderschoenen Keyboard Solo an, wird dann von Gitarren Riffs begleitet und geht fliessend in den naechsten Teil des Liedes ueber. Nach und nach wird der Track schneller und staerker und gewinnt an Kraft. Von der Hauptmelodie gefuehrt, setzt der Gesang ein. Der darauf folgende, ruhige Part wird von einem kriegerisch klingenden Schlagzeug begleitet. Man hat das Gefuehl, man rast mit einem Hundeschlitten durch eine Eiswueste. Danach folgt ein Instrumentalstueck. „Eternity“, welches die Gesamtstaerke des Albums leider etwas daempft, da es im Vergleich zu den anderen Liedern zu ruhig und zu einseitig klingt und somit den Gesamteindruck schwaecht - einen jedoch zum traeumen anregt und trotz allem zur Stimmung dieses Albums passt. „Prescribed Destination“ hat einen sehr starken Anfang. Schoene Schlagzeug Parts, wunderbarer Gesang, und einen recht komplexen Sound, der leider relativ schnell in einen ruhigen Teil wechselt. Gegen Ende erinnert mich das Keyboard etwas zu stark an Dimmu Borgir, wobei es im Ganzen passend klingt. Wer Melodic Black beziehungsweise Dark Metal mag wird dieses Album lieben. Extrem vielschichtige, und abwechslungsreiche Melodien, welche oft von Klavier unterlegt sind. Es gibt wenige Bands die einen Spagat zwischen normalem Klavier und hartem Sound hinkriegen. Lyfthrasyr haben es jedoch sehr gut hinbekommen, dennoch klingen manche Lieder etwas progressiv, wie das Instrumentalstueck „Eternity“. Man koennte fast denken, Lyfthrasyr waeren sich noch nicht ganz sicher in welche Musikrichtung sie genau gehen wollen, was jedoch diejenigen, die offen fuer neues sind und gerne experimentierfreudige Bands hoeren, nicht stoeren duerfte. Ich denke man darf gespannt sein in welche Richtung sich diese Gruppe entwickeln wird, da bereits jetzt schon ein enormes Potenzial vorhanden ist.


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Englische Reviews:

 


Explicitly Intense (USA) Ausgabe 23

Shit, with the amount of creativity and talent found on this eight tracker, especially coming from a three-piece unit, "The Final Resurrection" impresses at every step of the way. Highly influenced by the likes of Dimmu Borgir and Dissection, this band knows their atmospheric black metal quite well. The bone chilling synthesizers will leave you freezing to death while the technical prowess of the guitars and haunting vibes of the vocals only help to solidify your miserable torture here. This band has a lot of potential and longevity to go far with the right push and studio production and funding. Highly recommended for your listening displeasure.


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Metal Fanatix (USA)
88/100 Punkten

Is it possible for a trio from Karlsruhe, Germany to create what it takes four to six Scandianvians in bands like Dimmu Borgir? The answer to that question is a resounding YES! On these eight songs over forty-six minutes of dark atmospheric black metal you find the answer to the question I just posed and much more. Much of this reminds me of Dimmu Borgir, Old Mans Child and Dissection, more of the sooner than the latter. The combination of guitars, keys and drums from time to time will make you think you are listening to Dimmu. Sure this can be damn close their style, but surprisingly and pleasingly so. There is a pretty vibrant feel throughout the album most due to the up-tempo style they use. Keys play an important roll in their music adding mystical dynamics like in many black metal bands theses days. And the demonic vocals round out this band well, making this a complete effort. Production is admirable too; Mika Jussila did the mastering at well-known Finnvox Studios in Helsinki. I found myself getting into many of their blackened songs easily, so just because these guys arent on a big metal label don't think they are not worth checking out. Which brings me to a question why the hell aren't they! The Final Resurrection is impressive, mostly because its the first album for Lyfthrasyr. This is something I'd expect to hear from a band signed to Century Media, Nuclear Blast or Candlelight, not just getting distributed by one of them (Century Media). In my opinion this has many of the elements that made bands like Dimmu Borgir known and their music likeable. I cant wait for future efforts! Nice job!


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Music Extreme (ARG) Ausgabe 38 Februar 2006

This is what I call dark atmospheric black metal. that is, a music that has the aggression and speed of black metal but combines them with keyboards arrangements and more atmospheric moments. Lyfthrasyr are masters of this kind of music using fast black-thrash guitar riffs along with killer keyboards arrangements and passages that set the band apart from the black metal scene. To achieve this result correctly good technical skills are needed and the guys here have plenty of them. That is evident in the multiple arrangements and tempo changes that each of the compositions here have that need of good skills in order to be played fluently. The vocals are not of the typical trollish black metal type. they are deeper and they have a growling type of voice. The keyboards are the majestic instrument here adding incredible textures to the music (as for example in the beginning of "Voices from Beneath"). The sound is raw in the guitars and more polished in the keyboards and vocals giving a strange feeling to the overall album. A must have for lovers of darkness.


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Spanische Reviews:

 


Metal-Daze (ARG) [webzine]

Esta banda no debe ser confundida con LIFTHRASIL de Supreme Chaos Records.También de Alemania.
Este LYFTHRASYR es proviniente de Karlsruhe y presantan en su debut, un obscuro y melodico Black Metal. A traves de estos 8 temas encontramos muy buenas melodias y un buen manejo de las atmósferas, todo esto mezclado con extremas vocalizaciones y obscuro riffs de guitara. Sobre todo un muy buen trabajo en el bajo lo que le da mucha mas potencia al la musica. Uno de los unicos puntos negativos es la utilizacion de la bateria programada que la hace demasido perfecta.

Este CD es perfecto para amantes del viejeo DIMMU BORGIR y los poderosos ABYSSOS. En definitiva es mas que un simple buen trabajo por ser su primera realizacion. El Black Metal aleman anda por un buen camino con bandas como estas.


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Französische Reviews:

 


Transit Magazine (CH) [webzine]

Avec 'Final Resurrection', Lyfthrasyr (avec un 'th' comme 'Elbereth') offre un numéro d’équilibriste assez intéressant. Il arrive à faire évoluer son black metal mélodique sur le fil du rasoir séparant le déjà entendu de l'inédit. Comme un architecte construisant avec de vieilles pierres mais des techniques modernes, il parvient à créer une musique aisée d'accès pour les moins avertis, mais malgré tout suffisamment subtile pour intéresser les plus blasés du genre (dont je suis). Sans être pour autant la révélation de la décennie, avec une scène qui peine à se renouveler, Lyfthrasyr (cent cinquante points au Scrabble) réussit à marquer des points, tantôt avec ses claviers aux mélodies sobres, tantôt avec ses accélérations faisant parfois penser à Cradle Of Filth (avant leur mort), évitant ainsi une linéarité pesante, inhérente à de nombreux groupes et provoquant une certaine pincée de curiosité quant à son œuvre à venir. À suivre, donc...


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Niederländische Reviews:

 


Dark Entries (BE) [webzine]

Het in 2002 te Karlsruhe opgerichte Lyfthrasyr brengt op hun debuut album melodieuze black/death ten gehore waarbij de blasts regelmatig worden afgewisseld met rustige atmosferische passages en klassiek georiënteerde pianostukken. Na de rustige intro "The Dark Portal To Infinity" laat Lyfthrasyr met "Bloodlust" een werkelijk overdonderend stuk dark metal op de luisteraar los. In een interview met Dark Entries omschreef dit Duitse combo hun muziek zelf als "een zeer sferische en melodieuze symbiose van infernale metal met klassiek piano georiënteerde muziek. Soms rechttoe rechtaan en agressief, soms mystiek en melancholisch". Als invloeden geven ze aan: "Diverse soorten black en dark metal, naast film soundtracks, klassieke en ook elektronische muziek." Het driemanschap bestaande uit zanger/bassist/toetsenist Aggreash, gitarist Insorior en drummer Skythorian weet ons absoluut te overtuigen met beklijvende songs met veel afwisseling en een album dat bovendien speltechnisch dik in orde is. Dat Lyfthrasyr enigszins schatplichtig is aan Dimmu Borgir, kan niet ontkend worden. Maar dat gaan we ze niet ten kwade duiden, want met een song als "Bloodlust" vind ik ze hun voorbeeld zelfs ferm overstijgen. Werkelijk enorm sterke dark metal is dit. Lyfthrasyr trad onlangs aan op het Wave/Gotik Treffen te Leipzig, dus met hun affiniteit met de zwarte scene zit het ook wel snor. Van deze band gaan we zeker nog horen!


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Polnische Reviews:

 


Mega Sin (PL) Ausgabe 10
7/10 Punkten

Tak sie powinno grac atmosferyczny black metal. Dobra, nie rzygajcie tylko na brzmienie tego okreslenia, bo to wcale nie jest tak, ze ci Finowie pitola jakies stodkie farmazony. Wpierdol jest konkretny, bo riff jest ostry i zadziorny typowo blackmetalowy z thrashowym polotem. Agresja i szybkosc tez nie sa staba strona tej plyty, od samego poczatku daja do zrozumienia, co tutaj jest grane. A wszystko to przybrane jest w bardzo atmosferyczne momenty i klawiszowe pasaze. Tyle tylko, ze keyboard pracuje tu na wysokim poziomie, zero mdlawego lukru. Bardzo fajne sa struktury i aranze odgrywane przez klawiszowca, odpowiednio dopasowane do poszczegolnych momentow tej plyty, gdy trzeba zagrac bardziej ostro klawisze zmieniaja barwe swoich partii, wkrada sie tu wtedy niepokoy i tajemnica. Gdy a byc bardziej klimatycznie, muzyka rozlewa sie szerokim strumieniem, uspokaja sie odrobine, ale ma to do siebie, ze bardzo latwo zmienia sie w rwacy potok. A tu jest kipiel, ktora caly czas wrze, ktora jest przepastna i siega samego piekla. Z glosnikow bije majestat, potezna wrecz sciana dzwiekow, uderzajaca w sluchacza. Duza w tym zasluga brzmienia, ktore jest mocne i bardzo dobrze pasuje do tej muzyki. Jej zroznicowana faktura sprawia, ze mozna tej plyty sluchac bez obaw, ze czlowiek w pewnym momencie zasnie. "The Final Resurrection" jest jak dobra ksiazka lub film, ktore umiejetnie buduja nastroj. Fabula ich jest ciekawa i do samego konca trzyma w napieciu, nie zdradzajac zbyt wielu tajemnic przed punktem kulminacyjnym. Taki wlasnie jest ten album, ktory przyciaga swoja magia i mrokiem. Calkiem ciekawie wyszly tez wokale, ktore nie sa typowym krakaniem gawrona, a wpadaja bardziej w deathmetalowy growling. I tak wiem, ze wiekszosc bedzie porownywac Finow do Dimmu Borgir i Cradle of Filth, ale coz zrobic. Ale trzeba przyznac o tym, ze Lyfthrasyr ,a swoja wlasna tozsamosc. Intersujaca pozycja dla mniej ortodoksjnych fanow black metalu.


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