Reviews - The Engineered Flesh

Inhalt

Printmags
Rock Hard, 8/10 Punkten
Metal Hammer, 5/7 Punkten, Soundcheck Platz 19
Legacy, 11/15 Punkten, Soundcheck Platz 27
Sonic Seducer, Soundcheck Platz 13
Metal Mirror, 7/10 Punkten
EMP

Deutschsprachige Webzines
Time For Metal, 10/10 Punkten
Metal4, 9,5/10 Punkten
FFM-Rock, 9,5/10 Punkten
Metalmessage, 9/10 Punkten
Necroweb, 9/10 Punkten
Legacy, 13/15 Punkten
Heavyhardes, 5/6 Punkten
Powermetal.de, 8/10 Punkten
Burn Your Ears Webzine, 8/10 Punkten
Crossfire Metal, 8/10 Punkten
Dark Festivals, 8/10 Punkten
Schwarzes Bayern, 4/5 Punkten
XXL-Rock, Wertung XL/XXL
MyRevelations.de, 12/15 Punkten
Musikreviews.de, 11/15 Punkten
Zephyr's Odem, 7,25/10 Punkten
metal.de, 7/10 Punkten
Stormbringer.at, 3,5/5 Punkten
metal1.info, 7/10 Punkten
music-scan.de, 7/10 Punkten
Allschools Network, 7/10 Punkten
Evil Rocks Hard, 7/10 Punkten
Terrorverlag

Englischsprachige Webzines
Destructive Music (UK), 9/10 Punkten
Kronos Mortus (HU), 9/10 Punkten
Today's Metal (BG), 8,5/10 Punkten
Ave Noctum (UK), 8/10 Punkten
Lords Of Metal (NL), 75/100 Punkten
Metalstorm.net (EST), 7,2/10 Punkten
Global Domination (SE), 7/10 Punkten
Grande Rock eZine (GR), 7/10 Punkten
A Different Shade Of Black Metal Zine (Blog)
Two Guys Metal Reviews (FR)

Weitere Webzines
heavymetal.dk (DK), 100 %
Pavillon666 (FR), 9,5/10 Punkten
Spirit Of Metal (FR), 15/20 Punkten
Metalhead.it (IT), 8,5/10 Punkten
Hardsounds (IT), 80/100 Punkten
Metallus.it (IT), 7/10 Punkten
Suoni Distorti Magazine (IT)
Rocka Rolla Webzine Webzine (AR), 85/100 Punkten
NOIZZ Webzine (ES), 8/10 Punkten
Versus Mag (PT), 9/10 Punkten
Rock'N'Heavy (PT), 8/10 Punkten
Zwaremetalen (NL), 77/100 Punkten
White Room Reviews (NL)
Hell Spawn (BE), 80/100 Punkten
Fobia Zine (CZ), 8/10 Punkten
Kronos Mortus (HU), 9/10 Punkten
Today's Metal (BG), 8,5/10 Punkten
Nocturne Magazine (RS), 8,5/10 Punkten
Avopolis (GR), 7/10 Punkten


Rock Hard Germany #319
8/10 Punkten

Der hypermoderne eiskalte Black Metal wirkt in heutigen Tagen fast ein bisschen angestaubt. Während das Gros der Szene wieder umgeschwenkt ist und reihenweise Trüffelschweine durch den Matsch trotten, um die verloren gegangene Ursprünglichkeit neu zu entdecken, machen die Badenser das genaue Gegenteil. Studio Fredman in Göteborg zum Mixen, Finnvox-Studio in Helsinki zum Mastern. Alles vom Feinsten. Und das aus gutem Grund. Die Band hat eine Vision, eine klare Vorstellung vom Sound, und sie weiß, wie sie ihn bekommt. Natürlich klingt das hier transparent, natürlich klingt es fett und brachial - und natürlich wird es Fenriz hassen. Dennoch kann man die unbestreitbare Klasse von „The Engineered Flesh“ nicht wegdiskutieren. Wer Science-Fiction mag, wer rasende, klinische Produktionen mag und keine Berührungsängste mit elektronischen Spielereien hat, wird hier mit einem echten Killer belohnt. Das vielschichtige, opulente Songwriting bietet jede Menge Platz, um sich darin zu verlieren. Trotz aller Experimentierfreude kommt jeder Song auf den Punkt. Für Freunde der Klangästhetik von The Kovenant, Dimmu Borgir und Morgul genau das Richtige.


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Metal Hammer Germany 01/2014
5/7 Punkten, Soundcheck Platz 19

Auf dem Live-Sektor ist es schon etwas länger zu erkennen, und nun merkt man es auch im Bereich der Releases deutlich: Sinfonischer Black Metal mit Death- und Thrash-Einsprengseln ist zurück – und kann auch weitaus mehr, als schlicht die Mittneunziger nachzuahmen. Die süddeutschen Lyfthrasyr, seit über zehn Jahren im Geschäft, spielen in diesem Sektor auf höchstem Niveau mit. Für ihr drittes Album, dem ersten seit dem 2007er-Werk THE RECENT FORESIGHT, hat Band-Kopf Aggreash erstmals sein neues Team zum Einsatz bringen können. Das wirkt sich generell positiv aus, insbesondere jedoch in Bezug auf das Drumming: Nefastus ist ein definitiver Gewinn für die Truppe. Denn gerade in Sachen Dynamik, bei dieser Mixtur aus Raserei und epischen Passagen der Dreh- und Angelpunkt des Songwriting, ist THE ENGINEERED FLESH ganz weit vorn – nachzuhören etwa im tödlich-finsteren ‘Soul Transition Interface’, im furios-technischen ‘Preserved Identity’ oder dem stilistisch enorm abwechslungsreichen ‘Life Overdose’. Denn dadurch baut sich Atmosphäre auf, die mal knisternd und knarzend, mal wütend und kreischend, mal unterschwellig böse aus der Anlage dringt. Gefühlvoll und dennoch brutal: ein ausbalanciertes Album, das Bewährtes aufnimmt und geschickt ins Jetzt transportiert.


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Legacy #88
11/15 Punkten, Soundcheck Platz 27

Wer beim Wörtchen „Cyber“ in einer Genreeinteilung sofort Stresspickelchen bekommt, kann getrost zum nächsten Review weitergehen. Wer dagegen drauf steht, wenn extremer Metal mit allerlei elektronischen Elementen aufgepeppt wird, ist bei LYFTHRASYR und deren drittem Album an der richtigen Adresse. Die (neu formierte) Band um Mastermind Aggreash legt nach sechs Jahren das dritte Album „The Engineered Flesh“ vor und zeigt, wie man auf beeindruckende Weise zwei Welten zu einem derben Bastard aus Electro und Death- bzw. Black Metal zusammenführt. In den Fredman Studios gemixt und von Mika Jussila gemastert, knallt das Album mit kaltem, synthetisch-transparentem und fettem Sound aus den Boxen, dazu passt das sterile Highspeed-Trigger-Drumming von Nefastus (Ex-Belphegor) natürlich perfekt. Die oft rasend schnellen und zumeist melodischen Songs werden mit allerlei Loops und Effekten versehen, die Gitarren sind dabei mit ihren rollenden und im Stakkato abgefeuerten Riffs jedoch weniger für die Harmonien zuständig als die Synthies und Sequencer. Die Arrangements der Songs sind dabei höchst abwechslungsreich geraten und sorgen dafür, dass viel passiert und die Aufmerksamkeit des Hörers voll in Anspruch genommen wird. Unter den acht Songs ragen das sehr melodische 'Soul Transition Interface', das mit Flüstergesang und starkem Refrain versehene, wiederum höchst melodische Midtempo-Stück 'Technological Singularity', 'Evolution' mit seiner Gesangsrhythmik sowie den „Evolute!“-Shouts und das abgedrehte 'Wisdom In The Loop' heraus. Bei letztgenanntem Stück muss die Toleranzschwelle für technoide Sounds im Metal schon recht hoch gelegt sein, cool kommt hier auch die eingesetzte Computerstimme. Die anderen vier Songs fallen aber qualitativ auch nicht ab, so dass diese Mischung aus Think About Mutation, Dimmu Borgir und Fear Factory allen Cyber-Nerds und Sci-Fi-Metallern uneingeschränkt zu empfehlen ist.


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Sonic Seducer 01/14
Soundcheck Platz 13

Mastermind Aggreash gibt an, in der Entstehungsphase seiner Band viel Machine Head und Prodigy gehört zu haben. Das Drumming seines infernalischen Studiopartners Nefastus klingt zudem nach einer markerschütternden Mischung aus dessen Ex-Combo Belphegor und Fear Factory. Zartbesaitete dürften mit dem elektronisch unterwanderten Schwarzmetall von Lyfthrasyr entsprechende Schwierigkeiten haben. Dabei sind Nummern wie "Technological Singularity" im Rahmen des Gesamtwerks regelrecht eingängig geraten. Die Jahre, die seit dem letzten Release vergangen sind, zahlen sind in ausgewogenen Arrangements und schlafwandlerischer Selbstsicherheit beim Ausloten des abgesteckten Terrains zwischen sanften, mit Pianotupfern versehenen Passagen und aggressivem Mensch-Maschine-Blastbeat aus. "The Engineered Flesh" wird seiner eigenen Vorgabe uneingeschränkt gerecht und zelebriert futuristischen Black Metal, der nicht in den skandinavischen Wäldern, sondern in unserer Gesellschaft und ihren technischen Möglichkeiten und Visionen wurzelt. Bahnbrechend innovativ ist Aggreashs Ingenieursarbeit vielleicht nicht. Brachiale Metallverarbeitung dieser Qualität und Durchschlagskraft aus deutschen Landen ist aber dermaßen selten, dass sich Lyfthrasyr das Etikett "herausragend" redlich verdient haben.


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Metal Mirror #82
7/10 Punkten

Ganze sechs Jahre hat es gedauert, bis Lyfthrasyr auf ihr zweites nun auch das dritte Album folgen lassen. In der Zwischenzeit gab es einige Live-Auftritte wie auch mehrere Besetzungswechsel, was sicherlich einer der Gründe war, dass es mit dem dritten Album so lange gedauert hat. Das ist natürlich eine sehr lange Zeit, um sich weiterzuentwickeln, neue Element in das Songwriting einzubauen und ... - nein, nicht wirklich. Wer den Vorgänger kennt, der hat keine großen Überraschungen zu erwarten. Das Konzept mit hartem Metal, der stark in Richtung Black Metal geht, in Kombination mit allen möglichen künstlichen Sounds wurde beibehalten. Auf komplexe Keyboard-Arrangements a la Dimmu Borgir wurde nicht ganz verzichtet, aber Schwerpunkt liegt auf einer eher tanzbaren und sehr aggressiven Spielweise.


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EMP Katalog

Bereits mittels der beiden vorherigen Alben steckten Lyfthrasyr ihren Schwarzmetall-Claim mit stilistisch außergewöhnlich eigenständig eingehauenen Pflöcken ab. Für den aktuellen Nachfolger zum 2007er Symphonic Black Metal-Spektakel wagte sich Aggreash, der kreative Kopf dahinter, vermehrt in die modernisierte Welt dieses Genres. Auf „The Engineered Flesh“ präsentiert der vielfach fähige Karlsruher Atmosphärenspezialist acht hochexplosive und perfide melodisierte Black Deather, die mit monumentaler Energetik mitreißend ausufern. Und nicht nur als Sänger, Gitarrist, Bassist und Keyboarder macht der Visionär eine Top-Figur, der die ausgefeilten Kompositionen aufwändig und faszinierend elektronisierte. Klanglich multipel futuristisch durchgestylt, gewinnt die bedrohliche Vorstellung durch das chirurgisch präzise, endlos rabiate Tiefkühl-Drumming des ehemaligen Belphegor-Takters Nefastus noch an rasender Eindringlichkeit. Da die Kompetenzen von Fredrik Nordström und Mika Jussila sich im Klangbild verwirklichten, transformiert einem diese Platte glatt die Power eines ganzen Kraftwerks ins Bewusstsein. Bravourös findig ausgedacht, blitzsauber gespielt, großartig arrangiert - wegweisend!


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Time For Metal [webzine]
10/10 Punkten

Wir schreiben das Jahr 2013, eine Zeit, in der jeder versucht, Musik in irgendeine Schublade zu stecken. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich versuche Bands einzuordnen und genau zu diesem Zeitpunkt kommt ein Album einer Band, die es mir schwierig macht, eine dieser Schubladen zu finden. Die Rede ist von Lyfthrasyr und ihrem dritten Album The Engineered Flesh.

Die Band selber bezeichnet ihre Musik als elektronisch infiltrierten Black Metal, was meiner Meinung nach zu 100% zutrifft. Mit The Engineered Flesh liegt hier eine Scheibe vor mir, die es in sich hat und mir fast die Tränen in die Augen treibt. Schon der Opner The New Era Of Immortality zeigt, wohin die Reise geht. Atmosphärische EBM Keybordklänge werden unterbrochen von rasend schnellem Black Death Metal. Nach genauerm Hinsehen, wer da für dieses Höllentempo verantwortlich ist, muss ich feststellen, dass sich Aggreash keinen andren als den Ex-Belphegor Drummer Nefastus an Land gezogen hat - und dieser macht seine Arbeit mehr als überzeugend.

Wer die beiden Vorgängeralben kennt, weiß ungefähr, in welche Richtung The Engineered Flesh geht. Denn die Elektroeinflüsse waren schon immer Teil von Lyfthrasyr, nur wurden sie jetzt ausgebaut und etwas mehr in den Vordergrund gerückt. Das Ganze ergibt dann eine Mischung, die ich vorher noch nicht gehört habe. Man sollte sich schon auf das Album einlassen und das Ganze wirken lassen. Wer sich auf diese Reise begibt, taucht in eine postmoderne Welt ein, die jeden festhält und nicht wieder hergibt. Ich werde jetzt bewusst nicht auf einzelne Tracks eingehen, da das Album in seiner Gesamtheit einfach rund ist und zu begeistern weiß. Für den Mix ist kein anderer als Fredrik Nordström (Studio Fredman) verantwortlich. Das Mastering wurde von Mika Jussila (Finnvox Studios) übernommen. The Engineered Flesh ist atmosphärisch, druckvoll, energiegeladen und aggressiv.

Fazit: Wer auf sauberen Black Death Metal steht und auch Elektroklängen nicht abgeneigt ist, den erwartet hier wahrscheinlich die Scheibe des Jahres. Ich kann nur sagen, dass ich die Mischung absolut genial finde und von daher gibt es von mir mehr als eine Kaufempfehlung. Vergesst die Vergangenheit! Lyfthrasyr zeigen die Zukunft. Hut ab und in diesem Sinne: "Hoch die Hörner!"


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Metal4 [webzine]
9,5/10 Punkten

Nachdem es um die Formation LYFTHRASYR aus Karlsruhe in letzter Zeit ruhig geworden ist, meldet sich diese Band nun mit ihrem dritten Album "The Engineered Flesh" zurück. Geboten wird eine Sorte von Black Metal, an denen Puristen wenig Freude haben werden, da Melodic- und Industrial-Einflüsse das Klangbild stark prägen. Dieses gewagte musikalische Experiment geht aber überraschend gut auf und bewegt sich irgendwo zwischen Aggression, Brutalität, eingängigen Beats, authentischen Melodien und dystopischer Atmosphäre.
Bereits der Opener ‘The New Era Of Immortality’ zeigt, was den Hörer erwartet. Ein gemächliches Industrial-Intro wird harsch von rasend schnellen Drums unterbrochen, für die sich der ehemalige Belphegor-Drummer Nefastus verantwortlich zeichnet. Im Folgenden entwickelt sich der Song zu einer Symbiose aus sägendem Black Metal und stimmigen elektronischen Melodien. Die Qualität des ersten Songs zieht erfreulicherweise durch das gesamte Album hindurch. Rasante und ruhige Parts werden in einem gesunden Verhältnis platziert und Abwechslung zwischen den jeweiligen Songs ist vorhanden. So kann man bei dem Intro von ‘Technological Singularity’ problemlos einen Vergleich zu den Deathstars ziehen, während ‘Preserved Identity’ einige Elemente enthält, die an Fleshgod Apocalypse erinnern, ‘Soul Transition Interface’ stellenweise an Hollenthon erinnert und ‘Wisdom In A Loop’ durchgängig von einem treibenden Beat durchzogen ist.
"The Engineered Flesh" weiß sowohl über einzelne Songs, als auch als Gesamtwerk zu bestechen. In den 41 Minuten kommt absolut keine Langeweile auf. Die sehr unterschiedlichen musikalischen Elemente werden passend aufeinander abgestimmt und eine ebenso passende Produktion rundet das Album ab. LYFTHRASYR haben die Herausforderung, die so ein ambitioniertes Projekt stellt, gemeistert und ein druckvolles, dynamisches und energiegeladenes Album erschaffen, das für Freunde derartiger Experimente mehr als nur eine Kaufempfehlung ist. Und als solches verdient es eine Wertung, die sich nah am Maximum bewegt.


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FFM-Rock [webzine]
9,5/10 Punkten

Um LYFTHRASYR war es sechs Jahre ruhig, doch nun ist Sänger Aggreash mit neuer Mannschaft wieder voll in Fahrt und die eigenwillige Mischung aus Elektro, EBM, Industrial und Black Metal ist hier in einer Intensität umgesetzt, dass sich so mach andere Band wohl richtig fürchten muss. Sofort beim Beginn wird klar, dass sich so macher Hörer zwar an das Gebotene gewöhnen muss, aber so wie „The New Era of Immortality“ da nach vorne prescht, ist das eine wahre Freude. Klar, es kommt auch mal ein Hauch Dimmu Borgir Nähe auf, doch was LYFTHRASYR hier alles verwursteln, ist erste Sahne. Blastparts paaren sich mit Keys, düster und elektronische Elemente fließen auch sehr gut mit ein und so gefällt das Stück ungemein. „Soul Transition Interface“ bietet neben der herrlichen Prügelei auch einen bombastischen und monumentalen Einfluss, der in herrlich Break lastiges Spiel übergeht, um dann wieder so eine geile Prügel Attacke vom Stapel zu lassen. Auch sind die Badener sich nicht zu schade, auch mal dezente Klänge einzubauen, was saustark zusammen harmoniert. „Technological Singularity“ beginnt fast schon wie eine Gothic / EBM Nummer, hat neben fettem Drumming eine gute Melodie laufen und der Flüstergesang zu Beginn macht da auch ein wenig auf düster. Aber auch dann lassen LYFTHRASYR keine Spur nach, denn „Evolution“ hämmert wieder wie der Teufel und hat erneut dieses coole Elektro Gebräu geladen, was völlig geil kommt. Geballer und Piano Part, bei den Herren hier ist das so was von wahnsinnig stark arrangiert, das muss man wie in „Mind Simulator“ gehört haben.

Ach was schreib ich da eigentlich noch, Leute, das ist ein experimentelles, abwechslungsreiches, bestialisch kloppendes Album der völlig geilen Art, das es sich zuzulegen gilt, ich fön mir die Scheibe noch oft rein und gebe gerne 9,5 von 10 Punkten dafür.


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Metalmessage [webzine]
9/10 Punkten

Bereits mittels der beiden vorherigen Alben steckten Lyfthrasyr ihren Schwarzmetall-Claim mit stilistisch außergewöhnlich eigenständig eingehauenen Pflöcken ab. Für den aktuellen Nachfolger zum 2007er Symphonic Black Metal-Spektakel „The Recent Foresight“ wagte sich Aggreash, der kreative Kopf dahinter, vermehrt in die modernisierte Welt dieses Genres.

Auf „The Engineered Flesh“ präsentiert der vielfach fähige Karlsruher Atmosphärenspezialist jetzt acht hochexplosive und beängstigend perfide melodisierte Black Death-Tracks, die mit monumentaler Energetik mitreißend ausufern. Aggreash selbst tituliert seine neuen, einzigartigen Zukunftsnummern als elektronisch infiltrierten Black Metal. Und nicht nur als Sänger, Gitarrist, Tieftoner und Keyboarder macht der freigeistige Visionär und Ästhet hier eine waschechte Top-Figur, der die restlos ausgefeilten Kompositionen ebenso aufwändig und faszinierend sphärisch elektronisierte.

Klanglich also multipel futuristisch durchgestylt, gewinnt die immens bedrohliche Vorstellung durch das chirurgisch präzise, endlos rabiate Tiefkühl-Drumming des ehemaligen Belphegor-Takters Nefastus noch viel mehr an rasender Eindringlichkeit. Da die Studiokompetenzen von Fredrik Nordström (Studio Fredman) und Mika Jussila (Finnvox Studios) sich auch noch im meterdicken Klangbild von „The Engineered Flesh“ verwirklichten, transformiert einem diese Platte glatt die Power eines ganzen Atomkraftwerks ins Bewusstsein.

Hier waren zweifellos zwei ergiebig pedantische Perfektionisten am gemeinsamen Werk. Aggreash und Nefastus offenbaren sich damit für mich persönlich als eines der bislang allerbesten Black Metal-Doppel überhaupt bislang. „The Engineered Flesh“ ist bravourös findig ausgedacht, blitzsauber gespielt, großartig weitblickend arrangiert sowie letztlich insgesamt vorbildlich und eindeutig wegweisend! Eine beispielhafte Schande nur, dass für diesen Killer-Release kein einziges Label ein brauchbares Angebot abgab.


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Necroweb [webzine]
9/10 Punkten

Lífthrasir überlebt die Götterdämmerung und begründet mit Líf das neue Menschengeschlecht, heißt es. Welchen Weltuntergang die Karlsruher von Lyfthrasyr überlebt haben, weiß ich nicht; sicher ist aber, dass die apokalyptischen Eruptionen auf “The Engineered Flesh” in gewisser Weise durchaus über das hinausgehen, was die aktuelle (Black Metal) Welt konstituiert.

Die Bezeichnung ‘Symphonic Black Metal’ ist zwar irgendwo nachvollziehbar, versagt als tatsächliche Beschreibung aber nahezu vollständig. Die metallische Basis ist ein modern-brutaler Bastard aus Black und Death Metal, die symphonischen Elemente sind jedoch weniger orchestral als vielmehr digital angelegt. Nicht mächtige Streicher, imposante Posaunen oder gewaltige Chöre tönen von jenseits des Ragnarök zu uns herüber, sondern sphärische Flächen und futuristische Synthesizer mit kosmischem Trance-Feeling. Wo doch mal traditionelle Streicher oder Pianos erklingen, werden sie mittels Hall in die Tiefen des Alls geschossen.

Das kann man hassen. Ich finde es dagegen so stark, dass mich nicht mal der Trigger-Klicker-Sound der Bassdrum genug nervt, um das Album abzuwerten. Zu den in diesem Genre ungewöhnlichen Keyboard-Sounds kommt noch hinzu, dass die Songs einen irgendwie verrückten Charakter zur Schau tragen und über weite Strecken abartig schnell durch die postapokalyptische Ödnis brettern, gleichzeitig aber mit so poppig-simplen Melodien daherspazieren, dass man sich als Hörer unsicher fragt, ob das jetzt Kitsch ist oder Kunst.

Es ist eine perverse Freude, mit Lyfthrasyr durch die atmosphärischen, überwiegend rhythmusbasierten Songs zu heizen und sich immer wieder von den Wendungen und Klangcollagen überraschen zu lassen. Zwischen der Raumfahrt-Atmosphäre von The Kovenants “Nexus Polaris” (damals noch Covenant), der maschinell-kalten Endzeit des “Deus Ex: Human Revolution”-Soundtracks und dem abgefahrenen Irrwitz von Strapping Young Lad erzählen Lythrasyr spannende musikalische Geschichten, die zwar fast ununterbrochen auf die Zwölf geben, aber nie in hirnloses Gehacke ausarten (und keineswegs nach einer der genannten Bands klingen).

Zu allem Überfluss hat “The Engineered Flesh” auch noch immer wieder Parts, die nicht nur mit aller Gewalt in die Magengrube drücken, sondern sich außerdem im Gehörgang einnisten – vermutlich, um dort ein neues Geschlecht von Ohrwürmern zu begründen (“Iden – ti – tyyyyyyyyyyyy!”). Selten habe ich das Gefühl, dass ein Song hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt – am Anfang von “Wisdom In The Loop” hätte ich mir beispielsweise etwas mehr Schub gewünscht, und wenn der Blast dann kommt, wirkt er irgendwie kraftlos. Ansonsten fehlt dem Album lediglich ein Überhit; mit dem furchtbar eingängigen Lead-Synth bei “Technological Singularity” beweist die Band das Potenzial dafür.

Wer seinen extremen Metal gerne true und konventionell hat, lässt die Finger von “The Engineered Flesh”. Wer aber Spaß daran hat, brutale Musik jenseits gängiger Standards zu entdecken, ohne dabei gleich in die sperrige Avantgarde wechseln zu müssen, kann mit Lyfthrasyr nichts falsch machen. Zum Reinhören scheint lediglich das großartige Schlussstück “Life Overdose” ungeeignet, da es der strukturell experimentellste Song des Albums ist.


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Legacy [webzine]
13/15 Punkten

LYFTHRASYR waren ja bereits für bombastischen Black Metal mit einem leichten Hang zum Industrial Metal bekannt. Mit dem neuen Album „Engineered Flesh“, das sechs Jahre auf sich warten ließ, wird dieser Hang nun zur Leidenschaft. Will heißen: Die Verschmelzung beider Welten – Black Metal und Industrial Metal – wird vollzogen. Das Ergebnis ist pechschwarzer, druckvoller und rhythmischer Industrial Metal, den die Band zudem noch mit vielen elektronischen Spielereien und Elementen aus Trance und Harsh Electro anreichert. Der Sound gewinnt dadurch eine sphärische und abwechslungsreiche Note hinzu. Immer wieder werden leichte Erinnerungen an die Deathstars oder The Kovenant wach, insgesamt ist das Soundkonstrukt aber viel härter als das der Schweden, respektive das der Norweger. ‚The New Era Of Immortality‘, ‚Technological Singularity‘ oder ‚Wisdom In The Loop’ sind wahre Brecher, die zudem keine Genre-Grenzen kennen. Verfechter der alten Schule werden mit der Band nichts anfangen können. Zu tiefgreifend und möglicherweise auch zu „untrue“ hat sich der Wandel vollzogen. Und genau dieser Wandel steht LYFTHRASYR gut zu Gesicht. Ein starkes Album einer starken Band mit viel Potential, so soll es sein!


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Heavyhardes [webzine]
5/6 Punkten

Die Karlsruher Lyfthrasyr haben sich mit ihrem dritten Schaffenswerk wahrlich Zeit gelassen, satte sechs Jahre sind seit dem Zweitlingswerk The Recent Foresight ins Land gegangen. Sechs Jahre, in denen wohl so einiges passiert ist neben den zahlreichen Live-Auftritten. Als erstes fällt einem gleich die leichte musikalische Kurskorrektur ins Auge bzw. Ohr, klingen Lyfthrasyr anno 2013 doch deutlich verändert als noch 2007. Die Grundessenz Black Metal ist zwar erhalten geblieben und auch Death Metal ist nach wie vor zu finden, allerdings wurde das Ganze mit einer nicht zu leugnenden Industrial-Note ergänzt. Da fallen mir doch gleich mal die Norweger Covenant ein, die ihren Namen in The Kovenant umbenennen mussten und dann auch gleich ihren Sound von Black Metal in Industrial umschwangen. Doch keine Angst, ganz so krass ist die Soundkorrektur bei den Karlsruhern nicht ausgefallen... obwohl sie sich doch arg verändert anhören.
Schon die ersten Klänge vermitteln ein leichtes Endzeit-Szenario. Extrem getriggerte Drums preschen unaufhaltsam nach vorne und halten das Tempo konsequent hoch bei "The New Era Of Immortality"; Assoziationen mit Fear Factory sind hier nicht von der Hand zu weisen. Weiter geht es im Hochgeschwindigkeitssektor mit "Soul Transition Interface", auch hier steht die Double-Bass-Maschinerie kaum still. Allerlei elektronische Spielereien, die auf dem dritten Album mehr Spielraum zugestanden bekommen haben als auf vergangenen Werken, ergänzen das Soundbild. Danach ist es an der Zeit, etwas die Groove-Keule zu schwingen bei "Technological Singularity". Recht abwechslungsreich sind hier die Vocals gehalten, die von Flüstern bis hin zu kräftigen Growls reichen. Dass es auch über weite Strecken gemäßigter zugehen kann, wird beim überwiegend im Midtempo angesiedelten "Mind Simulator" simuliert, ehe man sich mit dem wieder im ICE-Tempo angesiedelten "Perserved Identity" die Kante gibt. Mit dem längsten Song des Albums, "Life Overdose", beschließt man mit rund siebeneinhalb Minuten Spielzeit den Rundling. Ruhige Pianoklänge läuten den Song ein, ehe aggressives Stakkato-Riffing die Ruhe zerreißt und der Song langsam Fahrt aufnimmt und bis auf kurze Sequenzen auch im Midtempo verweilt. Ruhige Sequenzen unterbrechen den Song ab und an und bieten so den Gegenpart zum ansonsten aggressiven Grundton.
Bleibt noch die Frage offen nach der Bewertung. Da machen es mir Lyfthrasyr nicht gerade leicht, habe ich solche Klänge nicht wirklich erwartet. Wer aber auch für harsche Industrial-Klänge ein offenes Ohr hat, wird mit The Engineered Flesh seine Freude haben, zumal die doch etwas klinische Produktion die apokalyptische Grundstimmung des Albums unterstreicht.


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Powermetal.de [webzine]
8/10 Punkten

Später DIMMU BORGIR-Sound ohne Orchester-Bombast? Wer auf apokalyptischen Black Metal steht, der sich eher an düsteren Zukunftsvisionen denn spirituellen Konzepten anlehnt, der sollte LYFTHRASYR beide Ohren leihen. Auch wenn "The Engineered Flesh" - so wie für mich - der Erstkontakt mit den Deutschen darstellt, braucht man keine Eingewöhnungszeit. Handwerklich in der Oberliga angesiedelt, lässt einem das brachiale Eröffnungsduo auch keine Zeit für überflüssige Gedanken.

Aggressiv, aber doch atmosphärisch und fesselnd. Darauf lässt sich die Essenz dieser LP festnageln. Anständiges Riffing, den Sound wie Butter schneidende Leads und giftige Vocals machen LYFTHRASYR aus. Obendrein ist das Songwriting vielschichtig, rhythmische Variation ganz oben an der Tagesordnung und Elektro-Sounds setzen dem bösen "i" öfters das Tüpfelchen auf. Ohne wenn und aber ziehen die vier Reiter der Apokalypse ihr Ding durch, ohne dass auch nur die geringsten Zweifel am eingeschlagenen Weg aufkommen. 40 Minuten sind zwar nicht gerade opulent für einen Langdreher, dafür sind diese stimmig durchkomponiert und wie aus einem Guss.

Ein derart modernes Black-Metal-Album ist zurzeit eine gute Abwechslung zum Regressiv-Trend in der Szene. Wer also ohnehin auf "zeitgemäßeren" Sound steht oder seinen Ohren etwas Abwechslung von der Old-School-Breitseite geben möchte, sollte sich "The Engineered Flesh" unbedingt ins Haus holen!


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Burn Your Ears [webzine]
8/10 Punkten

Eigentlich ist es eine Ein-Mann-Band. Auch wenn Aggreash den Ex-Drummer von BELPHEGOR und aktuell unter anderem von TERVINGI als Mitspieler hat, so hat das seit über zehn Jahren bestehende Projekt LYFTHRASYR aus Karlsruhe eine kleine Besetzung. Da dadurch aber keine Kreativität eingeschränkt wird, ist das mittlerweile dritte Album entstanden, das in ein schwarzes Soundgewand diverse andere Klänge mischt.
Elektronisch, flimmernd ist der Einstieg. Dann kommen die Drums. Highspeed. Die Gitarren flirren. Die harschen Vocals sind abgehackt. Brutal.
Schnell ist klar, dass kein puristischer Black Metal vorliegt. Hart produziert knallen die ersten Riffs und das Trommelfeuer in das Trommelfell. In Phasen vermeintlicher Entspannung spielen die Synthies im Hintergrund nette Melodien, so dass die Herzfrequenz ein bisschen Beruhigung erfährt.
„Soul Transition Interface" erhält den klinisch-kalten Sound des ganzen Albums aufrecht, erweitert jedoch die Atmosphäre. Die allgemeinen Harmonien sind gut zu erfassen, wenngleich die Dissonanz kurze, fiese Momente einstreut. In der folgenden „Technological Singularity" werden jedoch gleich Würmer angeboten, die sich in die Ohren schlängeln und mit kleinen rhythmischen Sperenzchen nicht viel Aufsehen erregen, sondern nur zum lockeren Tanz auffordern.

Manchmal wähnt man sich in Sicherheit. Die Ohren machen es sich gemütlich und lassen sich von synthetischen Klängen einlullen. Die Gedanken fliehen. Dann kommt das Schnellfeuergewehr. Die markanten Drums unterbrechen hämmernd jede Träumerei. Doch interessanterweise wird ein harmonisches Grundmotiv in mehreren Songs fortgeführt, so dass ein roter Faden zwischen brutalem Black-Death wie in „Mind Simulator" und träumerischen Passagen in anderen Stücken besteht.
Insbesondere hübsche Klavier-Abschnitte in eben erwähntem Song zählen zu den Erholungsphasen. Dieses Element wird an mehreren Stellen eingesetzt und ist als Kontrapunkt zu der harten Ballerei ein ansprechendes Gegenstück.

Kurz vor Schluss gibt es nochmal einen flotten Elektro-Stampfer und am Ende sind im längsten Stück von stimmungsvollen synthischen Sounds bis zu schwarzer Raserei alle Trademarks dargeboten.
Der kalte, brutale Sound erinnert an die Spanier von NOCTEM. Nachvollziehbar und nicht gelangweilt wird der Hörer durch eine stählern-kalte Klanglandschaft geschickt, die mit Elektroden verziert ist. Eine open-minded Schwarznase sollte hier mal daran schnüffeln.


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Crossfire Metal [webzine]
8/10 Punkten

Gnadenlos erwischt es den Hörer schon beim ersten Lied, wenn die Blastbeats nach einem kurzen Synthesizer-Intro, für knapp eine Minute die Boxen aber so was von strapazieren, dass man denkt, jetzt aber mal schnell den Stopp-Knopf drücken. Die Rede ist hier von dem dritten Studioalbum der in Karlsruhe gegründeten Band Lyfhrasyr. Black Metal und Grindcore Passagen gibt es auf der Scheibe zu Hauf. Tatsächlich schaffen es aber die Kollegen um Bandführer „Aggreash“, das Ganze so abwechslungsreich zu gestalten, dass der Finger immer kurz vor dem Stopp-Knopf zum Stehen kommt. Nach mehrmaligem Hören habe ich sogar mit Lied Nummer vier „Evolution“ einen Lieblingssong, welchen ich regelmäßig nach dem Hören für mehrere Stunden nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Es kann eigentlich kaum besser laufen. Den Song gibt es übrigens auch bei einem erfolgreichen Internetdienst als Video-Preview. Allerdings sollte man offen an die Sache herangehen. Acht Lieder mit einer Gesamtspielzeit von zweiundvierzig Minuten rasen durch die Anlage, und mit dem letzten Lied „Life Overdose“ gibt es fast so etwas wie eine Ballade, zumindest für die Verhältnisse von Lyfthrasyr. Ein durchweg gelungenes Album mit absolutem Wiedererkennungswert, vor allem würde mich interessieren, ob der Schlagzeuger bei einem Live-Auftritt durchhält...


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Dark Festivals [webzine]
8/10 Punkten

“The Engineered Flesh”, das dritte Album der Melodic-Black-Metal-Band Lyfthrasyr, war eigentlich schon 2012 fertig gestellt. Nach Aussage von Mastermind Aggreash ist es aber “beinahe unmöglich, heutzutage noch ein halbwegs gutes Angebot von einer Plattenfirma an Land zu ziehen”. So dauerte es ein Jahr, bis die Band einen passenden Vertriebsweg gefunden hat.

Nun sind die organisatorischen Probleme aber aus der Welt geräumt und “The Engineered Flesh” erscheint am 29. November – fast auf den Tag genau sechs Jahre nach dem Vorgängeralbum “The Recent Foresight”.

Früher waren Lyfthrasyr als Trio unterwegs, mittlerweile besteht die Band aus vier Musikern. Seit einiger Zeit ist einer davon Nefastus, der ehemalige Schlagzeuger von Belphegor. In der Besetzung hat sich bei Lyfthrasyr seit “The Recent Foresight” also einiges geändert, vom Sound her geht die Band aber ihren bekannten Weg weiter.

Das leider nur 41 Minuten lange “The Engineered Flesh” bietet elektronisch unterfütterten Melodic Black Metal, der sich oft und gerne im Hightempo abspielt. Die vom letzten Album bekannten Eigenarten hält das neue Werk dabei weiter aufrecht. So gibt es immer wieder abrupte Wechsel zwischen sehr harten und weicheren Passagen, wobei in den weicheren Abschnitten mitunter ein Flüstern an die Stelle des Gesangs tritt.

Einen besonderen Stellenwert nimmt erneut das Schlagzeug ein. Einerseits trägt es durch seine enormen Blast-Gewitter zu der großen Härte des Albums bei, andererseits wird es keinesfalls als bloßes Begleitinstrument eingesetzt. So ist es oft genau auf den Gesang abgestimmt. Im Opener “The New Era Of Immortality” schließen zum Beispiel kurze, präzise Trommelwirbel die Halbsätze des Gesangs ab. Man kann darin beinahe schon einen Call and Response zwischen Gesang und Schlagzeug sehen. Auf jeden Fall ungewöhnlich.

Hervorzuheben ist auch der große Spagat zwischen Härte und Zugänglichkeit, der Lyfthrasyr auf “The Engineered Flesh” erneut gelingt. Das Album hat einen teils gewaltigen Vortrieb und eine hohe Intensität. Mit weicheren Liedern wie “Technological Singularity” oder dem fast balladesken ”Life Overdose” spannen Lyfthrasyr dann aber auch den Bogen in etwas ruhigere Gefilde. Auch in den härteren Momenten bleibt das Album aber durch die insgesamt melodische Inszenierung immer zugänglich.

An der melodischen Ausrichtung hat nicht zuletzt auch das Keyboard seinen Anteil, das mal mit elektronischen Schleifen und mal als klassisches Klavier um die Ecke kommt. Es fügt sich dabei gut in das jeweilige Klangbild ein und wirkt nie aufgesetzt. Sowieso steht “The Engineered Flesh” technisch sauber dar und stimmt alle Klangspuren gelungen aufeinander ab. Auch die Übergänge zwischen härteren und weicheren Passagen sind sauber und nie abgehakt.

Ein wenig drauflegen könnten Lyfthrasyr in Zukunft noch beim Umfang und beim Songwriting. “The Engineered Flesh” hat durchaus markante Momente, ein richtiger Hit wie “Venture and Value” vom vorherigen Album ist aber nicht unbedingt mit dabei. Alles in allem ist “The Engineered Flesh” dennoch eine wirklich runde Sache – hoffentlich dauert es jetzt nicht wieder sechs Jahre bis zum nächsten Album.

Fazit

Ein gelungenes Album in einem sehr eigenen Stil.


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Schwarzes Bayern [webzine]
4/5 Punkten

Mehr Science Fiction im Black Metal! Nachdem es scheinbar doch Überschneidungen dieser beiden doch sehr unterschiedlichen Genres gibt, wie zuletzt Vyre eindrucksvoll bewiesen haben, legt jetzt die Karlsruher Formation Lyfthrasyr mit ihrem dritten Studioalbum The Engineered Flesh in Sachen düster-dystopischer SciFi in der Musik nach. Anders als die Kollegen von Vyre bleiben Lyfthrasyr dabei allerdings auf dem Boden, will sagen: der Erde, und befassen sich mit einem Thema, das schneller aktuell werden könnte, als einem lieb ist: Nanotechnologie in allen Facetten, Biomechanik, Künstliche Intelligenz und Bewusstseinstransfer stehen unter anderem auf der Themen-Liste von Mastermind Aggreash, das Ganze dann verpackt in sterilen, kalten Black Metal, durchbrochen von elektronisch-symphonischen Klängen. Und gerade diese Mischung funktioniert bei The Engineered Flesh hervorragend. Die Transformation eines Menschen, einer ganzen Gesellschaft, zu etwas Künstlichem, Kalten, verlangt geradezu nach einem klinischen Sound, der sowohl in den elektronischen, streckenweise sehr technoid wirkenden Passagen als auch bei den rasenden Blastbeats, von Drummer Nefastus (Ex-Belphegor, Ex-Debauchery) auf den Punkt abgeliefert, glänzend funktioniert, sodass Lyrics und Musik hervorragend miteinander korrespondieren. Die anderen Instrumente treten dabei ein Stück weit hinter die prominenten Drums zurück, und die sehr druckvolle Produktion tut ihr Übriges, um den klinisch-reinen Sound hervorzuheben. Thematisch sind wir, wie gesagt, im weitesten Sinne beim Mensch 2.0, erzeugt durch die „Technological Singularity“: Der Körper wird auf jede erdenkliche Art und Weise transzendiert („Evolution“), Sterblichkeit ist keine Option mehr in diesem Prozess („The new Era of Immortality“), alle Anzeichen des Verfalls werden sofort von Nanobots in den Zellen gestoppt.

Individualität? Fehlanzeige, Emotionen und alles, was „krank“ sein könnte, wird von vornherein vom System unterdrückt. Die Verbindung zwischen Mensch und Maschine erzeugt dabei eine neue Spezies, und Revolution ist im perfekten System unmöglich. Und doch bleibt irgendwo in den biomechanischen Synapsen, knapp außerhalb der Reichweite der allgegenwärtigen Nanobots, noch ein kleiner Rest Bewusstsein („Preserved Identity“), das partout nicht aufgeben will.Von diesem Hoffnungsschimmer sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen, denn so endlos und ewig das Leben in der Cloud auch ist, so endlos und ewig ist die Tortur der Seele, die nicht mit hochgeladen wird, die zurückbleibt im Nano-Vortex und jetzt unermessliche Qualen leidet. Leben, wie wir es kennen, existiert in Lyfthrasyrs Zukunft nicht, was bleibt sind Befehle, gebrüllt an einen Körper, der schon lange nicht mehr existiert („Life Overdose“). Der Preis für die Unsterblichkeit ist hoch: Körperloses Bewusstsein, gefangen im System.

Experimentierfreudig waren Lyfthrasyr schon immer, was auch bei The Engineered Flesh deutlich zutage tritt und diesem Album wirklich zugute kommt. The Engineered Flesh klingt dabei wie der große, bösartige Bruder der Deathstars, und Lyfthrasyr trauen sich in ihrer postmodernen Variante des Black Metal wesentlich mehr als ihre zahmen Kollegen. Wer also keine Angst vor einer Kapelle hat, die konstant die Grenzen des Genres auslotet und austestet und dabei auch nicht vor Synthies zurückschreckt, ist hier genau richtig. Vor allem der sterile Sound überzeugt mich von The Engineered Flesh, ein Stilmittel, das selten so angemessen zum Einsatz kam wie hier.


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XXL-Rock [webzine]
Wertung XL/XXL

Diese Karlsruher Formation hat es doch echt geschafft, mich ordentlich aufs falsche Gleis zu schicken, so war ich ob des wohlklingenden Namens doch ziemlich sicher, eine Band aus dem Pagan oder Viking Metal Bereich vor mir zu haben. Na das war dann mal eine Überraschung, als ich den ersten Klängen ihres neuen (bereits dritten) Albums lauschte: Knallharter Industrial Black Metal scheppert mir entgegen!! Damit hatte ich mal überhaupt nicht gerechnet, bin nach kurzer Zeit aber ausgesprochen angetan.

Wer bei dem Begriff „Industrial Black Metal“ nun sofort an Gruppen wie die genialen Mysticum oder auch Aborym, oder Diabolicum denkt, dem sei gesagt, Lyfthrasir sind definitiv anders! Die abgrundtiefe Bosheit und das vertonte Chaos von Mysticum liegt zum Beispiel gar nicht im Fokus der Band, bei Lyfthasir geht es zwar auch brutal zur Sache, es bewegt sich aber immer in nachvollziehbaren Bahnen, wirkt (auch wenn sich das komisch anhört) melodischer. Ich habe hier teilweise Fear Factory im Kopf (wenn diese Black Metal spielen würden), an anderer Stelle höre ich interessanterweise auch Parallelen zu den Minimal-Elektro Kollegen von „Welle Erdball“ mit ihren „C64-Sound“ heraus.

Interessanterweise arbeitet die Band, trotz aller Elektronik mit einem lebendigen Drummer zusammen (nämlich mit Tomasz "Nefastus" Janiszewski, der ja schon bei Größen wie Belphegor, oder Debauchery getrommelt hat!), der seinem Kollegen Computer aber in Punkto Schnelligkeit und Präzision in nichts nachsteht!!

Ein ausgezeichnetes Album, auf dem die beiden Genres Black Metal und Industrial gekonnt miteinander verbunden werden. Die Songs bewegen sich größtenteils im oberen Geschwindigkeits-Level, überzeugen aber auch, wenn es mal im Midtempo weitergeht. Gerade der letzte Song „Life overdose“ zeigt beeindruckend die gesamte Bandbreite der Band: Von einleitenden Pianoklängen bis hin zu völlig irren Geschwindigkeitseruptionen – Alles dabei!!

Die Band hat einen neuen Fan hinzugewonnen!!


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MyRevelations.de [webzine]
12/15 Punkten

Wie zuletzt die deutschen Black Metaller von Stellar Master Elite, haben es sich auch LYFTHRASYR (ebenfalls aus hiesigen Landen) auf die Fahnen geschrieben, einen weniger ausgetretenen Pfad im Bereich des Black Metals konsequent zu beschreiten. Denn es gibt durchaus auch andere spannende Themen abseits der vielen, vielen alten Krieger-, Wikinger- oder Zeitgeschichten, die man sich um die Ohren hauen kann. So scheint es, dass mittlerweile mehr und mehr Musiker in der Szene beginnen, das "Universum" als Themenfeld für sich zu erschließen, individuell zu vertonen und sich differenziert mit dem Tod und der Vergänglichkeit zu beschäftigen.
Das Duo von LYFTHRASYR in Gestalt von Bandleader Aggreash und Nefastus, dem Ex-Drummer von Belphegor, macht dies auf "The Engineered Flesh" nun auch schon zum dritten Mal. Mit Hilfe der großflächigen Keyboardarrangements werden viele sphärische Klänge und Melodien erzeugt, die grundsätzlich schneller mit etwas "Außerirdischem", denn mit epischen Schlachten assoziiert werden. In den schwächeren Phasen der Platte scheint sich Sänger, Gitarrist, Basser und Keyboarder Aggreash aus Anleihen des Gothic-Sektors und einigen technohaften B-Stücken zu bedienen. In den starken Momenten jedoch, wovon die Scheibe zweifelsohne mehr bietet, ist "The Engineered Flesh" ein düsteres und wuchtiges Kleinod der Black Metal Kunst. Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der Ausrichtung, ist alles geboten: Finsternis, Härte, Wucht, Emotionen, darüber hinaus Authentizität. Der Gitarrensound ist tief und druckvoll und in Kombination mit dem getriggerten Schlagzeugklang in erster Linie so gar nicht BM, aber dafür umso düsterer und heftiger. Dazu addiert die Stimme von Aggreash mit ihrer Variabilität und Stärke weitere positive Aspekte. Das Keyboard wird darüber hinaus nicht nur stumpf für elektronische Klänge missbraucht, sondern bringt mit diversem Klavierspiel ebenfalls weiteren Anspruch auf die Scheibe.

Die Kombination dessen offenbart in eigentlich jedem Song starke Momente. Einzeln hier ein Lied herauszupicken, geht an sich nicht, denn wie schon gesagt, hat jeder Song etwas zu bieten. Die einen mehr, die anderen weniger, und wieder andere brauchen einfach auch ein paar Durchläufe. Durchweg bleibt aber festzuhalten, dass "The Engineered Flesh" bis auf die raren Techno-Momente eine richtig starke Platte ist.


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Musikreviews.de [webzine]
11/15 Punkten

Wenn DIMMU BORGIR und STATIC-X ein Kind hätten, es hieße LYFTHRASYR. Die meisten werden damit bereits verstanden haben, dass das hier keine Musik für Puristen ist. Die Band aus Karlsruhe spielt eine Mischung aus Industrial, Black Metal und EBM, die mal wie der Soundtrack zur finalen Androiden-Schlacht und mal nach Gothic-Zappelbude klingt.

Nach der Veröffentlichung ihres zweiten Studio-Albums „The Recent Foresight“ vor sechs Jahren tourten LYFTHRASYR mit BEHEMOTH und KATAKLYSM. Danach tat sich nach außen hin nicht viel, doch im Hintergrund wechselte Bandkopf Aggreash die komplette Besetzung aus. Mit Album Nummer drei will er es jetzt wieder wissen.

LYFTHRASYRs Cyber Metal kommt auf „The Engineered Flesh“ mit abgedrehten elektronischen Spielereien, einem monsterfetten Sound und einer guten Portion Eingängigkeit daher. Der Anfang von „Technological Singularity“ etwa könnte genauso gut von den DEATHSTARS sein, daneben finden sich auf dem Album aber auch alles nieder mähende Brecher wie „The New Era of Immortality“, ein Blastbeat-Massaker mit Black Metal-Riffs, oder das von einem Techno-Beat getriebene „Wisdom in the Loop“.

Hier und da ist das ein wenig gewöhnungsbedürftig. So klingen die Vocals oft eher ein bisschen dümmlich als böse, und wenn Aggreash flüstert, fällt sein deutscher Akzent unangenehm auf. Auch die symphonischen Parts bekommen andere um einiges erhabener hin. Diese kleinen Makel reichen aber nicht aus, um einem den Spaß an einem durchweg soliden und stellenweise richtig guten Album zu vermiesen.

FAZIT: „The Engineered Flesh“ schließt nahtlos an den 2007 erschienenen Vorgänger an. Hier passiert von Anfang bis Ende so viel, dass es keine Sekunde langweilig wird. Die Mischung aus rasanten und ruhigeren Tracks ist dabei ausgewogen genug, um dem Hörer zu ermöglichen, das Album ohne Hirnschäden durchzuhören. Black Metal: Jetzt auch zum Tanzen.


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Zephyr's Odem [webzine]
7,25/10 Punkten

Abgemischt von Melodic Death Metal Producer „Fredrik Nordström“ im Studio Fredman Göteborg (u.a. Dark Tranquillity, At the Gates , Arch Enemy, In Flames, Furnaze) und dem Mastering von „Mika Jussila“ (Finnvox Studios Helsinki) erscheint das dritte Studioalbum der 2002 gegründeten Karlsruher Electronically Infiltrated Black Metal Band Lyfthrasyr - "The Engineered Flesh" am 29. November diesen Jahres.

Das Album beginnt mit „The new era of immortality“...ziemlich keyboard-syntheshizer lastig, was mich eher an die Electronic Gothic Ecke erinnert, aber kraftvolle Gitarrenklänge übernehmen dann die Oberhand und zu meiner Verwunderung klingt die Sache doch ziemlich hart. „Soul transition interface“ ist dann von Beginn an schon eher in die Death Metal Ebene einzugliedern, ja sogar melodiöse Ansätze sind hier zu vernehmen. Noch melodiöser wird’s dann bei „Technological singularity“ cooles Gitarrenriffing, starker Rhythmus, mit den sparsam eingesetzten Keyboardparts erinnert mich das ganze ein wenig an Graveworm, durchaus angenehm zu hören. „Evolution“ mit seinen kraftvoll rhythmischen Riffs mit fettem Gesang, ein großartiger Song, dem leider durch die zwischenzeitliche ruhige Keyboardpassagen eindeutig die Energie und Kraft genommen wird, eigentlich schade, denn das dezent und gut platzierte Keyboardparts nicht unbedingt störend sein müssen erfahren wir im Album des Öfteren. „Mind Simulator“ mit seinem hymnenartigem Beginn, tiefschwarzen midtempo Melodien mit aggressiven Black Metal Gesangslinien durchzogen, enden in einem wahren Thrashgewitter mit abklingenden Pianoklängen. Einfach toll. „Wisdom in the loop“ geht in Richtung elektronik-untermaltem druckvollem marschierendem Gothic-Black Metal der sich durch druckvolle Gitarrenriffs und ruhigen Keyboardphasen, endet wieder in Melodic-Deathgeballer, der nahtlose Übergang mit einem „Next please“ zum letzten Song, dem balladenhaft beginnendem „Life overdose“...mit irgendwie vertrauten Pianoklängen...die in ein wieder mit Keyboardklängen untermaltem coolem Black/Death Metal Midtempo Geballer verschmelzen...

Mir bis dahin völlig unbekannt, war ich vor Beginn des Reviews wirklich skeptisch, aber hier erwartet euch eine postmoderne, elektronisch infiltrierten Black/Death Metal Mucke, technisch anspruchsvoll und extrem...und das wichtigste...auch sehr gut hörbar. Mir persönlich würde es mit weniger Keyboard Einsätzen noch besser gefallen.

Eine Special-Edition des neuen Albums wird eine Bonus DVD vom Auftritt beim Global East Rock Festival 2011 in Kiev (Ukraine) enthalten.


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metal.de [webzine]
7/10 Punkten

Sechs Jahre und einige Besetzungswechsel hat es gedauert, bis die Karlsruher Schwarzmetaller von LYFTHRASYR ihr drittes Werk "The Engineered Flesh" veröffentlicht haben. Das Ergebnis wird sicherlich nicht allen Black-Metal Fans gleich gut schmecken: Es wird Traditionalisten verschrecken und Modernisten aufhorchen lassen.

Schon auf den beiden Vorgängeralben haben LYFTHRASYR ihren eigenen Stil aufgebaut, den sie selbst als "Postmodern Black Metal" bezeichnen. Ihre Mischung aus rasendem, sterilen Black Metal und gothicartigen, teils technoiden Elementen klingt dabei wie DEATHSTARS auf Speed. LYFTHRASYR gehen dabei sehr viel kompromissloser zu Werke als die Todessterne: Hier werden symphonische Keyboards auf ein Korsett aus Black-Thrash geschnallt und unter dem krächzigen Gegrowle von Frontmann Aggreash aus den Boxen gefeuert.

Die Brüche zwischen ruhigeren, episch angelegten Parts und hartem Hochgeschwindigkeitsgeballer fallen dadurch sehr markant aus, ein gelegentliches Luftholen in Form von eingewobenen Sprachsamples oder elektronischen Spielereien nimmt der Scheibe ein bisschen den Druck. Allgemein ist das Überschreiten von Genregrenzen dabei die Stärke von LYFTHRASYR, durch das homogene Verbinden von schnellem Metal und melodischem Elektro wird eine dichte, postapokalyptische Cyber-Atmosphäre geschaffen.

Neben dem meist sehr eingängigen und stakkatoartigen Gitarrenspiel ragt das Schlagzeugspiel besonders heraus: Dieses klingt ultra-clean, stark mechanisch und hämmert dem Hörer förmlich in die Ohrmuschel. Dies ist manchmal schon erheblich zu viel des Guten, so beeindruckend man diese Raserei auch finden kann. Damit kommen wir dann nahtlos zum Knackpunkt: Der Produktion. Diese kann man als superfett und drückend bezeichnen, sie lässt allerdings auch nicht für fünf Cent Interpretationsspielraum oder Emotionalität erkennen.

Für eine längerfristige Bindung des Hörers an "The Engineered Flesh" wäre die eine oder andere Kante oder Eigenheit wünschenswert gewesen. Natürlich handelt es sich um ein von LYFTHRASYR bewusst eingesetztes Stilmittel zur Untermalung des musikalischen Gesamtkonzepts, aber "The Engineered Flesh" ist wie ein akustisches Hochglanzherrenmagazin. Es ist zwar alles da, aber es macht einen nicht so richtig an, weil es so künstlich und gestellt wirkt. Aber vielleicht ist diese Sichtweise ja auch zu traditionalistisch...

"The Engineered Flesh" bleibt dennoch insgesamt ein ordentliches Album, das viele einprägsame Melodien und starke Momente, besonders im etwas zurückgenommenen Abschlusstrack "Life Overdose", vorzuweisen hat.

Wer also die "Death Cult Armageddon" von DIMMU BORGIR zu seinen Lieblingsalben zählt oder mit den späten Werken von THE KOVENANT oder ABORYM einiges anfangen kann, der sollte an "The Engineered Flesh" Gefallen finden.


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Stormbringer.at [webzine]
3,5/5 Punkten

Schon einige Jahre wuseln LYFTHRASYR in der Black-Metal-Szene umher und schaffen sich mit ihrem knackigen und oft sehr melodischen Sound Freund und Feind. Nicht jedem schwarzmetallischem Fan gibt die moderne Variante des Genres etwas anderes als Übelkeitszustände, doch offenere Herrschaften werden diesem Mix aus Electro und Black Metal eventuell angetan sein.

So richtig neu ist das ja auch wieder nicht, aber LYFTHRASYR haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass in ihnen hervorragende Musiker und vorallem ausgezeichnete Songwriter stecken. "The Engineered Flesh" klingt wie die Black-Metal-Version eines "Modern-Melodic-Death-Metal"-Albums (ohne Klargesang versteht sich) und wird ebenso wie das eben Genannte die Gemüter spalten.

Eingefleischte Fans werden die unglaublich schmackhaften orchestralen Passagen missen, die den Sound von LYFTHRASYR auf den beiden Vorgängeralben zu einem interessanten "Take" von quasi postmodernem Black Metal machten. Im Austausch zu den orchestralen Abschnitten gibts auf "The Engineered Flesh" mehr eisenharte Gitarrenarbeit, die keine Wünsche offen lässt. Großteils klingen die Deutschen auf dem neuen Langspieler verdächtig stark nach Death Metal, was auch bereits auf den beiden Vorgängern der Fall war, jedoch auf "The Engineered Flesh" mangels der symphonischen Elemente, präsenter wirkt als zuvor.

Fans der Germanen dürfen getrost reinhören, es gibt genug klassische LYFTHRASYR-Momente auf "The Engineered Flesh" um die bestehende Fanbase nicht zu enttäuschen. Nichtsdestotrotz kann jeder froh sein, dass der Electro-Anteil nicht das dominante Element auf dem Album ist und hier und da noch was Symphonisches hervorgezaubert wird. Wer DIMMU BORGIR hier und da mal gern zum Massieren des hauseigenen Trommelfelles auflegt, sollte sich auch mal LYFTHRASYR anhören.


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metal1.info [webzine]
7/10 Punkten

Die symphonische Black-Metal-Kombo LYFTHRASYR konnte besonders mit ihrem zweiten Album “The Recent Foresight” (2007) auf ihre Qualitäten aufmerksam machen: Dynamisches Tempo, Genre-typische Verwendung von Keyboard und Samples, messerscharfes Spiel an der Snare und an den Saiten. Diese Kombination erstaunte nach den ersten Songs noch, da die technische Ebene der Karlsruher unbestreitbar hoch und gleichzeitig melodisch genug für das Ohr ist, der gesamte Durchlauf der Platte schmälerte diesen Eindruck aber schnell, denn die Songs heben sich nur geringfügig voneinander ab. Inwiefern dieses Resümee auch auf das dritte Full-Length “The Engineered Flesh” zutrifft, mit dem sich das Trio nach fünf Jahren zurückmeldete, wird sich nach knapp 40 Minuten zeigen.

LYFTHRASYR bleiben nicht nur der Form ihrer vorherigen Veröffentlichungen treu, acht Tracks mit durchschnittlich mehr als fünf Minuten Dauer, sondern auch ihren musikalischen Trademarks: Facettenreiches Drumming dank des ehemaligen Schlagzeugers von Debauchery und Belphegor, markantes Riffing, variierende elektronische Klänge, prägnante Wiederholungen in den Lyrics (“We Must Confess – No! We Must Repress – No!”, “The New Era Of Immortality”, “Get A Life – I Can’t, Get A Life – I want”, “Life Overdose”), angezogenes Tempo. Im direkten Vergleich zum Vorgänger “The Recent Foresight” änderte sich auf “The Engineered Flesh” unterm Strich lediglich die Besetzung, das Artwork sowie die Songtexte. Ansonsten ist bei LYFTHRASYR noch immer die getriggerte Doublebass der markanteste Klang in den Songs, hingegen die Gitarre regelmäßig mit dem Keyboard um die dominantere Rolle buhlt, sodass beide Instrumente eher Songs-begleitend wirken anstatt sie eine klare Melodik vorgeben. Der Einschub von Klavierklängen tritt ebenso häufig auf wie das kurz andauernde Duett von Blastbeats und Riffing. Was für einen Titel abwechslungsreich und interessant wirkt, hinterlässt auf der gesamten Länge der Platte eher einen eintönigen, da in den Liedern zuvor schon gehörten Eindruck.

Schwierig, das Gehörte auf Grund seiner technischen Darbietung gut zu finden oder wegen seiner instrumentalen Stagnation auf hohem Niveau zu kritisieren. De facto liefert das dritte Album nichts Neues, was auf den Vorgängern nicht schon zu hören war, das aber noch immer eindrucksvoller als bei manchen altgedienten Genre-Kollegen. Der Kompromiss: Auf Veränderungen hoffende Fans von LYFTHRASYR sollten mit minimalen Anforderungen an “The Engineered Flesh” herangehen, Neuhörer dürfen sich auf gute Unterhaltung freuen.


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music-scan.de [webzine]
7/10 Punkten

Hoppla, was ist das? Haben Dimmu Borgir die Kurve nicht bekommen und bauen neben symphonischen Parts jetzt auch EBM-Sounds und tanzbare Gothic-Elemente ein? Nein, es sind LYFTHRASYR, die ich so auch nicht auf der Rechnung hatte. Immerhin sechs Jahre hat die Band nach "The Recent Foresight" benötigt und es ist ihr hier ein Album gelungen, das die Geister wohl scheiden wird. Was steht auf der Habenseite? Enorm abwechslungsreiche Songs mit hoher Dichte an Kreativität, eine Eingängigkeit, die selbst obig erwähnte Dimmu Borgir nie erreicht haben, eine technisch mehr als fitte Band plus oberfette Produktion und insgesamt ein Album, das nicht an einer Stelle langweilig wird. Was steht auf der Soll-Seite? Teilweise zerfahren wirkende Songs, die hier und dort auch schonmal eine Anbiederung an den Mainstream wagen. Pop-BM wenn man so will. Ein Sänger, der in den wohl bedrohlich gemeinten Flüsterparts leider seine deutsche Herkunft nicht verleugnen kann. Dazu EBM- und ähnliche Elektrosounds, bei denen man manchmal eher den Eindruck hat, daß sie als Einladung an eine Szene zu verstehen sind, aber dafür dann wiederum nicht konsequent und vor allem nicht orginell genug sind. Insgesagt ist "The Engineered Flesh" ein wirklich in sich stimmiges, gelungenes Album. Für Puristen ist das allerdings nichts. Die BM-Gemeinde wird "iiihhhh Mainstream! Ausverkauf!" schreien und für die Gothic-Gemeinde ist das wohl stellenweise einfach zu extrem und zu hart. Ich finde es gar nicht mal schlecht, bin aber wegen der genannten Kritikpunkte nicht restlos begeistert.


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Allschools Network [webzine]
7/10 Punkten

„Postmodern“ nennen LYFHRASYR ihre Art von Black Metal. Was ihre Musik so „postmodern“ macht? Wahrscheinlich die eingewobenen elektronischen (Industrial-) Elemente, die sich durch das gesamte Werk ziehen. „The Engineered Flesh“ klingt dadurch noch wesentlich maschineller, menschenfeindlicher und kälter als normaler Black Metal dies üblicherweise schon tut. Die genrefremden Fragmente fügen sich dabei unterschiedlich gut in das Gesamtbild ein. Funktioniert der Industrial-Unterbau bei „The New Era Of Immortality“ in Verbindung mit den hymnischen Black-Metal-Melodien hervorragend, verkommt „Technological Singularity“ beispielsweise kaum, klingt dieses Lied eher nach den mittelmäßigen DEATHSTARS als nach Cyborg-DIMMU-BORGIR. Gerade ein Song wie „Mind Simulator“ erinnert jedoch durch seine getragene, epische Klaviermelodie im Hintergrund positiv an die Norweger. Mit „Wisdom In The Loop“ gegen Ende des Albums wagen LYFHRASYR das wohl größte Experiment – Sie unterlegen den gesamten Track mit einem pumpenden Beat. Erstaunlicherweise passt dies aber gut zu „Wisdom In The Loop“ aggressiver Gangart und fällt somit nicht vollends aus dem Raster.
Insgesamt darf man „The Engineered Flesh“ als mutiges Werk in einer teils recht angestaubten Szene bezeichnen. Zwar verschmelzen die Elektronik und Black Metal an manch einer Stelle noch nicht gänzlich, insgesamt sollte das dritte Album der Deutschen jedoch bei scheuklappenfreien Genrefreunden seinen Anklang finden können.


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Evil Rocks Hard [webzine]
7/10 Punkten

Immerhin 6 Jahre sind nunmehr seit dem letzten Album der Karlsruher Band um Aggreash vergangen. Eine halbe Ewigkeit und entsprechend viel hat sich getan: nicht weniger als ein kompletter Austausch der Besetzung. Letztlich zusammengedampft auf Aggreash selber und Drummer Nefastus (Ex-Belphegor), wird man lediglich bei Liveauftritten noch von Zethos (Gitarre) und Vethys (Keyboard) unterstützt.

Auch klanglich hat man die Stellschrauben nochmal etwas variiert. Im Vergleich zu „The Recent Foresight“ erwartet etwas weniger Bombast und stattdessen deutlich mehr Tendenz zu Elektro bzw. Industrial. Das merkt man schon beim Opener „The New Era Of Immortality“, dessen Eingang durchaus auch aufs neue Krupp-Album gepasst hätte – auch wenn recht schnell klar wird, dass man hier eine etwas gröbere Gangart einschlägt.

Auch wenn das Tempo im Großen und Ganzen hoch gehalten wird und die Blastbeats und Double Bass-Spiel sich oft stakkatomäßig aneinander reihen, gibt es auch etwas ruhiger gehaltene Tracks, wie etwa „Technological Singularity“, in denen auch die Lautstärke mal zum bloßen Flüstern verkommt. Textlich dreht sich alles um den Bereich von Transhumanismus und der Ver(schlimm-)besserung des menschlichen Lebens durch Technik. Paradoxerweise schafft man es, hier teilweise zu monoton zu wirken, obwohl das Vokabular recht abwechslungsreich und der Anspruch der Texte an sich auch höher ist.

Insgesamt ergibt sich (für mich) ein durchwachsenes Bild. Einerseits finde ich die grundsätzliche Idee klasse, die beiden stilistischen Bereiche Black und Industrial zu mischen, andererseits wirken nur wenige Lieder wirklich aus einem Guss. Wer nicht der absoluten Puristenfraktion angehört, sollte aber durchaus mal reinhören, es lohnt sich. Und falls die Jungs beim nächsten Album nicht wieder massiv die Richtung und noch ein wenig Energie in die Fusion der beiden Stilrichtungen stecken, könnte es eine echt fette Scheibe werden.


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Terrorverlag [webzine]

Schon vor Jahren haben LYFTHRASYR mit ihrer Interpretation von Black Metal ordentlich polarisiert. Nun haben sich die Jungs gut sechs Jahre Zeit gelassen und werden mit ihrem neuen Album erst recht entweder viele neue Fans gewinnen oder auch den einen oder anderen abschrecken.

Denn die Kombination aus brachialer Härte und klinischer Kälte ist einfach nicht Jedermanns Sache. So hat z.B. “Death Cult Armageddon” mindestens genauso viele Hasstiraden erzeugt, wie großartige Erfolge gefeiert. So ähnlich angesiedelt dürften die Reaktionen auf “The Engineered Flesh” ausfallen. Die Karlsruher präsentieren mit voller Absicht eine kalkulierte Kombination aus knallharten Brutalo-Riffs, thrashiger Eingängigkeit, synthetischer Keys-Kälte, sterilen Melodien und eisigen Drum-Attacken. Besonders letzteres sticht heraus. Die extrem cleanen und hart an der Grenze zum drucklosen Sound agierenden Drums stellen die straighte und unerbittliche Festung der LYFTHRASYR-Front. Daraus schießen rasende Cyber Black-Riffwände, technoide Klanggeschosse und rohe, rasierklingenscharfte Screams.

Das Ganze perfekt auf den Punkt und das Klangskelett gemeißelt, lässt auch die geradlinige, kalte und komplett transparente Produktion keinen Zweifel am Ziel der Band aufkommen: Nämlich ein möglichst direktes und eiskaltes Album zu erschaffen, das einen dennoch mit seiner Atmosphäre packt und mit seiner Wucht mitreißt. Bei Fans von DIMMU BORGIR (zu “Deathcult”-Zeiten) oder auch ABORYM dürfte dies wunderbar funktionieren!


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Destructive Metal (UK) [webzine]
9/10 Punkten

Lyfthrasyr are a German symphonic black metal band, who’ve been astonishing music listeners with their progressive take on the genre since 2002. The Engineered Flesh is their third album, and is an independent release.

The first track The New Era of Immortality starts off with an electronic heavy intro, and frenzied drums, which quickly build with thrashing, solid riffs. The vocals are death inspired and really fucking impressive. Overall, it is has quite a modern sound. The vocals have this almost suffocating effect. I generally avoid symphonic black metal, but I find that I’m actually quite enjoying this.

The second track Soul Transition Interface leads in with quite an unearthly feeling. But before long, a ferocity emerges. The vocals in this track are quite varied, and feature aggressive death metal tones, as well as whispers. The vocal variety plays around with the atmosphere. There’s a quieter moment towards the middle of the track, then everything is on top of you again, and it feels like you’re being smothered. As the track develops, the vocals do adopt more of a black metal sound.

Technological Singularity has quite a mild intro, and as it builds up it has a distinct 80’s fantasy film feel about it. It’s significantly less oppressive than the previous tracks and keeps me in suspense.

The fourth track Evolution is tight and all consuming, with some classical influences.

The vocals in Mind Simulator sound quietly threatening. It has quite a haunting feel to it. All the way through this release my expectations have been challenged, and this track is no exception. Just past the midway point, there’s some stunning piano parts which momentarily pull the track into another dimension.

Preserved Identity is furious and intense. If you plan to heabang to this, prepare for a brain haemorrhage. One thing I really admire about this album is the fact that every track has had a life of its own. There’s absolutely no stagnation.

Wisdom in the Loop is an all consuming experience. It’s dense and multi-layered, with some of the best vocal performances I’ve heard in the whole album. The energy of this track is infectious. There’s a real power about it.

The final track Life Overdose has quite a disorientating intro, with a beautiful piano piece. Though I’ve prepared myself not to get too relaxed. After about a minute the guitars drop in, along with the vocals which sound charged and demonic. There’s a real feeling of aggression, though there’s elements of sorrow too. The end of the track features the sound of someone breathing, which creates this incredibly creepy atmosphere. It’s an absolutely excellent end to the album.

I’m generally not a fan of symphonic black metal, so this album really was an unexpected surprise. It grappled with my expectations and won.


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Kronos Mortus (HU) [webzine]
9/10 Punkten

I have a pleasant memory about Lyfthrasyr: I already discovered the Germans a couple years ago with the album called „The Recent Foresight”, but I didn’t really dig deeper into their sound, so the freshly released new album gave me a perfect appointment to warm-up my interest, and as I expected, the Engeenered Flesh has proved itself as first-class industrial material.

Strickly in a positive meaning, the album has arrived to an interesting field, because we can see progression in all the dark, industrial and electronic themes at the same time, while the music itself still remains heavy fucking metal. So, looking at the style, the truth is somewhere between proper industrial metal, harsh electro influences plus the black past of the band, depending on which song are we listening. But exactly this variety makes the album so enjoyable, because it drags your attention in the whole more than 40 minutes, and not just at your favorite parts of it.

The album starts with a really strong opening. The New Era Of Immortality is a masterly created opus, which actually tells a lot about what we can expect in the continuation, like frequently breaking the dynamism with sample interlines, or tunes with always rattling electronics and/or additional symphonic parts in the background. So strictly speaking, if you avoid the various atmospheres and only looking at the sound itself, I can guarantee that you’ll be able to decide in literally 5 minutes whether the album fits to you or not, since the style and quality will remain the same, even if there are songs with some different approach. One of this kind is the third track, Technological Singularity, which presents a way more airy and digestable type of industrial music after the fast and aggressive start of the album, but Wisdom In The Loop goes even further than this. It sounds like a classic, lax „party metal” song on the path of bands like Ruoska or Turmion Kätilöt, but fortunately, the mechanical, female narration and the symphonic twist in the middle give it a character and a bit of artistic value and eventually, it turns out refreshing and acceptable, even though it seems obvious that this commercial attitude is not a natural part of Lyfthrasyr’s basic profile. One more worth to highlight is Life Overdose, the last shot and also pretty much the manifesto of the record – just like the opening, it also paints a trustworthy image of what „The Engineered Flesh” contains. Both real extreme metal and more melodic themes unite, and in specific parts, it reflects upon the perfect mixing, clearly make us see the dominance of metal upon all the electronic influence built in the album.

The length is not too long and there is no stuffing in the tracklist, so it comes natural to give it another listen over and over again. There’s no need to pretend and act like „what a huge artist I am”, this is solid, direct, marvelous work without boring moments, and trust me, it’s much better this way than for example, in the case of the new Shade Empire material. The album cover fits to the conception too, although it could’ve been a little bit more imaginative, or a lil more catchy for the eye, especially, that Aggreash and Nefastus should really deserve more attention, at least from the target audience of the music. It could also be great to read some lyrics along the music, I’m sure the content isn’t just about ferial stupidity – but of course, my promotional copy doesn’t forbid you to buy the record and read them all in the booklet, specially in the limited edition which contains a bonus DVD as well, about a live performance made in Kiev, 2011.

The fans may waited for a painfully long time, almost precisely 6 years after „The Recent Foresight” to hear this stuff, but it was worth to be patient, because like I mentioned before, it’s a huge step forward in the band’s career. We could say, that it’s not so hard to create something outstanding in a relatively small scene, but then we must think about the reasons that why is it so small? Industrial black metal is a fusion between two hardly workable and fictile genre, but these guys mixed the ingredients perfectly, so I’m gonna say, it’ll be challenging to make better than this with the same conditions.


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Today's Metal (BG) [webzine]
8,5/10 Punkten

I'm often skeptical when it comes to industrial black metal bands. A lot of them are just putting some uber-fast electronic drums, noisy guitars and distorted screams and the end result is... well, pretty bad and boring. That's why you SHOULD listen to LYFTHRASYR's new album 'The Engineered Flesh'! Doesn't matter if you'll call it "industrial death", "cyber dark" or "electronically infiltrated black" metal - it's a combination of heavyness, epicness, darkness and futuristic sound. Full of fast drumming, monstrous guitars, and topped with clear modern sound and fine production, 'The Engineered Flesh' is a must for every fan of the extreme "electronically infiltrated" metal scene. That's how it's done, dammit!


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Ave Noctum (UK) [webzine]
8/10 Punkten

Another day another band that probably deserves a lot more attention. Lyfthrasyr have been largely overlooked outside their native Germany which seems strange given the vast number of symphonic black metal also-rans that get so much praise. Quite how many bands we need bending our ears with their CoF or Dimmu reverence is beyond me but it does surprise me that innovation in the genre still feels so limited given the abundance of bands. So thank the dark lord that Germany has thrown out of its metal underbelly Lyfthrasyr to cast new throbbing, electronically-charged light on the genre. The band produced a pretty solid album last time round with The Recent Foresight – a ferocious, hook-filled piece of melodic death meets symphonic black metal that easily rose itself above the morass. This time round they’ve taken their melodic edge – increasingly verging on a techno influence rather than the standard symphony backing-track – and put it into overdrive.

Now, let’s face it, the history of combining heavy metal and electronic music is a road strewn with casualties and a story I will not enter into here. Suffice to say that it is best achieved with huge restraint and the responsible acknowledgement that a perfect fusion will probably still always sound a bit crap to the vast majority of us. Yes, ‘small doses’ is where it’s at. You need not worry: restraint and respect is the watch word here. Lyfthrasyr’s dabbling with electronica never ever gets out of control and is used by founder member Aggreash and co. with the aim of helping those cascading riffs and jackhammer drums into another stratosphere altogether. Does it work? Oh yes, it works like a dark, pulsing charm. The album pulls together a whole load of influences and packages them all superbly behind some excellent production that makes for a nice, multi-dimensional feel.

Whereas The Recent Foresight probably peaked on the penultimate track Obsession in a Convenient Manner, this time round presents a more complete experience. So much so it’s difficult to know what to pick as the album’s highlight. The irresistible 90s rave-inspired opener The New Era of Immortality probably wins for pointing us clearly in the band’s chosen direction, then there’s the full-on second track Soul Transition Interface, the dark, brooding Mind Simulator and then the completely frenetic but addictive Wisdom In The Loop.

There are moments when Lyfthrasyr’s influences hang heavy before us. At times I’m not sure how far removed some of this stuff is from bands like from Dark Tranquillity, despite being generations apart, and at others it’s pretty damn close to kick drumming might of Fear Factory. Then there are the slightly idiosyncratic, over-laid pianos that keep dropping in and the occasional gothic whispered moments which at first had me stumped. But, a lot of those peculiarities are just the sign of a band testing its boundaries and there are a lot worse things you could say about a band than it occasionally indulges itself as it finds its way. And none of those things really take away from the rampant energy that The Engineered Flesh otherwise has. In fact, with repeated listens those elements that at first held me back a little, eventually just became part of the whole. As things unfolded, the album begins to carve its own path.

It’s a departure from The Recent Foresight in that this time Lyfthrasyr are really exploring the possibilities and, of the two, this is definitely the sure sign this band is becoming a lot more interesting and really marks the bands signature proper. A worthy addition for all those people trawling for melodic death or symphonic black metal bands and complaining of feeling a bit jaded. Lyfthrasyr will take your worthless human brain and rewire it for their own, evil ends.


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Lords Of Metal (NL) [webzine]
75/100 Punkten

So the German outfit Lyfthrasyr returns to the front with a third album called The Engineered Flesh. Lyfthrasyr plays a very futuristic hybrid of black and death metal. That means many electronic bleeps, samples are used to make the rather extreme and technical onslaught that the drums and guitars produce somewhat more accessible. Lyfthrasyr used to put too much breaks and twist in their songs, but on The Engineered Flesh their approach is more straightforward and compact. This is an improvement in my book. Sometimes they do cross over the delicate border from being merely accessible to being commercial. Especially in the song Technological Singularity, which severely suffers from its pop-aesthetics. Overall the album is very enjoyable albeit a bit sterile and offers an interesting addition for fans ofnAnd Oceans, Shade Empire or even Behemoth.


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Metalstorm.net (EST) [webzine]
7,2/10 Punkten

So... as a fan of these guys' sound I've been waiting since 2007 for the new release of Lyfthrasyr, and last year they came up with their new album named The Engineered Flesh. However this record is somewhat different to their previous releases, as well as different from what I was expecting, and by different, unfortunately I must say I mean it in a bad way.

The band chose to go from melodic black metal to what seems to be an industrial/electronic death metal with some black metal influences. Don't take me wrong, I'm not that guy blinded by the nostalgia of the old times, who can't appreciate when bands want to sound more 'modern'; I'm not that guy complaining because of the industrial influences, actually it's completely the opposite. I sure liked the new approach, and the electronic elements are in my opinion the best and the most original stuff of what this album has to offer.

The problem is, that it seems that Lyfthrasyr lost their remarkable melodies, which was what made them distinct from the tones of melodic black metal bands that are out there. Of course, they couldn't ever exactly be labelled as innovative, but at least there was a lot of originality going on and there is something else about the feeling that the keyboards on songs like "Venture And Value" or "Visions Of Hope And Despair" of The Recent Foresight used to evoke.

But now The Engineered Flesh can be viewed as 'just an electronic blackened death metal album', it has its moments, there are even the melodic passages, the lyrics are cool as well, matching with the theme of the record. Everything is well produced and consistent and all, but if you search by bands with tags like 'electronic' and 'death metal', it's hard to find something that don't have all those qualities as well.

With this record, the listener may expect to hear a harsh sounding blackened death metal with industrial influences, in the obvious way, but can't expect to find anything too original, though. I appreciate their effort and the courage to change the style sort of drastically, but I sincerely hope they will be more distinct on the next release.


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Global Domination (SE) [webzine]
7/10 Punkten

The first thing that came to my mind when listening to this was Dark Tranquility’s electronic track “Archetype”, except such comparison doesn’t quite make justice to “The Engineered Flesh”. Indeed, Lyfthrasyr deliver a great deal of electronic sounds, but their songs are way more death metal-oriented than my first reference. You’ve got to give them credit for keeping that crushing vibe even when adding some symphonic arrangements here and there. And it’s not like combining these three elements is an easy trick, you see. The result is 8 well written and unusual songs, many of which do include some big momentums when it’s required. If anything, the biggest flaw here is how similar one song is to the next one, but that seems to see a why-bother issue in metal these days. Did I mention I am not a big fan of electronic music?

I got to see 7 cyberbeasts out of 10 on my visit to the zoo.


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Grande Rock eZine (GR) [webzine]
7/10 Punkten

Back after 6 years with a new studio album but only one year away from the stage, Lyfthrasyr are unleashing their extreme cyber fury to the masses. Aggreash’s new companion on drums now is Nefastus (ex-Belphegor, Drauggard, Luna Field, Misvita, etc.). They both seem uncompromising and the result is “The Engineered Flesh”.

Embellishing their psychotic insanity with extreme, atmospheric, industrial, gothic, cyber, electronic, postmodern black metal… Lyfthrasyr sound like Dimmu Borgir and Deathstars’ little bastard at times! Fast rhythms, evil growls, atmospheric passages, electronic sounds and industrial bits are blended all together in order to create this malicious extreme orgy. The punchy & vigorous sound delivered by Fredrik Nordstrom (Dark Tranquillity, At the Gates, In Flames, Arch Enemy, etc.) and Mika Jussila (Amorphis, Avantasia, Chidren of Bodom, Ensiferum, etc.), who did the mastering, is making the whole outcome a bit more rampageous!

The album features tracks for all kinds of tastes. I do think that tracks like: “The New Era of Immortality”, “Technological Singularity” & “Evolution” where the goth, electro, melodic, atmospheric, cyber metal essence prevails, are better overall. If only the vocals weren’t so evil/harsh & there was a shortage of blastbeats, this album could have definitely been appealing to a wider audience. “The Engineered Flesh” is a very idiosyncratic, twisted, grotesquely strange album… which will surely find its way among those freaks who seek something diverse, extreme & intense. Do try to proceed if you’re not afraid of the filthy, industrial, cyber & shadowy places… where wicked noises are approaching from deep down the dungeon...


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A Different Shade Of Black Metal Zine (Blog) [webzine]

Lyfthrasyr are a band from Germany that plays a very melodic and symphonic form of black metal along with elements of death metal and industrail and this is a review of their self released 2013 album "The Engineered Flesh".

"The New Era of Immortality" which is also the first song on the album opens up with electronic music sounds and a few seconds later drums and symphonic keyboards kick in and also leads up to some heavy guitar riffs and leads and then the black/death metal vocals make their presence known and blast beats are also added in and then the song starts bringing extreme metal and electronic music together.

"Soul Transition Interface" begins with atmospheric and symphonic sounding synths before adding in heavy guitar riffs and blast beats from the drums before going for a more mid paced symphonic black metal direction and adding in death metal growls along with some whispers and then the song starts alternating between fast and mid paced parts and you can also hear bass guitars in certain sections of the song as well as bringing in industrial and electronic music elements and as time goes on by high pitched black metal screams start becoming a part of the song.

"Technological Singularity" kicks in with industrial style synths before adding in heavy guitar riffs and drums and a few seconds later whispers start coming in before going more into death metal growls and black metal screams and halfway through the song the guitars start utilizing some melody.

"Evolution" opens up with heavy guitar and bass riffs along with some drums and blast beats before adding in industrial elements and death metal growls and as the song moves on black metal screams start to kick in and then the music starts utilizing some symphonic synths and spoken word samples before going back to a more heavy and brutal sound.

"Mind Simulator" starts up with industrial and electronic music sounds along with some symphonic synths before adding in heavy guitar riffs and drums and then industrial style vocals start to kick in and evolve into black metal screams shortly after that as well as the guitar riffing getting a lot more melodic and then the song starts alternating between soft and heavy parts and also adding in death metal growls and powerful sounding bass guitars.

'Preserved Indentity" makes its way in with heavy, fast and brutal sounding death metal guitar riffs before adding in drums, bass guitars and chants which also leads up to some growls and whispers as well as throwing in blast beats and synths along with a few seconds of spoken word samples which also leads to elements of industrial kicking in and as time goes on by the guitar riffing starts utilizing some melody as well as a small amount of black metal screams and melodic vocals becoming a part of the song.

"Wisdom In The Loop" is introduced with atmospheric and industrial sounds along with some spoken word samples a few seconds later which also leads to heavy guitar and bass riffs along with some drums which also leads to black and death metal vocals kicking in and as time goes on by there is a brief use of blast beats being utilized.

"Life Overdose" which is the last song on the album begins with industrial style sounds and synths and a minute later heavy guitar riffs and death metal growls start to kick in and a few seconds later black metal screams and powerful bass guitars start to kick in as well as a small amount of whispers and towards the end there is a brief use of guitar leads as well as the song alternating between clean and heavy parts.

Song lyrics cover scientific themes, while the production has a very strong, powerful, heavy and professional sound for being a s elf released recording where you can hear all of the musical instruments that are present on this recording.

In my opinion Lyfthrasyr are a very great sounding black/death metal band with symphonic and industrial elements and if you are a fan of this musical genre, you should check out this recording. RECOMMENDED TRACKS INCLUDE "The New Era of Immortality" "Evolution" and "Wisdom In The Loop". RECOMMENDED BUY.


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Two Guys Metal Reviews (FR) [webzine]

Ooh, now, here is something to close out your evening, distinctly interesting and with a powerfully unique vibe is Lyfthasyr an electronic black metal band who are simply insane. Their new record The Engineered Flesh is the kind of album that rips your head off with an insanely technical attack that goes a step beyond what many black metal bands might seem capable of. The electric elements do not dominate the sound but instead give it girth, adding flavor to the pieces and showcasing some of the magic that black metal can have in this strange new context.

One of the first things that will strike you about The Engineered Flesh is the insane ferocity that goes into the music. Almost reminiscent of death metal bands like Suffocation at times Lyfthrasyr have a twisted and evil sound that will cause your neck to snap off from sheer headbanging action. These guys know what it is to create brutal music and they do not shy from pushing the extremes. The songs tend to be in the five minute zone, and yet they are all perfectly constructed, from start to finish, be they chunks of unmitigated brutality or something more progressive, their is a bit of something for every black metal fan, Lyfthrasyr attack the genre from a few different angles and succeed every time.

An album that often defies genre tags, The Engineered Flesh is in many ways a glorious triumph, showing both the magic of Lyfthrasyr as well as the full potential of black metal as a genre. It is simply that good. The rage and might embodied by The Engineered Flesh suggests a bright future for this project. The third record from one of the fastest rising black metal acts in Germany (And that's saying something) Lyfthrasyr is going places. I'm excited to hear more from them, The Engineered Flesh is their coming out and I can only see things getting better from here!


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heavymetal.dk (DK) [webzine]
100 %

Introduktion

Tyske Lyfthrasyr gør sig i Symfonisk Black Metal med et Industrial/elektronisk indspark.
Lyfthrasyr består af Aggreash, der står bag vokal, guitar, bas, keyboard og programmering og Nefastus(Ex-Belphegor) på trommer. Desuden er der ved liveoptrædener Zethos på guitar og Vethys på keyboard. Teksterne omhandler død, længsel og begær, og Lfthrasyr, der så dagens lys i 2002, har udgivet tre albums: The Final Resurrection i 2005, The Recent Foresight i 2007 og seneste, The Engineered Flesh, her i 2013.

Gennemgang

The Engineered Flesh, der udkom den 29.11.13 via SureShotWorx/ALIVE Vertrieb AG, er mikset af Fredrik Nordström/Studio Fredman i Sverige og mastered af Mika Jussila/Finnvox Studios i Finland. Albummet er – ligesom de to forgængere - velproduceret og har en rigtig lækker lyd.
The Engineered Flesh består af otte numre i energisk tempo, med frække elektroniske input, symfoniske toner, lynhurtige trommer, tung guitar og en super lækker vokal.
Selvom det elektroniske fylder en del på numre, som bl.a. ”Technological Singularity” og ”Wisdom In The Loop”, er det er uden at blive dominerende, da balancen mellem de tunge elementer og de elektroniske input er rigtig fin. Trommerne kører i et hurtigt, maskingevær-agtigt tempo, fulgt til dørs af en dominerende, aggressiv guitar. Aggreash mestrer at bruge sin kraftfulde og markante vokal på flere niveauer: Både den dybe, tunge vokal (I stil med Felix/Crematory), en clean/hviskende vokal og den skingre/skrigende vokal (I retning af Dani/Cradle Of Filth, dog ikke helt så ekstrem), og selvom der hovedsageligt er fuld fart på, er der f.eks. også numre, som ”Mind Simulator” eller ”Life Overdose”, hvor tempoet er skruet ned og der bl.a. er lagt clean piano på, som får lov til at træde i forgrunden. Desuden dukker der også elementer af strygerinstrumenter op på flere af numrene, hvilket er med til at løfte det symfoniske, men uden at træde i forgrund. Det lykkes Lyfthrasyr rigtig godt at skabe numre, hvor de forskellige elementer i musikken er i perfekt balance, og den eksperimenterende leg med den elektroniske musik kontra den tunge metal fungerer til UG.
Hvis jeg skal bringe sammenligninger på banen, er det norske The Kovenant, der dukker op i mine tanker, i forhold til de elektroniske input, som på f.eks. nummeret ”Wisdom In The Loop” – Dog ligger Lyfthrasyr helt klart i den tungere ende. Men også tyske Crematory ligger indenfor rækkevidde, i forhold til Aggreash´s vokal, der er i stil med dén vi kender fra Felix / Crematory.

Konklusion

Lyfthrasyr har formået at skrue et godt mix af Symfonisk Black Metal og Industrial/Elektronisk Metal sammen, og der er masser af melodi og harmoni, samtidig med at der er aggression, bid og et touch af vanvid.
Produktionen er i top - Musik og vokal er spitzenklasse - Så jeg kan kun opfordre jer til at tjekke albummet ud!
Med The Engineered Flesh har Lyfthrasyr leveret et rigtig spændende album, som forhåbentlig når ud til en masse kommende fans, der også får øjnene op for de to tidligere udgivelser – Lyfthrasyr fortjener opmærksomhed!


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Pavillon666 (FR) [webzine]
9,5/10 Punkten

"Tuerie or not tuerie ?". Est-ce l'album ultime à mettre au pied du sapin de la mère noël ?
Les allemands nous reviennent enfin avec ce troisième opus et non des moindres "The Engineered Flesh" avec un style encore trop peu utilisé qu'est le modern metal, à savoir un metal futuriste, avec une utilisation du synthé à la façon "Dol ammad", pour les connaisseurs. Sauf qu'ici, en plus de ces arrangements supersoniques au synthé/ordinateur, il y a... la VIOLENCE les amis ! Vous savez, celle que l'on adore, dont on se délecte jours après jours.

Le trio pousse encore plus loin les limites du blast, et de l'intensivité grâce à leurs rythmes parfois effréné. Servi par une bonne production - merci Fredrik Nordström (Studio Fredman) et Mika Jussila (Finnvox Studios), cet album est un petit chef d'oeuvre qui je l'espère ne restera pas dans la hotte du père noel. Imagines la subtilité et les mélodies symphoniques d'un Dol ammad, la folie furieuse d'un Dragonforce survitaminé, et la décadence d'un Belphegor, sous un ciel futuriste où les machines ont la part belle.
Huit titres donc pour cette overdose metallique. La batterie (si si c'est bien un batteur !) est tenue de main de maître par "Nefastus" (ex-Belphegor, ex-Debauchery, ex-Fleshcrawl, ex-Zombie Inc...et j'en passe), batterie donc millimétrée et bénéficiant de tous les artifices nécessaire (triggée, etc). Mais rien ne serait possible sans l'incroyable jeu des guitares. Certes on à affaire à un metal racé, speed et violent, mais avec des petites notes ici où là très mélodieuses, tout n'est pas que bestialité. Et les guitares sont...monstrueusement bien exécutées, entre rythmiques thrash saccadées et hachées menu-menu, et solos diaboliques avec des lignes incroyablement mélodieuses et hyper speed. Sepultura les amis ? Du folklore. De nombreux breaks, variations, bref, on se fait plaisir, on aime donner.
Coté chant, on alterne également entre le black et le death, mais petit penchant plus vers le death.

Tout est ici technique, précision, rapidité, et personnalité. Oui, ce ne sont pas les précurseurs du modern/cyber, d'autres sont passés là avant (Kovenant, Meshuggah, Fear factory, etc...) mais ils ont leur patte et surtout leur efficacité.

Et le piano dans tout cela ? Et les nombreuses plages atmosphériques ? C'est peut-être là que le bas peut blesser, car sur de nombreux titres, le groupe exécute des breaks assez surprenants avec une découpage net de leur intensité par des passages d'ambiance. Cela fait retomber la pression, merci pour nos neurones, mais du coup le rythme est un peu cassé, la dynamique atténuée. Ce n'est pas vraiment gênant, mais cela peut dérouter.

Dans tous les cas, un album d'une grande trempe, superbement exécuté, aussi froid que précis, aussi intense que mélodieux, un vrai régal!


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Spirit Of Metal (FR) [webzine]
15/20 Punkten

Ceux qui suivent Lyfthrasyr depuis le premier album « The Final Resurrection » en 2005 s’étaient habitués à un groupe mêlant black symphonique, death mélodique et éléments progressifs pour un ensemble satisfaisant mais manquant encore de personnalité et de puissance. L’ombre des plus grands planait au-dessus de sa tête et il n’avait pas encore eu l’occasion de montrer qu’il pouvait aller au-delà de ses influences. Du coup, la carrière des Allemands avait on ne plus stagné depuis la sortie en 2007 de « The Recent Foresight », avec quelques concerts et surtout un album qui aura mis du temps à voir le jour.

Toutefois, on ne s’attendait pas à autant de changements. On dirait que Lyfthrasyr a décidé de laisser de côté les années passées pour aller de l’avant et se consacrer à autre chose. Le black/death sympho classique n’est plus à l’ordre du jour avec « The Engineered Flesh », sans doute parce qu’Aggreash (chant/guitare/claviers) est un peu transhumaniste sur les bords et c’est donc avec un black/death décidément plus cybernétique que le groupe revient.

Il faut dire que le combo se sent plus d’attaque pour un « post-modern black metal » (je cite). D’un côté, il est clair que la mode est à l’électro, aux éléments futuristes et aux thématiques pessimistes. On se retrouve avec un paquet de musiciens qui s’essaient à cela, avec plus ou moins de succès. Lyfthrasyr, lui, a eu tout le temps de travailler ses compos et le rendu est plutôt inattendu. Dès le départ, avec « The New Era of Immortality », on est embarqué dans l’univers futuriste à coup de touches électroniques endiablés et de blasts. Les riffs sont bien tranchants, le chant alterne growl et cris black, la batterie (guidée par Nefastus, ex-Belphegor) est une vraie machine de guerre, les claviers nous balancent du sympho épique ainsi que quelques notes de piano pessimistes. Pas de doutes à avoir, on est bien plus proches de And Oceans (période « Cypher »), de Shade Empire (période « Sinthetic ») et d’Illidiance (période « Nexaeon ») que de Dimmu Borgir ou de Skyfire.

Et du cyber black/death, on y a droit sur tout l’album. Pas de répit, tout va très vite et le groupe nous embarque très bien dans son univers. L’électronique est subtile, les chœurs sombres, les breaks bien vus…on se retrouve avec un ensemble mélangeant habilement agression et atmosphères, furie et mélodie, brutalité et insanité.

Même si « Technological Singularity » nous propose quelque chose de plus abordable, de plus mid tempos et que « Mind Simulator » est plus posé malgré quelques accélérations et un piano dramatique, le rythme s’accélère largement avec un « Preserved Identity » à la grande puissance électronique. On est littéralement happés dans le monde synthétique des Allemands, loin de l’humanité, loin des sentiments et encore plus près des machines et du transhumanisme. Le côté pessimiste et déshumanisé se ressent davantage sur le dernier et long « Life Overdose », sorte de ballade torturée et touchante qui sait autant nous faire profiter des riffs, du chant écorché et murmuré, du piano, et de l’indus en arrière plan.

Lyfthrasyr a su trouver le temps de faire évoluer sa musique en expérimentant et en s’adaptant. Le résultat est plutôt bluffant, en particulier pour ceux qui s’attendaient à quelque chose dans la lignée des opus précédents. Evidemment, les Allemands feront sans aucun doute déserter les détracteurs de l’électro mais ceux qui apprécient le style et qui n’ont pas peur des expérimentations ne pourront qu’apprécier le résultat obtenu sur ce « The Engineered Flesh », à savoir un cyber black/death symphonique lourd et puissant mixé par Fredrik Nordström…


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Metalhead.it (IT) [webzine]
8,5/10 Punkten

Lo so, sono l’ultima persona al mondo che dovrebbe recensire un album di apocalyptic black metal. Ma lasciatemi spiegare! Era probabilmente il 2006 quando, durante un periodo di lavoro in Germania, capitai a un piccolo festival chiamato Winterbreath. L’evento era organizzato ‘alla tedesca’, quindi con band di ogni tipo e genere: prima di godermi un po’ di power (probabilmente suonavano i Winterstorm), in scaletta leggo che ci sono gli a me sconosciuti Lyfthrasyr, e decido di restare a vederli. Beh, lo show di Aggreash e compagni fu per me qualcosa di destabilizzante: una tempesta in musica come mai avevo ascoltato, caratterizzata da un approccio totale ed ‘estremo’ nel senso stretto del termine, che mi spinse ad acquistare sul posto il debut “The Final Resurrection”… a tutt’oggi l’unico disco black metal della mia collezione! Non posso certo dire di aver seguito la carriera della band, ma oggi che è arrivato in redazione il terzo capitolo della loro discografia, non me lo sono certo lasciato sfuggire! E posso affermare con certezza, pur senza essere un esperto, che questo album supera di diverse lunghezze l’uscita del 2005, e rappresenta musicalmente un punto di non ritorno per la capacità di osare di questo ‘electronically infiltrated black metal’. Anche questo disco è ossessionato (non c’è altro termine) dalla ricerca dell’immortalità, e può essere visto come una sorta di concept sulle possibilità di sopravvivenza della nostra mente ma anche del nostro corpo, che Aggreash non immagina ‘semplicemente’ legate a uno storage informatico dei nostri pensieri (leggere le lyrics per credere)… La cosa sorprendente della opener “The New Era of Immortality” è che la sua furia devastata riesce comunque a salvare la melodia; il drumming di Nefastus è preciso e assassino, ed è giunto a ricordarmi le capacità di Kai Lehto. E che dire dello stile vocale di Aggreash, che passa dal sussurro filtrato a un growling abissale e articolato? Le strofe pesantissime, stoppate, piene di blast beats di “Evolution” sono il contrappunto perfetto al pianoforte maligno ma allo stesso tempo malinconico di “Mind Simulator”; e mentre una elettronica satanica e smisurata domina “Wisdom in the Loop”, la conclusiva “Life Overdose” è un mid-tempo sofferto con esplosioni di rabbia cieca. “The enginereed Flesh” ha tutto: una musicalità devastante, un songwriting corposo, dei testi ai limiti della follia eppure lucidi fino alle minuzie e coerenti nelle loro implicazioni. E se anche un black così estremo e moderno non fosse nelle vostre corde… beh, pensate che questo disco è piaciuto a un vecchio defender come me!!!


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Hardsounds (IT) [webzine]
80/100 Punkten

Nel precedente album 'The Recent Foresight', il tentativo da parte della band tedesca di portare il suono ad un livello superiore in termini di modernità era evidente, ma forse era ancora presto, o poco messo a fuoco. Oggi con precisione chirurgica, a sei anni esatti di distanza, esce il nuovo disco e stavolta la band sembra aver capito tutto. Definirli come symphonic black metal act è quantomeno riduttivo; qui la faccenda è più delicata, e ve ne accorgerete già dall’opener "The New Era Of Immortality", dove suoni elettronici e ritmati ai limiti della Techno music, vi faranno subito pensare a male. Ma basta avere qualche secondo di pazienza e sarete investiti da un miscela estrema di prim’ordine, a metà strada tra l’efferatezza dei Behemoth ("Preserved Identity") e la distruttiva pomposità dei Fleshgod Apocalypse ("Evolution"). 'The Engineered Flesh' è un disco di extreme symphonic black metal disorientante, che va oltre i Dimmu Borgir, strizzando l'occhio ai Fear Factory, soprattutto considerando le parti di synth ai limiti del cyber goth che spesso, anche se per pochi frangenti, irrompono tra una sfuriata e l’altra o si intersecano ambigue con le parti di tastiera più melodiche. Un brano come "Wisdom In The Loop" dovrebbe far ribrezzo, considerando le forti partiture cyber e techno, ed invece rimaniamo incollati all’ascolto di questo spiazzante quanto coinvolgente ibrido dove death metal, symphonic black e pattern industrial, si scontrano mostrando tutti i loro punti di forza. La conclusiva "Life Overdose" rallenta i tempi, concentrando nei suoi sette minuti tutti gli elementi finora citati e soffermandosi maggiormente sulle componenti sinfoniche e gotiche, marchi di fabbrica tipici della scena tedesca.

Forse il disco che i Morbid Angel intendevano scrivere, parti sinfoniche escluse.


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Metallus.it (IT) [webzine]
7/10 Punkten

Interessante ibrido quello creato dai tedeschi Lyfthrasyr, che si divertono a contaminare un black metal melodico dal sapore vagamente filthiano a dosi di elettronica ben diluite all’interno dei singoli pezzi. Non siamo di fronte a un lavoro che sia possibile definire assolutamente nuovo, tuttavia la band svolge con impegno il proprio compito, regalandoci uno scenario cyber-biologico dove la carne e le macchine si mischiano attraverso questo convincente stile espressivo. Sin dall’opener “The New Era Of Immortality” notiamo come il gruppo evidenzi delle doti tecniche di tutto rispetto attraverso un’esecuzione veloce e precisa in cui grande attenzione è data al suono delle chitarre, taglienti e tessitrici di melodie e a tastiere piene e corpose. L’elettronica gioca un ruolo di introduzione e finale, ritagliandosi poi dei brevi cammei all’interno del brano stesso, una costante che ci accompagnerà per tutto l’ascolto. Un ascolto che indubbiamente risalta la natura estrema del combo ma che riesce a rendersi accattivante, proprio in forza di tali e ricercate spruzzate elettroniche e il ricorso a parentesi ragionate. Ne sono un esempio “Soul Transition Interface”, oscura, cangiante e arricchita da inquietanti cori monastici, “Preserved Identity”, che inizia a tutta velocità per poi rallentare progressivamente infrangendosi su una sognante base di synth e ancora “Life Overdose”, che invece si pone come un mid tempo dall’opus drammatico. Ottima anche “Technological Singularity”, interessante divagazione dove è la componente electro ad essere predominante, attraverso melodie inaspettatamente fruibili a cui è il metal estremo a fungere da “valletto”. “The Engineered Flesh” è dunque un prodotto ricco di elementi interessanti, dinamico, basato su di sound corposo e robusto che potrà essere gradito tanto ai fruitori di musica estrema quanto a quelli di elettronica e sperimentazioni.


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Suoni Distorti Magazine (IT) [webzine]

Finalmente arriviamo a recensire anche noi questo interessantissimo ‘The Engineered Flesh‘: un lavoro che, a partire dal titolo e guardando la copertina, sembra evocare il connubio tra carne e macchina tipo del cyberpunk e di alcune correnti industrial metal. Si tratta del terzo LP di questa band, i tedeschi Lyfthrasyr, attivi ufficialmente dal 2002 con un progetto che non è altro che un duo piuttosto sperimentale. Definiti dall’etichetta come “postmodern black metal“, credo che questo genere di immagine vada parzialmente ad offuscare i meriti di quello che, quasi certamente, sarà annoverato tra i migliori dischi dell’anno che sta per finire. Bastano infatti i soli Aggreash (voce, chitarra, basso, elettronica), accompagnato dalla furia alla batteria di Nefastus (ex – Belphegor) a formare un duo – che dal vivo si fa accompagnare da altri tre musicisti – di impatto e potenza espressiva realmente devastante. Una sorta di incrocio devastante tra le sinfonie apocalittiche dei più recenti Dimmu Borgir e le sfuriate industrial di band come, per intenderci, i grandissimi Strapping Young Lad. Un lavoro di produzione davvero eccellente, del resto, non poteva che produrre risultati altrettanto validi, sfornando un lavoro realmente originale che va a contribuire, secondo me, ad un generico periodo di “stanca” del metal nel suo insieme, capace di segnalare solo alcuni artisti come davvero originali e non, come scrivevo tempo fa, scialbe fotocopie di materiale già suonato alla perfezione da altri.

I Lyfthrasyr non commettono questo errore e vanno giù duro, riuscendo a suonare un giusto compromesso tra potenza, melodia e devastanti doppie casse. Certamente un lavoro non banale che potrebbe far storcere il naso, a dirla tutta, solo a qualche defender o fan old-school del genere: eppure questi dischi dimostrano, a mio avviso, come dischi del genere siano utili a ridare linfa vitale ad un genere. ‘Evolute‘, singolo di lancio della band, già rende l’idea in modo davvero espressivo: se vi piace questo particolare sottogenere, ma anche se ascoltate abitualmente un po’ di tutto, questo lavoro potrebbe seriamente sorprendervi: ascoltare per credere!


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Rocka Rolla Webzine (AR) [webzine]
85/100 Punkten

No es muy común que en mi habitación se reproduzcan sonidos de Black / Death mecánicamente combinados con algo de Gótico, electrónico, industrial; lo último que escuché fue algo de Killing Miranda (UK), Mysticum (NOR) y nada más.

La verdad es que no soy un fiel seguidor de este tipo de subgéneros dentro del Metal, sin embargo no me cuesta nada decir que la idea me resulta bastante buena e interesante, ya que esta agrupación de origen Alemán, realiza una importante reunión de elementos sonoros propios de una pequeña orquesta bien planeada y organizada.

Aquí lo que se maneja es una doble vocalización comenzando por la principal que es la Death en un 75%, seguida por la Black en un 25% a manera de coro / complemento; a partir de ahí las guitarras se desenvuelven de manera seria y sigilosa, la batería físicamente es ultra veloz y hasta juraría que es mecánica o hecha a base de caja de ritmos a no ser de que pude comprobar que tienen al fondo a un batero chingándole a marchas forzadas. De Metal hasta aquí porque… lo que sigue ya son una buena serie de intros muy electro darks, pasajes discretamente góticos y bastante atmosfera emanada de un experto sintetizador.

Desde mi punto de vista tiene poder y cabida dentro de lo que conocemos como Metal, hasta cierta manera aceptable, aunque por otro lado también los gótico / industriales los han de recibir con los brazos abiertos. Hay que ser muy “open mind” para entrarle a estas zonas muy transformadas y modernas, propias de los países europeos como Alemania.

Y que tiene la banda más allá de la música? Pues el enfoque a tirarle hacia algo grande, pues nada más con mencionar que este álbum salió de los estudios Fredman + Finnvox, que tienen ciertos roces con los grandes en cuanto a las presentaciones, que le metieron una buena cantidad de $$ a su mercadotecnia y que están presentes en toda la amplia gama de redes sociales que ustedes ya conocen, pues qué otra cosa puede resultar ¿Lo conseguirán esta vez? Pues con su talento y toda esa artillería lo más seguro es que sí.


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NOIZZ Webzine (ES) [webzine]
8/10 Punkten

Hay que remontarse al año 2002 para encontrar los orígenes de esta banda llamada LYFTHRASYR, cuando de la mano del multi-instrumentalista y compositor Aggreash se fundó como un proyecto en solitario dedicado al Black / Dark Metal. Un par de años después grabó su primera demo "Beyond The Frontiers Of Mortality", con la que el proyecto empezó a despegar y más tarde acabaría convirtiéndose en una banda completa. Dos álbumes de estudio le seguirían, “The Final Resurrection” de 2005 y “The Recent Foresight” de 2007, acompañados también de una creciente actividad en directo que les llevaría a compartir escenario con bandas de renombre dentro del Metal. El tiempo pasa y tras un año de silencio en los escenarios el grupo tiene listo lo que es ya su tercer larga duración, que es el que tenemos entre manos, y que lleva el título de “The Engineered Flesh” (ALIVE distribution).

La evolución de LYFTHRASYR ha convertido a este proyecto en una maquina pesada y poderosa de Symphonic Black Metal posmoderno en el que la Electrónica también juega un papel importante. Sonido extremo y mecánico a partes iguales, con unas atmósferas muy densas que dibujan un panorama desolador en el que las máquinas van apoderándose del ser humano, como ya se apunta en el título del álbum “The Engineered Flesh” y se recoge en los ocho cortes que componen este trabajo. La tecnología cambia radicalmente la evolución humana y la banda germana lo anticipa con una banda sonora imponente repleta de oscuridad y dominio tecnológico. Pero aunque parezca que todo es artificial realmente no es del todo así, por supuesto que hay Electrónica pero siguen primando los instrumentos propios del Metal, incluyendo la inhumana batería Nafastus (ex-BELPHEGOR).

Un trabajo brutal, con melodías y atmósferas muy oscuras, ritmos mecánicos endiablados y un gran sonido obtenido gracias al trabajo de Fredrik Nordström en Studio Fredman y la masterización de Mika Jussila en los Finnvox Studios. El artwork por su parte también está muy logrado y encaja a la perfección con la temática del álbum y con la atmósfera que se desprende de “The Engineered Flesh”, por lo que se trata de una obra muy bien acabada que seguro hará pasar momentos memorables a cualquiera que le guste el Symphonic Black Metal moderno y mecanizado.


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Versus Mag (PT) [webzine]
9/10 Punkten

No 3a álbum de originais, os Lyfthrasyr, oriundos de terras germânicas lancam para consumo acelerado nas hostes ligadas ao Black Metal um álbum muito bem conseguido e concebido durante a ano de 2013. É notória a ultra produção no som das guitarras estendendo-se a teclados e à bateria. Há ainda que somar um conjuncto de temas compostos com cabeça tronco e membros, facto que não será de estranhar se tivermos em atenção que o mentor do projeto - Aggreash - é o responsável pelas composições. Normalmente um álbum "desenhado" pro único compositor é algo que permite manter uma espinha dorsal diretora sobre a qual assentam as variacoes musicais necessárias, mas sem quebrar os padrões essenciais qie definem a personalidade do disco. Apesar desta homogeneidade que define <>, não estamos perante um álbum ""next, next, next" pois há em cada um dos 8 temas espaco para descobrir sempre algo de novo. Momentos de contemplação q.b., coexistentes com dinâmicas explosivas que percorrem todos os temas. Uma outra característica define ainda este trabalho, que é o uso e quase albuso de sons sintetizados colocando a sonoridade em alguns momentos muito próximo de música electrónica. Para quem já conhece os trabalhos anteriores, julgo que <> vem na sequência lógica dos registos anteriores. Sem ser um marco no Black Metal é no entanto um álbum que traz o essencial para ser considerado acima da média: (alguma) originalidade, boas e contundentes composições e excelência sonora.


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Rock'N'Heavy (PT) [webzine]
8/10 Punkten

Depois de um interregno, 2013 trouxe de volta o Postmodern Black Metal dos alemães Lyfthrasyr com o lançamento do novo The Engineering Flesh no dia 29 de novembro. No entanto as paisagens musicais continuam familiares e marcadas pela simbiose entre Black Metal e sonoridades eletrónicas/industriais, sendo que o quociente de insanidade e brutalidade prevalece em relação às ambiências mais melódicas. Podemos afirmar que o substrato electrónico é o manancial de húmus, a partir do qual o Metal causticante e visceral lança raízes e prolifera nas nossas sinapses, conduzindo-nos a estados de insano devaneio.

A exploração dessa simbiose não traz novidade, mas o facto é que a banda consegue mesclar de forma particularmente eficiente os géneros, combinando-os com mestria e atingindo um estado de hibridismo particularmente cativante.

De princípio a fim, o "headbanging" é mandatório e os temas desfilam a uma velocidade surpreendente, desde que primeiro escutamos “The New Era Of Immortality”, talvez o tema que espelha de uma forma mais evidente e orgânica a verdadeira natureza e identidade da música dos Lyfthrasyr.

Depois o périplo pelos sucessivos temas torna-se de tal forma envolvente que é difícil destacar um ou outro tema, visto que o álbum é particularmente coeso e coerente. “Soul Transition Interface” contempla uma maior diversidade, alternando momentos de alguma ataraxia com picos de ferocidade. Depois “Technological Singularity” aposta numa vibração mais electrónica e sincopada, afirmando-se como um dos momentos mais melódicos do álbum. “Evolution” contrasta com o tema anterior, pela abordagem mais convencional. “Mind Simulator” enfatiza ocasionalmente a componente melódica pela utilização esporádica do piano. O mesmo sucede em “Preserved Identity”, ainda que esta seja uma malha mais impiedosa para os tendões do pescoço. Depois de uma arrepiante, em termos vocais, “Wisdom In The Loop”, o álbum termina com o momento mais saturniano, tenebroso e angustiante do álbum. Vocais cavernosos, riffs pesados e teclados langorosos combinam-se para dar forma a uma melopeia apocalíptica e angustiante, em "Life Overdose".

Em resumo, este “The Engineering Flesh” dos Lyfthrasyr representa sem dúvida uma evolução face ao álbum de 2007, “The Recent Foresight”, revelando outra maturidade e capacidade criativa por parte da banda e granjeando algum destaque nos meandros mais iconoclastas do Metal.


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Zwaremetalen (NL) [webzine]
77/100 Punkten

De naam Lyfthrasyr had ik al zien passeren. Voor The Engineered Flesh mij toekwam had ik er nog nooit naar geluisterd. Nochtans zijn de scores die te vinden zijn voor de albums voorafgaand aan The Engineered Flesh aan de hoge kant. Hoog tijd om deze Duitse symfonische black tot mij te nemen.

Hoe hard ik ook probeer, symfonische black hoor ik er totaal niet in. Lyfthrasyr is extreme metal met veel elektronica erin, anders kan ik het niet zien. De syntheffecten doen me denken aan de cyberperiode van ...and Oceans, de stevigere blackmetalpartijen aan recente Thyrane en het volledige gitaarwerk aan het Poolse Crionics. Lyfthrasyr heeft weliswaar melancholische neigingen en de piano maakt het allemaal tevens wat dark metal-achtig. Wanneer drummer Tomasz Janiszewski (ex-Belphegor en ex-Fleshcrawl) zijn razende, strakgestrokken blast loslaat is het bij momenten op het industriële af en vervalt het softe gedoe in extreme metal. Het contrast is dan ook wat té groot in enkele nummers, naar mijn gevoel, het is dan ook moeilijk om de twee samen te brengen in één vloeiende beweging.

Lyfthrasyr is een aardige ontdekking en een prima aanvulling op voorgenoemde bands, al is het puur voor de afwisseling. Ik ga alleszins de vorige twee eens opsnorren.


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White Room Reviews (NL) [webzine]

Knetterhard, melancholisch, industrieel en symfonisch. Dat zijn de trefwoorden die ik heb voor de blackmetal van Lyfthrasyr. De band onder leiding van frontman en oprichter Aggreash brengt met 'The Engineered Flesh' haar derde langspeler in iegen beheer uit. Tussen dit album en de voorganger 'The Recent Foresight' zit bijna 6 jaar verschil. Dit kan betekenen dat de band bewust de tijd heeft genomen om met goed materiaal voor de dag te komen, of het kan betekenen dat de band een lange tijd inspiratieloos is geweest.

Ik kan iedereen verzekeren dat het eerste scenario het geval is. De nieuwe cd knalt als een wervelwind door mijn kamer. Een absolute aanwinst voor de band is drummer Nefastus (o.a. ex- Belphegor). Op dit album laat hij horen dat hij op vakkundige en strakke wijze de muziek mee vormgeeft. De muziek van Lyfthrasyr is een combinatie van Behemoth, Dimmu Borgir en Strapping Young Lad. De ene keer is de band rete snel, het andere moment, wanneer de band wat meer de symfonische kant opgaat, nemen de slepende passages de overhand. Hier doet de band soms ook nog denken aan Keep of Kalessin.

Als laatste complimenten voor de productie. Deze is uitgebalanceerd en moddervet (Studio Fredman en Finnvox), hetgeen ook bijdraagt aan de impact en kracht van 'The Engineered Flesh'.

De Duitsers van Lyfthrasyr leveren met 'The Engineered Flesh' een dijk van een metalalbum af. Aangezien hij pas op 29-11-2013 uitkomt, kan dit een leuk Sinterklaascadeautje zijn.


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Hell Spawn (BE) [webzine]
80/100 Punkten

Het is even wennen voor ondergetekende ... dit plaatje beluisteren nadat Hail Of Bullets en Sordid Flesh door de boxen knalden. Deze laatste twee bands benaderen hun death metal zo puur mogelijk en dit Duitse Lyfthrasyr presenteert op hun derde langspeler het vertrouwde recept van black metal en elektronica waardoor alles zo digitaal klinkt en berekend. Maar dat mag de onafhankelijke mening niet in de weg staan natuurlijk, ondanks het duidelijke verschil in aanpak moeten we constateren dat alles wel zéér goed is uitgedokterd èn uitgevoerd. Zeer snelle drums (die af en toe wel als een computer klinken), technisch zeer strak en de veelvuldige keyboards doen je misschien al richting Dimmu Borgir denken maar dat doet ze niet alle eer aan. Lyfthrasyr heeft ook een industrial en new-wave kantje wat hen toch wel wat onderscheidt van de andere symfonische black metal bands, vooral tijdens "Technological singularity" komt dit tot uiting maar sowieso heeft elke song wel één of ander elektronisch extraatje waardoor je je soms in een sciencefiction verhaal waant. Het is gewoon soms moeilijk uit te leggen in een review dus raad ik iedereen die van goeie, symfonische, agressieve, keyboardgerichte black metal met een industrial randje houdt aan dit bandje in de gaten te houden en je oren de kost te geven. Als bekendste muzikant heeft men Nefastus in de rangen die zijn drumstel al vertimmerde bij Belphegor, Debauchery, Fleshcrawl en Zombie Inc.


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Fobia Zine (CZ) [webzine]
8/10 Punkten

Lidé už dávno nevládnou svým vlastním rozumem a jejich cesty jsou jen naprogramovaným úkolem s absencí vlastí vůle. Počítače a nanotechnologie jsou všude kolem nás. Ne jen kolem nás, ale především v našich tělech a myslích. Neexistuje nic, co by lidé dělali s radostí, nebo odporem. Ty doby jsou už dávno pryč. Každému dítěti se po narození aplikuje čip kvůli snadnějšímu hlídání a ovlivnění inteligence přesně podle toho, jak novodobý zákon přikazuje. Jen hrstka „vyvolených“ má možnost svobodně hrát s předloženými kartami a tahat za páky lidské psychiky. Zdá se vám to neuvěřitelné? Možná. Vždyť už dnes jsou počítače a mnohé moderní technologie přeceňovány nad lidské schopnosti – a přesně tohoto tématu se chopili němečtí LYFTHRASYR.

LYFTHRASYR nejsou žádným novým pojmem na hudební scéně, neboť „The Engineered Flesh“ je jejich v pořadí již třetím plnohodnotným zásekem do špalku postmoderního black metalu. Navíc nejeden našinec si jistě vzpomene na některý z koncertů u nás.

Ihned po vložení cd do přehrávače mi vyvstane myšlenka na Rakušany BELPHEGOR. Aby ne, když v LYFTHRASYR holduje bicím samotný Nefastus. To srovnání s našimi jižními sousedy je sice správné, ale ne úplné. Především zvuk a nálada hudby je přesně to, v čem jsou si obě kapely podobné. Jenže zde veškerá podobnost končí, neboť LYFTRASYR svou hudbu neskromně obohatili o elektronické a klávesové vsuvky, které se mnohdy táhnou skrz naskrz celou skladbou. Celkově vzato se o hudbě na „The Engineered Flesh“ dá hovořit ve dvou rovinách. První a hlavní složkou je tvrdě-metalový základ s hutnými rify a hrubým, spíše deathovým hlasem, podpořeným kulometnou palbou bicích. Prostě death-black jak se patří. A pak tou druhou, což jsou klávesy, elektronika a všemožné ruchy, navazující chladnou atmosféru. Obě tyto složky by sice dokázaly žít nezávisle na sobě, ale společně tvoří takovou technickou odměřenost plnou plošných spojů, jedniček a nul. Navíc se jedna od druhé příliš nevzdaluje, ale naopak se obě navzájem prolínají a občas i splynou v jeden celek a přesně v těchto místech se dá hovořit i o industrialu. I přesto, že mi jednotlivé části k sobě hezky sedí, tak se nemůžu ubránit dojmu, že ty klávesy a melodie jsou docela laciné a pánové v této části hudby nevymysleli nic nového, ale jen oprášili ty nejběžnější postupy a zvuky. Na druhou stranu, proč by měli opět vymýšlet kolo, když tak dobře funguje. V některých částech klávesy připomínají až Hollywood a především jejich mezigalaktické filmy. Občas se mi dokonce, kvůli melodiím kláves, vybaví i jejich krajané CREMATORY na přelomu tisíciletí. Úplně nejvíc mi je evokuje třetí kousek nesoucí název „Technological Singularity“. Jindy, přesněji to je sedmý štych, jde o naprosto husté techno ve spojení s metalem. A to v naprosto čistém a ocelově lesklém zvukovém hávu, který na vás „naháže“ veškerou strojovou špínu moderního světa.

Aby byl celkový dojem úplný, tak si muzikanti nechali tematicky ztvárnit i obal, který dokonale vystihuje atmosféru na nosiči. To znamená, že je plný lidských postav napojených na všemožné hadičky a stroje, stejně tak jako lidské plody ve zkumavkách. Samozřejmostí jsou i veškeré texty týkající se tématu úpadku lidské osobnosti a zvětšující se závislosti na strojích.

Možná se mnohým může zdát, že jde o naprostou slátaninu veškeré hudby napříč žánry, ale věřte, že to tak není a pánové mají moc dobrou představu, o čem jejich muzika je a kam má směřovat. Na tomto nosiči naprosto dokonale propojili chlad a techničnost dnešní doby, jako akt nesouhlasu se současným uspěchaným světem, ve kterém mají počítače navrch.


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Kronos Mortus (HU) [webzine]
9/10 Punkten

Kellemes emlékeim vannak a Lyfthrasyr-ról: néhány éve már felfedeztem magamnak a németeket a The Recent Foresight c. lemezzel, akkor azonban nem jutottam túl messzire az ismerkedéssel, így az alig több, mint egy hónapja kihozott új cucc remek apropót kínált rá, hogy megmikrózzam érdeklődésemet a duó munkássága iránt, az Engineered Flesh pedig várakozásomnak megfelelően, hamar meg is hálálta a bizalmat elsőosztályú ipari zenéjével.

Szigorúan pozitív értelemben véve érdekes területre tévedt a korong, mert stílusilag egyszerre történt fejlődés dark, industrial és elektronikai fronton, mindezt úgy, hogy a zene továbbra is szemrebbenés nélkül súlyos metalnak kategorizálható. Valahol tehát a tisztes keményzenei industrial és a durva elektro beütés között van az igazság, hozzáadva a képlethez a zenekar black metal-ban gyökeredző múltját, attól függően, hogy éppen melyik dalt hallgatjuk, pont ez a változatosság teszi ugyanakkor lehetővé, hogy ne csak kedvenceinket válogatva, hanem egységes, bő 40 percnyi játékidőben is vonzza a figyelmet a tartalom.

Mindjárt egy nagyon erős kezdéssel nyit a lemez, a The New Era Of Immortality egy nagyszerűen megkomponált szerzemény, mely sokmindent elárul a folytatásról. Az itt hallható sampleres lendülettörések a későbbiekben is gyakorta előfordulnak, mint ahogy arra is ritkán lesz példa, hogy nem zörög valami elektronika vagy szimfónikus betét a gitárok alatt. Így tulajdonképpen ha – a dalok hangulati jellegétől eltekintünk – kizárólag a hangzásvilágot vesszük alapul, akkor bárkinek garantálom, hogy a szó szoros értelmében öt perc alatt képes lesz dűlőre jutni a tetszést/nem tetszést illetően, lévén a továbbiakban is marad a megkezdett színvonal és ízlésvilág, pusztán csak akadnak más megközelítésű pillanatok is. Ilyen például a hármas Technological Singularity, mely a gyors, agresszív kezdést követően az ipari zenék már egy sokkal könnyedebb, emészthetőbb vonulatát képviseli, később a Wisdom In The Loop pedig még ennél is tovább lazít a gyeplőn és oldja a szigort a maga Turmion Kätilöt/Ruoska és társai-féle “bulimetallal”. Szerencsére a szám felét kitöltő gépies, női narráció és a középtájra beszúrt szimfónikus kiállás azért csempész némi egyéniséget és művészeti értéket a dologba, egy dalnyi kihágás pedig kimondottan jót tesz az összhatásnak, még ha nyilvánvalóan kicsit ki is lóg a zenekar profiljából ez a fajta kommerszitás. Zárásként aztán itt van még a Life Overdose, az album kvázi manifesztója, ami a New Era-hoz hasonlóan szintén elég hiteles képet ad a komplett anyag tartalmáról. Mind az igazi extrém metal, mind a dallamosabb oldalt kiválóan bemutatja, illetve egyes részeiben tisztán kiütközteti a tökéletes keverést, napnál világosabban nyomatékosítva ezzel az elvárt fémzenei dominanciát az elektronikus témák felett.

A játékidő nem túl hosszú, ráadásul nincs töltelék a tracklistben, így automatikusan hallgattatja magát a cucc – nem is kell itt művészkedni, tömören, röviden, unalom nélkül lényegesen nagyobbat üt az egész, mint mondjuk az új Shade Empire anyag. A borító is kiválóan illik a koncepcióba, bár lehetett volna benne egy kicsivel több fantázia vagy figyelemfelkeltés, főleg, hogy Aggreash és Nefastus tényleg megérdemelnék az odafigyelést, legalább a kitűzött célközönségtől. Szövegeket szintén szívesen olvastam volna a hallgatnivaló mellé, meggyőződésem ugyanis, hogy nem hétköznapi ostobaságokról szólnak a dalok – de nyilván a promóciós anyag nem gátolja meg az érdeklődőket, hogy vásárlás után kezükbe vegyék a bookletet, különösen limitált kiadásban, ahol egy spéci bónusz DVD is jár a csomag mellé, rajta egy 2011-es kijevi koncertfelvétellel.

Nem kevés időt, majdnem napra pontosan 6 évet vártak a rajongók a The Recent Foresight folytatására, ám megérte türelmesnek lenni, mert mint utaltam rá, jókora előrelépés történt a legutóbbi kiadvány óta. Mondhatnánk, hogy szűk rétegben nem nehéz kimagaslót alkotni, azonban nem véletlenül van relatíve kevés industrial black-et képviselő banda a színtéren, hisz két nehezen formálható, és méginkább nehezen emészthető műfaj fúziójáról van szó. A Lyfthrasyr viszont remek koktélt kevert az alkotókból, stíluson belül, jelen állás szerint, komoly kihívás lesz felülmúlni a The Engineered Flesh-et.


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Today's Metal (BG) [webzine]
8,5/10 Punkten

Нужно е бързо да кажа, че ако очаквате тру норвежки блек метъл с обърнати кръстове и антеноподобни оръжия, това не е албумът за вас. "The Engineered Flesh" е албум с модерен, силно електронизиран звук, а основната тема в него е трансхуманизмът. Всичко това обаче не пречи на албума да е тежък, мрачен и солидно подкрепен от смазващите бласт бийтове на небезизвестния Nefastus (ex-Belphegor). Неговата свръхвисока, машиноподобна скорост се усеща най-вече в песни като "The New Era of Immortality", "Soul Transition Interface", "Preserved Identity" и "Evolution", докато на по-директен индъстриъл ("кибер") метъл залагат "Technological Singularity" и "Wisdom In the Loop". Като по-бавна (доколкото е възможно) и мрачна се явява само "Mind Simulator", а закриващата "Life Overdose" събира в своите 7:26 минути всички използвани в албума елементи и похвати.

С две думи, хубавото на "The Engineered Flesh" е, че не повтаря грешките, които сме чували в много други албуми от този жанр и че успява едновременно да е мрачен, футуристичен, екстремен, тежък и модерно звучащ - задача, с която много от колегите им по жанр просто не успяват да се справят. Някъде между брутално бързите барабани, разкуфяващите пасажи и епичността (картина, идеално описваща "Preserved Identity") обаче се усеща, че нещо липсва. Не знам дали това "нещо" е разнообразие в темпото, повече похвати, или нещо съвсем друго, но нещо ми се губи. Не съм сигурен точно какво е, но и не възнамерявам да го мисля с месеци, затова просто ще обявя, че само се пренавивам да търся кусури и ще спра дотук. Вие обаче не подминавайте този албум, особено ако харесвате поне една от посочените най-долу банди.


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Nocturne Magazine (RS) [webzine]
8,5/10 Punkten

LYFTHRASYR su uspeli da me već sa prvom numerom iznenade i zainteresuju za ostatak albuma, što je na kraju rezultiralo da budem vrlo zadovoljna celom tom kombinacijom elektronike i metala iako nikad nisam bila fan pomenutog žanra.

Prilično hladnokrvno i nezainteresovano sam pristupila preslušavanju novog albuma nemačkog benda LYFTHRASYR jer industrial metal nikad nije bio predmet mog interesovanja. Priznajem da ništa spektakularno nisam očekivala da ću čuti na novom izdanju, međutim, Nemci su uspeli da me već sa prvom numerom iznenade i zainteresuju za ostatak albuma, što je na kraju rezultiralo da budem vrlo zadovoljna celom tom kombinacijom elektronike i metala.

Mastermind benda je Aggreash, čovek koji potpisuje svoje ime na produkciju, komponovanje muzike i tekstove. Kad sam kod tekstova, oni su vrlo prijatno iznenađenje na albumu. Svima bih savetovala da obrate pažnju na njih, jer Aggreash ističe dobre poente koliko se današnje društvo pretvara u bezosećajna bića i robote čije umove kontrolišu kompjuteri i moćnici. Ovakvi tekstovi su idealni da se kombinuju sa teškim i razarajućim gitarskim rifovima (zaista, slušajući gitare imam osećaj kao da me neko lupa čekićem po glavi), odličnim kec bubnjevima za koje je zadužen Tomasz „Nefastus“ Janiszewski i vrlo specifičnim elektronskim deonicama koje savršeno upotpunjuju celu priču robota i ispiranje mozga.

Što se muzike tiče, ona jeste primamljiva za slušanje i uživaćete svih 40 minuta koliko album traje, međutim, ne mogu da ne primetim da su numere odrađene manje-više po istom šablonu. Elektronika, growl, gitare, šaputanje, opet elektronika, kec,kec,kec bubnjevi, elektronika i povremeni klavijaturni izleti. „The New Era Of Immortality“ i „Technological Singularity“ mi u pojedinim segmentima toliko slično zvuče da sam morala u par navrata da proverim koju od tih pesama trenutno slušam. Neću im ovo prepisati kao minus, jer pesme zaista imaju kvalitet i težinu da bi im se bilo šta zamerilo.

Najinterisantnija numera na albumu mi je ubedljivo „Wisdom In The Loop“ u kojoj je na vrlo oštar i kritički način opisano to koliko se pretvaramo... pa, u budale iskreno rečeno. To sve dobija mnogo više smisla kada čujete Aggreash-ov glas koji peva „Knowledge is flowing with the connection to the embedding machine / And wisdom is growing through cables ensuring the information stream / No interest is needed to study and working hard is no necessity / Just money and foresight are useful to finally reach voracity“.

Lyfthrasyr su na „The Engineered Flesh“ svoj muzički izraz doveli do savršenstva. Produkcija i ostale tehnikalije su besprekorne, muzičko umeće im nikako ne osporavam a koliko su ubedljivi, možete sami da procenite iz ove recenzije. Za razliku od ostalih jednodimenzionalnih i monotonih izdanja, ovo je ploča koju ću sigurno slušati još dugo godina.


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Avopolis (GR) [webzine]
7/10 Punkten

Οι Γερμανοί Lyfthrasyr ανήκουν στους εκπροσώπους εκείνους που συνεχίζουν την παράδοση που φέρει τη χώρα τους ως μέγιστους μάστορες στο χώρο του industrial - πάσης κατεύθυνσης. Βέβαια, εν αντιθέσει με τα ποικίλα goth ακούσματα που εξάγουν ως χώρα, οι συγκεκριμένοι εστιάζουν στο χώρο του extreme metal με αρκετά blasts και «τσαμπουκαλεμένα» φωνητικά, που εντείνουν την βιομηχανοποιημένη αύρα των συνθέσεων. Ιδιωματικά, θα μπορούσαμε να τους κατατάξουμε σε συναφή πλαίσια με τους The Kovenant, με τη διαφορά πως οι Lyfthrasyr φέρνουν το industrial στοιχείο περισσότερο στην επιφάνεια με ένα ιδιόμορφο πλέγμα από λεπτομέρειες να αποκαλύπτεται κατά τη πάροδο των ακροάσεων.

Κατά πόσο λοιπόν αξίζει η εν λόγω κυκλοφορία, ως φλέγον ερώτημα; Κρίνεται ικανή να γραπώσει την προσοχή σου από το πρώτο άκουσμα και αυτό θα έπρεπε να πείσει και τους πιο αναποφάσιστους. Ενώ απουσιάζει η παρουσία ενός ενδεχόμενου «hit», ως σύνολο καταλήγει δουλεμένη, γεμάτη ενέργεια και μία προσέγγιση ευχάριστη στο αυτί, καθώς τα λογής «μπλιμπλίκια» είναι αρκετά να δημιουργήσουν εντυπώσεις, χωρίς να φέρουν τις συνθέσεις καθαυτές παραφορτωμένες στη λεπτομέρεια. Αν θα έπρεπε να επιλέξω αγαπημένη στιγμή, αυτή μάλλον θα ήταν το “Technological Singularity” με τις μελωδικές του στιγμές να κλέβουν τις εντυπώσεις, πλησιάζοντας -όχι και τόσο- επικίνδυνα τους The Kovenant όσον αφορά τη χρήση της μελωδίας. Ούτως ή άλλως, το “The Engineered Flesh” φέρει το δικό του στίγμα, οπότε δεν υπάρχει ανησυχία για τυχόν -άτοπες ή μη- συγκρίσεις.


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